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Rosenow: Dorfkirche, Kapelle und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Rosenow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rosenow erschließt sich über seine Dorfkirche und die historischen Zeugnisse der Gemeinde. Im Ort Rosenow selbst befinden sich die Dorfkirche, die Begräbniskapelle der Familie von Blücher und die Skulptur Hanna auf dem alten Friedhof. Weitere Bauwerke und Erinnerungsorte liegen in Schwandt, Tarnow und Luplow. Diese Ortsbezüge sind für die Planung Ihres Aufenthalts nützlich: Die historischen Themen reichen von Friedhofskunst und Kirchenarchitektur bis zu einem Gutshaus mit besonderen Stuckdecken, verteilen sich aber auf verschiedene Orte der Gemeinde.

Kirche, Kapelle und Friedhof in Rosenow

Die Dorfkirche Rosenow wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil erbaut. Ihr Fundament und ihre Grundmauern bestehen aus Feldsteinen der ehemaligen Kirchhofmauer. So verbinden sich an dem Bauwerk die neugotische Gestaltung und ein Baumaterial, das aus der früheren Friedhofsmauer stammt. Westlich außerhalb des Kirchhofs befindet sich die ebenfalls neugotische Begräbniskapelle der Familie von Blücher. Die Lage der Kapelle ist dabei klar von der Kirche und dem Kirchhof zu unterscheiden.

Auf dem alten Friedhof in Rosenow steht außerdem die Skulptur „Hanna“ von Thomas Jastram. Zusammen mit Kirche und Kapelle bildet sie einen eigenen Schwerpunkt für alle, die sich für historische Friedhöfe, bildende Kunst und Bauformen interessieren. Die drei Zeugnisse unterscheiden sich in ihrer Funktion und Gestaltung: die Dorfkirche als neugotischer Kirchenbau, die Begräbniskapelle als Familiengedenkstätte und die Skulptur als eigenständiges Kunstwerk.

Die Kirche in Rosenow ist zudem eine Spielstätte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einem Festivalbesuch verbinden möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Veranstaltungstermine; das Programm kann variieren.

Historische Zeugnisse in weiteren Orten der Gemeinde

Schwandt: Mausoleum und Fresko

In Schwandt schließt sich westlich an die Dorfkirche ein großes klassizistisches Mausoleum der Familie von Schlieffen an. Zu seinen architektonischen Merkmalen gehören eine Westapsis und Lünettenfenster aus dem 19. Jahrhundert. Der klassizistische Charakter unterscheidet das Mausoleum deutlich von der neugotischen Dorfkirche in Rosenow.

Über dem Zugang des Mausoleums befindet sich ein allegorisches Fresko mit der Sterbeszene von Juliane von Schlieffen, die 1832 starb. Carl Eggers malte das Werk 1835. Damit lässt sich das Bild nicht nur über sein Motiv, sondern auch über die benannte Künstlerschaft und Entstehungszeit einordnen. Wenn Sie sich für historische Kunst interessieren, bietet das Fresko einen konkreten Zugang zur Geschichte des Mausoleums, während Apsis und Fenster seine architektonische Form prägen.

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Tarnow: Familiengrabstätte der Wendenburgs

Auf dem Friedhof der Kapelle Tarnow befindet sich die Familiengrabstätte der Wendenburgs. Dieser Ort ergänzt die Friedhofs- und Erinnerungskultur der Gemeinde um eine weitere konkrete Familiengeschichte. In Rosenow selbst verweist die Begräbniskapelle auf die Familie von Blücher; in Tarnow ist es die Grabstätte der Wendenburgs, die den Bezug zu einer Familie herstellt. Beide Orte gehören zum historischen Bild der Gemeinde, liegen jedoch in unterschiedlichen Ortsteilen.

Luplow: Gutshaus und Rokoko-Stuckdecken

Das Gutshaus Luplow wurde um 1760 erbaut. Das eingeschossige Gebäude hat neun Achsen, einen zweigeschossigen Mittelrisalit und ein vollständig ausgebautes Mansarddach. Die neun Achsen beschreiben die Gliederung der Fassade; ein Mittelrisalit tritt in ihrer Mitte als hervorgehobener Bauteil hervor. Das Mansarddach ergänzt die Silhouette des Hauses um ein markantes Dachgeschoss.

Auch die Rokoko-Stuckdecken des Gutshauses sind bemerkenswert: Sie zeigen einen Fuchs als Wappentier von F. J. Christian von Voss und einen Bären als Wappentier seiner Ehefrau Eva Juliane von Behr. Die beiden Tiermotive machen die Verbindung der Deckenmalerei zu den genannten Personen sichtbar. Das Gutshaus befindet sich in Privatbesitz. Wenn Sie eine Besichtigung planen, klären Sie den Zugang deshalb vorab.

Luplow, Schwandt und Tarnow sind eigene Orte innerhalb der Gemeinde Rosenow, nicht der Ort Rosenow selbst. Achten Sie bei Ihrer Reiseplanung auf diese Unterscheidung, wenn Sie bestimmte Bauwerke oder Friedhöfe besuchen möchten. So lassen sich die historischen Anlaufpunkte nach ihrem tatsächlichen Ortsbezug ordnen, ohne Kirche, Kapelle, Mausoleum und Gutshaus miteinander zu verwechseln.

Weitere Reiseziele entdecken: Grammentin, Gülzow, Ivenack, Bredenfelde, Knorrendorf, Jürgenstorf, Kittendorf, Ritzerow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stavenhagen.

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