Nordwestuckermark entdecken
Unterkünfte in Nordwestuckermark
Nordwestuckermark bietet Reisenden unterschiedliche Anknüpfungspunkte: historische Bauwerke, Wege für Spaziergänge und Radtouren, einen See sowie Kunst und örtliches Handwerk. In Fürstenwerder stehen mehrere Bauwerke und ein Promenadenweg im Mittelpunkt; in Naugarten sind Wasser, ausgeschilderte Wege und eine Galerie weitere Themen.
Historische Bauwerke in Fürstenwerder und Wittstock
Eine rund 1.300 Meter lange Feldsteinmauer umschließt den historischen Kern von Fürstenwerder. Die Stadttore Berliner Tor und Woldegker Tor besitzen spitzbogige Durchfahrten und gehören zu den ältesten ihrer Art in Norddeutschland. Auch die Kirche in Fürstenwerder ist aus Feldsteinen errichtet; sie stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Mauer, Tore und Kirche zeigen unterschiedliche bauliche Merkmale: die Einfassung des historischen Kerns, die Form der Toröffnungen und das Baumaterial des Kirchenbaus.
Zwischen Wittstock und Rittgarten, am Rand des Weges nach Augustfelde, steht die Ruine der Wüsten Kirche Wittstock. Der rechteckige Feldsteinbau mit querrechteckigem Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Erhalten sind das Turmuntergeschoss und Teile der Umfassungswände des Schiffs. Fürstenwerder steht mit seiner Kirche für einen Bau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts; in Wittstock prägen die erhaltenen Teile der Ruine den historischen Eindruck. Wer sich für Feldsteinbauten interessiert, findet so zwei unterschiedliche Perspektiven auf Kirchen des 13. Jahrhunderts.
Wege, See und Bewegung im Freien
In Naugarten laden ausgeschilderte, naturbelassene Rad- und Wanderwege zu kleinen Spaziergängen und größeren Touren ein, darunter auch geführte Touren zu markanten Punkten. Eine konkrete Wanderroute ist der Uckermärkische Rundweg: Er verbindet Angermünde, Templin und Prenzlau und führt von Boitzenburg kommend durch Naugarten weiter in Richtung Gollmitz. So reicht die Auswahl von kleineren Spaziergängen bis zu einer Route, deren Verlauf mehrere benannte Orte verbindet.
Der gemeindeeigene See bei Naugarten ist etwa 33 Hektar groß und lädt zum Baden und Angeln ein. Seine Umwanderung bietet ein eindrucksvolles Naturerlebnis. In Naugarten gibt es außerdem einen Fahrrad- und einen Bootsverleih. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch aktuelle lokale Informationen zur Verfügbarkeit dieser Verleihe. Baden und Angeln am See, eine Umwanderung und die Verleihangebote stehen für unterschiedliche Möglichkeiten, die Zeit im Freien zu gestalten.
Für Radtouren führt die 55 Kilometer lange „Spur der Steine“ überwiegend auf einem ehemaligen Bahndamm durch den Naturpark Uckermärkische Seen. Die Route verläuft von Templin über Warthe und Boitzenburg bis nach Fürstenwerder. Anders zugeschnitten ist der 1900 angelegte Promenadenweg in Fürstenwerder: Er führt mit alten Kastanienbäumen rund um die Stadtmauer. Damit stehen einer Route über mehrere Orte ein Weg im Umfeld der Fürstenwerderaner Stadtmauer gegenüber.
Kunst, Handwerk und Kultur
Am Hof Kokurin in Naugarten befindet sich eine Galerie mit ständig wechselnden Malereien, Holzskulpturen und Kleinkunstwerken. Das Heimatmuseum Fürstenwerder widmet sich hauptsächlich der Darstellung des dorftypischen Handwerks. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche kulturelle Akzente: Hier wechseln Arbeiten aus Malerei, Bildhauerei und Kleinkunst, dort steht örtliches Handwerk im Mittelpunkt.
Eine weitere kulturelle Funktion hat die Schlosskirche Kröchlendorff: Sie dient der Gemeinde als Kultur- und Veranstaltungszentrum.
Weitere Reiseziele entdecken: Röpersdorf, Gollmitz, Parmen, Boitzenburger Land, Schöneberg, Tantow, Pinnow, Schönfeld.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uckermark.