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Galenbeck am See: Natur und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Galenbeck

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Galenbeck liegt am gleichnamigen Galenbecker See, dessen Naturschutzgebiet dem Landschaftsschutzgebiet Brohmer Berge vorgelagert ist. Naturbeobachtung und Baugeschichte prägen zwei unterschiedliche Themen eines Besuchs: die Landschaft am See und die historischen Bau- und Erinnerungsorte im Ort.

Landschaft und Vogelwelt am Galenbecker See

Das Naturschutzgebiet Galenbecker See zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Es ist ein wichtiges Brutgebiet seltener Vogelarten wie Seeadler und Eisvogel. Auch in den wiedervernässten Flächen im Umfeld des Sees brüten Weißbartseeschwalben und Schwarzhalstaucher in ungewöhnlich großer Zahl. Die Brutgebiete machen die Vogelwelt zu einem wichtigen Aspekt der geschützten Landschaft.

Von der Ortschaft Galenbeck führt ein Lehrpfad zu einem Beobachtungsstand mit gutem Blick auf den Galenbecker See. Am See wird jedes Jahr im Herbst eine geführte Wanderung zur Beobachtung der Kranichrast angeboten. Wenn Sie für diese Wanderung anreisen, prüfen Sie vorab die Termine und die Anmeldung. Galenbeck am See zieht außerdem jährlich viele Ausflügler aus der näheren und weiteren Umgebung zum Wandern, Spazierengehen und Radfahren an. So können Sie für Ihren Aufenthalt Naturbeobachtung und Bewegung als unterschiedliche Schwerpunkte einplanen.

Kirche und Friedhof

Die Kirche Galenbeck ist ein gotischer Feldsteinquaderbau vom Ende des 14. Jahrhunderts. Ihr ungewöhnlicher achteckiger Barockturm wurde 1755 vor der Mitte der nördlichen Langseite errichtet. Im Kircheninneren befindet sich ein barocker Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert; das Chorgestühl ist beidseits in architektonisch strengen Formen gestaltet.

Auf dem Friedhof der Kirche liegt das Erbbegräbnis der Familie von Rieben. An der Abschlussmauer erinnern zehn Tafeln an das Wappen und die Namen von 14 Familienangehörigen. Kirche und Friedhof verbinden damit Baugeschichte und ein konkretes Zeugnis der Familiengeschichte Galenbecks.

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Burg, Gutshaus und Gedenkorte

Von der ehemaligen Burg Galenbeck sind die Ruine des Turms und Fragmente der Palasgrundmauern erhalten. Für die erste Erwähnung stehen zwei Jahresangaben: Eine Darstellung nennt 1236, als ein Holzturm erwähnt wurde; eine andere nennt 1277 als erste urkundliche Erwähnung. Zerstört wurde die Burg 1453. Die sichtbaren Reste verweisen damit auf eine lange, aber nicht einheitlich datierte Überlieferung des historischen Bauwerks.

Das denkmalgeschützte Gutshaus Galenbeck ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem frühen 18. Jahrhundert, der Mitte des 18. Jahrhunderts um vier Achsen erweitert wurde. Es befindet sich in Privatbesitz und wird schrittweise instandgesetzt. In unmittelbarer Nähe des Gutshauses wurde 1860 zu Ehren des Generalfeldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher ein Gedenkstein mit Bronzebüste aufgestellt. Die Aufstellung veranlasste der damalige Großherzog Georg von Mecklenburg-Strelitz. Im ehemaligen Gutspark von Galenbeck steht eine Tanzlinde, die als einmaliges Kleinod für den norddeutschen Raum gilt.

Übernachtung planen

Das Fischerhaus bewirtet von Frühling bis Herbst Gäste aus nah und fern und bietet Übernachtungsmöglichkeiten. Für eine konkrete Planung klären Sie aktuelle Details und Verfügbarkeit.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Friedland.

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