Liepgarten entdecken: Kirche, Heimatstube und Apothekerberg
Unterkünfte in Liepgarten
Liepgarten bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: die Geschichte der Kirche, die Ortsentwicklung in der Heimatstube und den Ausblick vom Apothekerberg. Die Themen führen von historischen Einzelheiten über lokale Gewerbe bis zur Landschaft in der Region am Stettiner Haff. So können Sie überlegen, welche dieser Perspektiven Ihren Aufenthalt prägen soll.
Kirche: historische Zeitmarken und Schnitzfiguren
Die Liepgartener Kirche wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte einst zum Ueckermünder Augustinerkloster. Zu den erhaltenen Details zählen drei Schnitzfiguren: zwei Bischöfe und eine Darstellung des Petrus mit dem Himmelsschlüssel. Die Figuren stammen überwiegend aus der Zeit des Wiederaufbaus nach 1488. Eine Grüneberg-Orgel wurde 1862 eingebaut und 1995 umfassend restauriert. Damit umfasst die Kirchengeschichte unterschiedliche Zeitmarken: eine frühe urkundliche Erwähnung, Bildwerke aus einer späteren Wiederaufbauphase und die Einbau- sowie Restaurierungsgeschichte der Orgel. Die frühere Zugehörigkeit zum Augustinerkloster ergänzt diese Details um einen historischen Bezug zu Ueckermünde.
Heimatstube: Ortsentwicklung und frühere Gewerbe
Die Heimatstube Liepgarten ist in der alten Schule im Zentrum des Dorfes untergebracht. Auf etwa 100 m² vermittelt sie Einblicke in die Entwicklung des Ortes und in die historischen Gewerbezweige Ziegelei und Kahnschifffahrt. So stehen neben der Ortsgeschichte auch zwei konkrete Bereiche früherer Arbeit im Blick. Das setzt einen anderen thematischen Schwerpunkt als die Kirche: Hier geht es um Ortsentwicklung und Gewerbe, dort unter anderem um historische Zeitmarken und erhaltene Schnitzfiguren. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten der Heimatstube.
Apothekerberg: Aussicht auf die Landschaft
Der Apothekerberg ist mit 24 m die höchste Erhebung der Umgebung von Liepgarten. Auf dem Berg steht der Aussichtsturm, das Wahrzeichen und Aushängeschild der Gemeinde. Von dort bietet sich ein Ausblick auf die Landschaft in der Region am Stettiner Haff. Im Unterschied zu den Orts- und Kirchenthemen steht hier die Aussicht im Vordergrund. Damit ergibt sich für die Reiseplanung eine klare thematische Wahl: Geschichte und lokale Gewerbe auf der einen, der Blick auf die Landschaft auf der anderen Seite.
Weitere Perspektiven in Vorpommern-Greifswald
Auch das übergeordnete Reiseziel Vorpommern-Greifswald bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Natur- und Kulturinteressen. Die drei Naturparke im Landkreis Vorpommern-Greifswald nehmen fast 40 % der Fläche des Landkreises ein. Die Ueckermünder Heide lädt zum Wandern, Radfahren und Reiten ein. Für Radfahrende gehören der Ostseeküsten-Radweg, Teil der EuroVelo-Route EV10, sowie der Stettiner Haff-Rundweg und die Route der Norddeutschen Romantik zu den regionalen Möglichkeiten: Der Ostseeküsten-Radweg führt in den Landkreis; die beiden anderen Routen zählen zu den regionalen Radrouten, auf denen sich Vorpommern-Greifswald erkunden lässt. Prüfen Sie vor einer Tour aktuelle Angaben zu Weg und Beschilderung.
Kulturziele im Landkreis setzen weitere Akzente. In Greifswald zeigt das Pommersche Landesmuseum den Croy-Teppich von 1554, ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis aus der Zeit der Reformation. Die Juliett U-461 liegt als Museum im Peenemünder Hafen und kann bei einem Rundgang erkundet werden. Über das Historisch-Technische Museum Peenemünde können Besucher geführte Touren durch die Denkmallandschaft buchen. In Ueckermünde leben im Tierpark mehr als 1.120 heimische und exotische Tiere in 95 Arten; täglich gibt es Schaufütterungen. Schulklassen können dort die ZOOSchule besuchen. Da sich Tour- und Programmdetails ändern können, prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Am Stettiner Haff.