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Cölpin entdecken: Kirche und Gutshaus

Unterkünfte in Cölpin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Suche nach einem Hotel in Cölpin ist die örtliche Baugeschichte ein guter Ausgangspunkt: Dorfkirche, Friedhof und Gutsanlage bilden prägnante historische Bezugspunkte. Wenn Sie ein Reiseziel mit kulturhistorischem Schwerpunkt erwägen, helfen die architektonischen Details bei der Einordnung. Einen weiter gefassten Natur- und Landschaftsrahmen bietet die Mecklenburgische Seenplatte.

Dorfkirche und Friedhof in Cölpin

Die Kirche Cölpin ist ein Feldsteinquaderbau des Übergangsstils aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Auf der Westempore steht eine Sauer-Orgel aus dem Jahr 1856. Die Dorfkirche besitzt außerdem farbenfrohe Glasmalereien in den drei schlanken Fenstern der Nordwand. So verbinden sich an einem Bauwerk unterschiedliche Details: die mittelalterliche Bauzeit, eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert und die farbige Fenstergestaltung.

Der Friedhof der Dorfkirche besitzt mittelalterliche Portale und die Familiengrabstätte der Familie von Dewitz. Gegenüber der Kirche steht ein Kriegerdenkmal mit Inschrift und Tafel zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege. Kirche, Friedhof und Denkmal geben dem Ortsbild mehrere unterscheidbare historische Bezugspunkte, von der Sakralarchitektur bis zum öffentlichen Gedenken.

Gutshaus und Gutsanlage

Zur Gutsanlage Cölpin gehören ein Marstall mit Anbauten, das Gutshaus, ein Wirtschaftsgebäude, ein Speicher und eine Schmiede. Die „Alte Schmiede“ im Zentrum Cölpins wurde aufwendig nach historischem Vorbild saniert. Das Gutshaus fällt durch einen markanten Dreieckgiebel über dem dreiachsigen Mittelrisalit auf. Der Mittelrisalit ist der hervorgehobene Fassadenabschnitt in der Mitte des Gebäudes; darüber befinden sich die Allianzwappen der Familien von Dewitz und von Bülow. Auch die Dachform ist ein prägnantes Merkmal: Das abgewalmte Satteldach ist in seiner bauzeitlichen Konstruktion erhalten.

Das Gutshaus befindet sich am Park 10, 17094 Cölpin. Die Adresse bietet eine konkrete Orientierung für die Reiseplanung; die beschriebenen architektonischen Merkmale geben zugleich einen Eindruck davon, worin sich das Gutshaus von den übrigen Gebäuden der Gutsanlage unterscheidet.

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Orientierung in der Gemeinde

Die Gemeinde Cölpin ist gut an die A 20 und die Bundesstraße 104 angebunden. Radwanderwege für sportliche Betätigung gibt es ebenfalls in der Gemeinde. Damit stehen für die Reiseplanung Straßenanbindung und Radwandern als unterschiedliche Orientierungspunkte nebeneinander.

Mecklenburgische Seenplatte: Landschaft und Natur

Der Müritz-Nationalpark ist Teil der Mecklenburgischen Seenplatte und von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen geprägt. Der Müritz-Nationalpark-Wanderweg erschließt in neun Etappen die Landschaftstypen und Besonderheiten des Nationalparks. Die Route führt an Seen entlang, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten lehrreiche Touren durch den Nationalpark an, darunter Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus.

Ein weiteres Naturthema der Mecklenburgischen Seenplatte ist das Wisentreservat Damerower Werder. Es liegt auf einer Halbinsel im Kölpinsee und im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Besucher können dort Wisente beobachten. Zum Reservat gehört ein Walderlebnispfad mit Klettermöglichkeiten, einem Ameisenhaus, einer Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln sowie einem Dendrophon. So stehen dem lokalen Schwerpunkt auf Kirche und Gutsanlage eigenständige Natur- und Landschaftsthemen der übergeordneten Mecklenburgischen Seenplatte gegenüber.

Weitere Reiseziele entdecken: Cammin, Burg Stargard, Holldorf, Lindetal, Pragsdorf, Groß Nemerow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stargarder Land.

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