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Wittenförden: Ortsgeschichte am Neumühler See

Unterkünfte in Wittenförden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Wittenförden sucht, kann die Ortswahl an drei Themen ausrichten: dem Bezug zu Schwerin, der Landschaft am Neumühler See und im Umfeld des Grambower Moors sowie der Ortsgeschichte. Die Themen verteilen sich auf Wittenförden und sein näheres Umfeld. Ein Blick auf diese Unterschiede hilft Ihnen, den Ort nach den Interessen Ihrer Reise einzuordnen.

Zwischen Neumühler See und Schwerin

Wittenförden liegt am Neumühler See und grenzt unmittelbar an die westliche Stadtgrenze Schwerins. Die Schweriner Innenstadt ist von Wittenförden aus mit Bus, Fahrrad oder Auto in wenigen Minuten erreichbar. Route und Verkehr beeinflussen die tatsächliche Dauer; wenn Sie den Bus nutzen möchten, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Für die Übernachtungsentscheidung lässt sich der Ort daher mit einem konkreten Schwerin-Bezug einordnen, während See und Ortsgeschichte eigene lokale Themen setzen.

Landschaft und Routen im Umfeld

Die eiszeitlich geprägte Landschaft liegt zwischen dem Naturschutzgebiet „Grambower Moor“ und ausgedehnten Waldgebieten. Das Grambower Moor befindet sich südwestlich von Schwerin zwischen Grambow, Wittenförden, Zülow und Stralendorf. Ab Grambow ist der Lehrpfad und Rundwanderweg im Moor frei zugänglich und ausgeschildert; prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen.

Eine abwechslungsreiche Rundtour beginnt in Wittenförden und führt über Klein und Groß Rogahn, Stralendorf, Walsmühlen, Dümmer, Wodenhof und Grambow zurück nach Wittenförden. Ein praktischer Unterschied bei der Planung liegt im Ausgangspunkt: Die Rundtour beginnt in Wittenförden, der Zugang zum Moor-Lehrpfad erfolgt ab Grambow. Wenn Sie Routen nach ihrem Verlauf auswählen, hilft dieser Unterschied bei der Orientierung.

Spuren der Ortsgeschichte

Mehrere Hügelgräber liegen in der südlichen Ortslage von Wittenförden. Sie geben der Ortsgeschichte eine archäologische Dimension; die Stätten sind möglicherweise nicht öffentlich zugänglich. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Torfabbau für die Wittenfördener zu einer wichtigen Erwerbsquelle. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts trug Wittenförden deshalb den Beinamen „Torfmacherdorf“.

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Der Beiname verweist auf eine frühere Erwerbsquelle; das Wappen greift mit dem Weidensymbol ein weiteres historisches Handwerk auf: die Korbmacherei. Torfgewinnung und Korbmacherei stehen damit für zwei verschiedene Seiten der örtlichen Wirtschafts- und Handwerksgeschichte. Zusammen mit den Hügelgräbern ergibt sich ein Blick auf mehrere historische Themen, ohne sie auf eine einzelne Epoche zu reduzieren.

Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim setzt Schloss Ludwigslust einen eigenen kulturhistorischen Schwerpunkt. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet zusammen mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss ist zudem Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. Das ist ein anderer Schwerpunkt als die Ortsgeschichte Wittenfördens.

Ein weiteres Thema im übergeordneten Reiseziel ist das Museum in der Festung Dömitz. Dort geht es um Festungs- und Stadtgeschichte, die Geschichte von Elbe, Hafen und Brücken, Fritz Reuter sowie Sonder- und Kunstausstellungen. Wenn Sie sich besonders für eine Sonderausstellung interessieren, prüfen Sie vor Ihrer Planung, welche Themen aktuell gezeigt werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Schossin, Dümmer, Holthusen, Zülow, Warsow, Pampow, Klein Rogahn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stralendorf.

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