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Wöbbelin: Gedenkstätten und Theodor-Körner-Museum

Unterkünfte in Wöbbelin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Wöbbelin stehen die Erinnerung an das KZ-Auffanglager bei Wöbbelin und Theodor Körner im Mittelpunkt. Die Mahn- und Gedenkstätten widmen sich beiden Themen; im Ort finden Sie außerdem das Theodor-Körner-Museum, Körners Grabstätte und eine Gedenkstätte für das nahegelegene ehemalige KZ. So können Sie Ihren Besuch an der Lagergeschichte, an Körners Leben und Wirken oder an beiden Schwerpunkten ausrichten.

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Die Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätten befindet sich unmittelbar im Dorf Wöbbelin an der Bundesstraße 106, der Ludwigsluster Straße, an der Abzweigung nach Neustadt-Glewe. Das Gebäude der heutigen Mahn- und Gedenkstätten wurde einst zur Ehrung des patriotischen Poeten Theodor Körner errichtet. Zum Angebot gehören die Ausstellung „Theodor Körner (1791–1813). Poet und Patriot. Seine Erhebung zum Idol.“ und die Dokumentationsausstellung „Zehn Wochen KZ-Außenlager Wöbbelin“.

Auf dem Gelände der Mahn- und Gedenkstätten, auf dem Theodor Körner beigesetzt wurde, sind etwa 160 von mehr als 1.000 Toten des KZ-Auffanglagers bei Wöbbelin begraben. Die Ausstellungstitel machen die unterschiedlichen Schwerpunkte deutlich: Die eine widmet sich Körner als Poet und Patriot, die andere dem KZ-Außenlager.

Theodor Körner und die Friedhofsgedenkstätte

Das Theodor-Körner-Museum in Wöbbelin erinnert an den Dichter und Freiheitskämpfer und veranschaulicht in einer Ausstellung sein Leben und Wirken. Die Körner-Ausstellung in den Mahn- und Gedenkstätten stellt ihn als patriotischen Poeten vor; das Museum richtet den Blick auf sein Leben und Wirken.

Die Grabstätte Theodor Körners befindet sich auf dem Friedhof östlich der Dorfkirche Wöbbelin. Dort steht auch eine Gedenkstätte für das nahegelegene ehemalige KZ Wöbbelin. Damit gehören Ausstellung, Grabstätte und Friedhofsgedenkstätte zu den unterschiedlichen Ortsbezügen, die Sie bei der Beschäftigung mit Wöbbelins Geschichte entdecken können.

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Führungen und Anreise

Die Mahn- und Gedenkstätten bieten Führungen an, insbesondere für Schülergruppen. Nach Absprache sind Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Wenn Sie einen solchen Termin planen, stimmen Sie ihn vorab ab. Mit Bussen ist die Gedenkstätte aus Ludwigslust und Neustadt-Glewe erreichbar; prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Im näheren Umfeld des Reiseziels befindet sich eine weitere Gedenkstätte in einem Wald nahe Lüblow, direkt an der B 106. Im Theodor-Körner-Park dieser Gedenkstätte steht ein von Jo Jastram geschaffenes Sandsteinrelief. Dieser Ort liegt nahe Lüblow und ist damit ein zusätzlicher regionaler Bezugspunkt, nicht eine weitere Ausstellung im Dorf Wöbbelin.

Ein anderer historischer Schwerpunkt in Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim zeigt Schloss Ludwigslust einen anderen historischen Schwerpunkt als Wöbbelins Gedenkstätten. Das Schloss war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Es steht im Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. So stehen im übergeordneten Reiseziel sowohl Wöbbelins Erinnerungsorte als auch ein eigener Zugang zu höfischer Geschichte und Architektur.

Weitere Reiseziele entdecken: Uelitz, Sülstorf, Lübesse, Leussow, Groß Laasch, Warlow, Rastow, Bresegard Bei Eldena

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Ludwigslust-Land.

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