Gremersdorf-Buchholz: Kapellen, Großsteingräber und Wanderungen
Unterkünfte in Gremersdorf-Buchholz
Gremersdorf-Buchholz bietet mehrere Themen für die Reiseplanung: historische Sehenswürdigkeiten, Baugeschichte und leichte Wanderungen. Großsteingräber, Steinkreis, Kapellen und Gutsanlage setzen unterschiedliche historische Akzente; zwei leichte Wanderungen lassen sich anhand von Länge und Verlauf vergleichen. So können Sie Ihren Aufenthalt zwischen Geschichte, Architektur und Bewegung im Freien ausrichten.
Historische Orte und Architektur
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Gremersdorf-Buchholz zählen die Großsteingräber in Pöglitz und Neumühl. Neumühl 1 und Neumühl 2 liegen zwischen Gremersdorf und Franzburg. Auch der Steinkreis bei Hohenbarnekow gehört zu den historischen Sehenswürdigkeiten, für die die Gemeinde bekannt ist.
Die Kapelle in Gremersdorf setzt mit ihrer Bauform einen anderen Akzent. Sie ist ein rechteckiger Putzbau; am Westgiebel sitzt ein Dachreiter, in dem eine kleine Bronzeglocke hängt. Im Inneren ist die Einrichtung schlicht und zeitgenössisch. Eingeweiht wurde die Kapelle 1954. Ein Dachreiter ist ein kleiner Turmaufbau auf dem Dach. In der Kapelle Gremersdorf wird außerdem abwechselnd zu Gottesdiensten eingeladen. Wenn Sie einen Gottesdienst einplanen, prüfen Sie bitte die Termine vorab.
Die Kapelle Wolfsdorf unterscheidet sich durch ihre Baugeschichte: Von der kleinen spätgotischen Kirche ist nur der Westturm erhalten. 1855 wurde daran ein Kirchenraum mit polygonalem Grundriss und neugotischen Formen angebaut. Polygonal bezeichnet dabei einen mehreckigen Grundriss. Zum Kirchenstandort gehören außerdem ein Friedhof mit Feldsteinmauer, zwei Grabplatten aus dem 18. Jahrhundert und gusseiserne Kreuze aus dem 19. Jahrhundert. Die Kombination aus erhaltenem Westturm, angebautem Kirchenraum und Grabmalen macht Wolfsdorf zu einem eigenen Schwerpunkt für Architektur- und Geschichtsinteressierte.
In Pöglitz umfasst die Gutsanlage an der Lindenallee 5 ein Gutshaus, einen Park und Wirtschaftsgebäude. Dazu gehören auch eine Kapelle und eine Lindenallee. Die Anlage bietet damit einen anderen historischen Schwerpunkt als die einzelnen Kapellen und der Kirchenstandort Wolfsdorf.
Wanderungen nach Länge und Verlauf vergleichen
Bei den Wanderrouten stehen zwei leichte Strecken zur Auswahl. Die 8,4 Kilometer lange Rundwanderung bei Pöglitz führt über Felder und durch wildreiche Wälder. Abstecher führen zu jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Grabanlagen sowie zur Blinden Trebel. Eine zweite leichte Wanderung ist 10,5 Kilometer lang. Sie beginnt an der Feldsteinkirche St. Marien in Drechow, führt in das Tal der Blinden Trebel und weiter zu den Großsteingräbern bei Pöglitz. Im direkten Vergleich ist die Runde bei Pöglitz 2,1 Kilometer kürzer. Sie ist außerdem die Strecke, die ausdrücklich als Rundwanderung beschrieben wird; die andere beginnt in Drechow und führt weiter zu den Gräbern bei Pöglitz. So können Sie Länge und Verlauf bei der Planung berücksichtigen. Verfügbarkeit und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie beides vor dem Aufbruch.
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