Cammin: Gutshausgeschichte und Zeit am See
Unterkünfte in Cammin
Gutshausgeschichte, See und Radtour
Für die Reiseplanung bieten die Baugeschichte des Gutshauses Cammin und die Einrichtungen am Camminer See unterschiedliche Themen. Eine Radtour führt zwischen Gramelower See und Camminer See nach Cammin und ergänzt diese Anhaltspunkte um eine konkrete Strecke. So können Sie Kulturgeschichte, Zeit am See und Radfahren als eigene Schwerpunkte betrachten.
Gutshaus und Herrenhaus
Das Gutshaus Cammin wurde 1862 als eingeschossiger Putzbau nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel für die Familie von Hoth errichtet. „Eingeschossig“ bezeichnet die Zahl der Geschosse, „Putzbau“ die verputzte Bauweise. Zusammen geben die Begriffe eine knappe Einordnung der Gestalt; Baujahr, Architekt und Familie von Hoth ergänzen sie um Entstehungszeit und Auftraggeber.
Für das Camminer Herrenhaus sind weitere historische Stationen benannt: 1910/11 wurde es auf der rechten Seite durch einen Anbau erweitert. Die Familie Hennings kaufte das Camminer Herrenhaus 1997 und ließ es anschließend denkmalgerecht restaurieren. Damit kommen neben Bauform und Entstehungszeit auch Erweiterung, Kauf und Restaurierung als zeitlich unterscheidbare Aspekte der Baugeschichte hinzu.
Einrichtungen am Camminer See
Am Camminer See gibt es eine Liegewiese, Parkplätze, einen Spielplatz, einen Grillplatz, einen Fußballplatz und WC. Da sich kommunale Freizeiteinrichtungen ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Angaben.
Eine Radtour mit vorgeschlagener Badepause
Die Radtour „Neubrandenburg - Cölpin - Burg Stargard Trainingsrunde“ führt zwischen dem Gramelower See und dem Camminer See nach Cammin. Dort wird eine Badepause vorgeschlagen. Sie können diesen Stopp als Option in Ihre Tourenplanung aufnehmen; Weg- und Badebedingungen können sich ändern, daher empfiehlt sich eine Prüfung vor dem Start.
Burg Stargard im übergeordneten Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Burg Stargard bietet das Marie-Hager-Haus einen eigenen kulturhistorischen Schwerpunkt. Das Museum befindet sich im ehemaligen Arbeits- und Wohnhaus der Malerin Marie Hager und ist ihrem Andenken und Werk gewidmet. Seit 1996 ist es Galerie und biografisches Museum. Zum Angebot gehören eine ständige Ausstellung und mehrmals im Jahr Sonderausstellungen. Da einzelne Ausstellungen wechseln können, prüfen Sie vor einem Besuch das aktuelle Programm.
Die Höhenburg Stargard gilt als Deutschlands nördlichste Höhenburg und als ältestes weltliches Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern. Ihr 38 Meter hoher Bergfried bietet einen Ausblick über die eiszeitlich geprägte Landschaft. Auf der Burg befinden sich außerdem ein Museum und ein Kräutergarten. Der Weinberg dort belebt eine mehr als 400 Jahre alte Weinbautradition wieder und umfasst 1.200 Rebstöcke.
Zu den jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen auf der Höhenburg Stargard gehören die Walpurgisnacht am 30. April, das Burgfest am zweiten Augustwochenende, der Altweibersommermarkt am letzten Septemberwochenende und die Burgenweihnacht am zweiten Advent. Termine und Programme können sich ändern; prüfen Sie diese vorab, wenn Sie eine Veranstaltung einplanen.
Als Wanderoption führt der etwa 27 Kilometer lange Burgenwanderweg von Burg Stargard zur Alten Burg nach Penzlin. Für die Rückkehr nach Burg Stargard gibt es öffentliche Bus- und Bahnverbindungen. Wenn Sie diese Rückfahrt einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan.
Weitere Reiseziele entdecken: Lindetal, Burg Stargard, Holldorf, Pragsdorf, Groß Nemerow, Cölpin
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stargarder Land.