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Legde/Quitzöbel

Unterkünfte in Legde/Quitzöbel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Quitzöbel liegt an Elbe und Havel. Die Binnendüne steht für den Naturraum, während die Dorfkirchen mit verschiedenen Bauphasen und Ausstattungsstücken kulturgeschichtliche Einblicke bieten. So können Sie überlegen, ob Sie bei Ihrer Reise eher Natur und Landschaft oder die Details historischer Kirchen in den Mittelpunkt stellen möchten.

Binnendüne und Landschaft bei Quitzöbel

Der Natur-Stopp Binnendüne Quitzöbel stellt die ungewöhnliche Landform im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe vor. Knorrige Kiefern prägen die Binnendüne; sie bietet spezialisierten Arten Lebensraum. Eine große offene Binnendüne im Quitzöbler Dünengebiet ist zudem Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse, Heidelerche und des Ziegenmelkers. Diese besonderen Arten und die offene Dünenlandschaft geben dem Naturthema eine klare Ausrichtung.

Das FFH-Gebiet Quitzöbler Dünengebiet umfasst 142,9 Hektar. Südöstlich von Quitzöbel gehören offene Binnendünen, Dünenstandortwälder und mehrere Gewässer zu diesem Landschaftsraum. Damit stehen nicht nur die offene Düne, sondern auch Wälder und Wasserflächen für die Einordnung der Umgebung.

Stand 15. August 2026 war die Aussichtsplattform an der Binnendüne wegen ihres schlechten Zustands entfernt; eine weitere Rastmöglichkeit war geplant. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Stand der Einrichtungen, bevor Sie diese in Ihre Planung aufnehmen.

Dorfkirchen und ihre Baugeschichte

Die Dorfkirche Quitzöbel bewahrt Bausubstanz aus der Zeit um 1520. Ihre Südseite und der Turm gehen dagegen auf einen Umbau von 1876 zurück. Zur Ausstattung gehört ein Altar aus dem frühen 18. Jahrhundert, den Heinrich Joachim Schultze aus Havelberg schuf. Auch die Orgel hat eine eigene historische Einordnung: Friedrich Hermann Lütkemüller baute sie 1855 in Wittstock; sie ist weitgehend unverändert erhalten.

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Die Dorfkirche Legde ist eine spätgotische, einschiffige Backsteinkirche aus dem frühen 16. Jahrhundert mit breitem Westturm. In den Bau ist eine ältere zweijochige Kapelle einbezogen. Ihr reich geschnitzter Kanzelaltar stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Bauform und Ausstattung geben so unterschiedliche Anhaltspunkte für die Betrachtung der Kirche.

In Lennewitz wurde die Dorfkirche nach Plänen des Architekten Georg Büttner im ländlichen Heimatstil bis 1910 fertiggestellt. Ihre Buntglasfenster zeigen christliche Szenen und regionale Religionsgeschichte; außerdem sind die Wappen von Lennewitzer Bauernfamilien dargestellt. Das verbindet religiöse Motive mit einem konkreten Bezug zur örtlichen Geschichte.

Die Kirche in Roddan ist ein backsteinverkleideter Fachwerk-Nachfolgebau aus dem Jahr 1680. Ihr reich geschnitzter Altaraufsatz stammt von 1712 und wird wahrscheinlich Heinrich Joachim Schultz aus Havelberg zugeschrieben. Hinzu kommt ein stehender Taufengel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Vergleich zu den Kirchen in Quitzöbel, Legde und Lennewitz zeigt Roddan damit eine weitere Kombination aus Bauweise und historischer Ausstattung.

Radwege im übergeordneten Reiseziel Prignitz

Im übergeordneten Reiseziel Prignitz verlaufen mehrere Fern- und Regionalradwege durch oder nahe dem Quitzöbler Dünengebiet. Dazu zählen der Elberadweg, der Elbe-Müritz-Radweg, die Tour Brandenburg und die Bischofstour. Auch die Natur-Stopps des Biosphärenreservats lassen sich regional in eine Radplanung einordnen: Sie sind am besten mit dem Fahrrad erreichbar, und die Prignitzer Knotenpunktwegweisung führt auf ausgeschilderten Routen direkt zu den Stationen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bad Wilsnack/Weisen.

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