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Brahlstorf zwischen Radweg und Kleinbahngeschichte

Unterkünfte in Brahlstorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brahlstorf verbindet einen Radwanderweg ab dem Bahnhof mit sichtbaren Spuren der Kleinbahngeschichte. Hinzu kommen eine farbig gestaltete Unterführung am Biosphärenbahnhof und die Lage des Bahnhofs im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V. So können Sie bei der Planung sowohl den Ort als auch seinen weiteren regionalen Rahmen in den Blick nehmen.

Radweg und Kleinbahngeschichte

Vom Bahnhof Brahlstorf führt ein Radwanderweg direkt in die Elbniederung bei Neuhaus. Entlang der 10,67 Kilometer langen ehemaligen Kleinbahnstrecke vom Bahnhof in Richtung Neuhaus sind viele Bauwerke erhalten geblieben. Die Verbindung von Bahnhof, Radweg und überlieferten Bauwerken macht die frühere Bahninfrastruktur zu einem eigenen Thema für die Beschäftigung mit Brahlstorf.

Die Kleinbahnstrecke Neuhaus–Brahlstorf wurde am 16. April 1911 feierlich eröffnet und stellte die Verbindung zur Hauptstrecke Hamburg–Berlin her. Diese historische Verbindung gibt der Strecke einen klaren Bezug zur überregionalen Eisenbahngeschichte. Für die heutige Reiseplanung ist davon getrennt die konkrete Radverbindung interessant: Sie beginnt am Bahnhof und führt in Richtung der Elbniederung bei Neuhaus.

Als weiterer Orientierungspunkt für eine Radtour gilt die Entfernung vom Bahnhof Brahlstorf nach Zarrentin: Mit dem Fahrrad sind es etwa 30 Kilometer bis in das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee. Die ungefähre Angabe hilft, diesen Zielpunkt von der Radverbindung Richtung Neuhaus zu unterscheiden.

Gestaltete Unterführung und örtliches Bauwerk

Die Unterführung am Biosphärenbahnhof Brahlstorf ist mit 200 farbenfrohen Bildern geschmückt. Gestaltet wurden sie von Gruppen, Einzelpersonen und Institutionen. Die neu gestaltete Unterführung wurde am 13. Juni 2015 feierlich eröffnet. Die Bilder und das Eröffnungsdatum geben dem Bahnhofsumfeld einen konkreten kulturellen Bezug, der sich von der Geschichte der Kleinbahn unterscheidet.

Zum örtlichen baulichen Bestand gehört außerdem die Trauerhalle auf dem Friedhof Brahlstorf. Sie ist kapellenähnlich gestaltet und steht auf einem leicht erhöhten, mit Bäumen und Büschen bewachsenen Teil des Friedhofs.

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Bahnhof und Biosphärenreservat

Der Bahnhof Brahlstorf liegt zentral im mecklenburgischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe M-V. Das Reservat ist im Fernverkehr der Deutschen Bahn über Berlin, Hamburg und Schwerin mit dem Zielbahnhof Brahlstorf erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die Verbindungen und die Streckenführung, damit Ihre Anreise zu Ihrem Reiseplan passt.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Auch die Landschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe M-V gehört zum übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim. Sie ist als naturnaher Niederungsstrom mit einer großflächigen Flussaue und zahlreichen Nebenflüssen geprägt. Zu den dort beschriebenen Landschaftselementen zählen Feuchtgebiete wie Überschwemmungs- und Qualmwasserbereiche, Bracks, Altarme und Niedermoore. Daneben gibt es Trockenbiotope wie Elbuferhänge, Binnendünen und Heiden sowie Reste natürlicher Auen- und Bruchwälder. Diese regionalen Merkmale beschreiben den weiteren Landschaftsrahmen, nicht einzelne Orteigenschaften Brahlstorfs.

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim setzt Schloss Ludwigslust einen anderen Akzent. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss steht im Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt.

Ein weiteres eigenständiges Thema in Ludwigslust-Parchim ist die Zitadelle Dömitz: Die Renaissancefestung wurde nach italienischem Vorbild als Fünfeck mit Bastionen, Kasematten und Zugbrücke angelegt. Das Museum in der Festung behandelt unter anderem die Festungs- und Stadtgeschichte, Elbe, Hafen und Brücken sowie Fritz Reuter; außerdem gehören Sonder- und Kunstausstellungen zum Angebot. In Zarrentin widmen sich Führungen im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster der Klostergeschichte, dem Leben der Nonnen und der Architektur. Im Erdgeschoss befindet sich zudem eine Dauerausstellung zum Kloster. Prüfen Sie für Führungen vorab Termine und Zugang.

Weitere Reiseziele entdecken: Nostorf, Besitz, Schwanheide, Gresse, Bengerstorf, Greven, Tessin B. Boizenburg, Teldau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Boizenburg-Land.

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