Schipkau entdecken
Unterkünfte in Schipkau
Die beschriebenen Ziele unterscheiden sich im Maßstab und bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.
Aussichten und Bergbauwege
Vom Schipkauer Dachbalkon sehen Sie nach Südosten in die Kamenzer Hügellandschaft. Zu den benannten Erhebungen zählen der Hutberg und der Hennersdorfer Berg. Damit richtet sich der Blick auf eine Landschaft, die über den unmittelbaren Aussichtspunkt hinausreicht.
In der Gemeinde Schipkau steht der Aussichtsturm im Ortsteil Hörlitz. Vom 27 Meter hohen stählernen Turm reicht der Rundblick über Hörlitz und Senftenberg, den EuroSpeedway Lausitz und die Bergbaufolgelandschaft des ehemaligen Tagebaus Meuro bis zum sächsischen Bergland. Das Bauwerk soll an den ehemaligen Wasserturm erinnern. Aussicht und Bauform geben diesem Punkt zwei unterschiedliche Themen: den weiten Blick und die Erinnerung an eine frühere Nutzung.
Auch zwei Fernrouten führen durch die Gemeinde, setzen aber verschiedene Akzente. Die Niederlausitzer Bergbautour ist etwa 510 Kilometer lang. Der Fürst-Pückler-Weg führt auf mehr als 500 Kilometern durch die Zeitgeschichte der Lausitz und verläuft ebenfalls durch die Gemeinde Schipkau. Die ähnlichen Größenordnungen beziehen sich also auf unterschiedliche Routen. Der Fürst-Pückler-Weg wurde 2006 vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) mit vier Sternen ausgezeichnet.
Eine weitere Möglichkeit für einen Aufenthalt am Wasser bieten die Rad- und Wanderwege am Drochower See. So stehen neben den weitreichenden Routen auch Aktivitäten im Zusammenhang mit einem konkreten Seeaufenthalt im Blick.
Kirche Klettwitz: Umbau, Decke und Orgel
In der Kirche Klettwitz fällt besonders die Scheinkassettendecke von 1906 mit ihren 91 verschiedenen Motiven auf. Die umfangreiche Gestaltung macht die Decke zu einem prägnanten Detail der Kirche. Von 1905 bis 1907 wurde das Gebäude nach Entwürfen des Berliner Architekten Wilhelm Blaue und des Regierungsbaurates Carl Weber umfassend umgebaut und erweitert.
Auch eine steinerne Kapelle ist erhalten und dient als Eingangshalle. Auf der Orgelempore befindet sich die 970. Orgel des königlichen Hoforgelbaumeisters Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder; sie hat zwölf Register. Zusammen geben Umbau, Decke, Kapelle und Orgel der Kirche verschiedene architektonische und musikalische Anknüpfungspunkte. Die Angaben zur Orgel benennen dabei nicht nur ihren Erbauer, sondern auch ihre Stellung in dessen Werk und ihre Registerzahl.
Das größere Reiseziel Oberspreewald-Lausitz
Im übergeordneten Reiseziel Oberspreewald-Lausitz kommt eine regionale Perspektive hinzu. Im Süden des Landkreises entsteht durch die Flutung ehemaliger Tagebaue eine Wasserlandschaft mit mehr als 20 künstlichen Seen: das Lausitzer Seenland. Im gesamten Landkreis gibt es Wanderrouten zwischen vier und 32 Kilometern. Radwanderwege beginnen bei 40 Kilometern; darunter sind individuelle oder geführte Mehrtagestouren mit guten Rast- und Einkehrmöglichkeiten.
Mehr als 580 Kilometer ausgeschilderte Radwanderwege verbinden die Regionen zwischen Spreewald und Kmehlener Bergen. Überregional verknüpfen sie Südbrandenburg mit Sachsen und Nordbrandenburg. Das bietet einen anderen Maßstab als die einzelnen Aussichtspunkte und Orte: Die Radwege spannen ein Netz über mehrere Regionen. Auch Kulturziele gehören zum größeren Kreisbild. Die historische Altstadt von Lübbenau/Spreewald umfasst ein klassizistisches Schlossensemble.
Wenn Sie ein Hotel in Schipkau suchen, können Sie diese unterschiedlichen Maßstäbe bei der Reiseplanung berücksichtigen: Die Aussichtspunkte und die Kirche stehen für konkrete benannte Orte, während die Fernrouten und die Angebote im Oberspreewald-Lausitz größere regionale Räume einbeziehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Vetschau/Spreewald, Calau, Hohenbocka, Schwarzheide, Gosda, Ruhland, Hermsdorf, Laasow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberspreewald-Lausitz.