Gosda: Plinsdörfer, Handwerk und Landschaft
Unterkünfte in Gosda
Gosda, Weißag und Zwietow liegen in einem von der Calauer Schweiz geprägten Tal, das von Wiesen und Wäldern umgeben ist. Im Volksmund werden die drei Orte auch „Plinsdörfer“ oder „Bergdörfer“ genannt. Die Calauer Schweiz ist Teil des Naturparks „Niederlausitzer Landrücken“. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Gosda suchen, hilft dieser Rahmen bei der Wahl des Reisethemas: Ortsgeschichte, Handwerk, Wege und Landschaft lassen sich als unterschiedliche Interessen für Ihren Aufenthalt gewichten.
Plinsdörfer, Baukultur und Handwerk
In den Plinsdörfern Gosda, Zwietow und Weißag sind besonders viele Feldsteinbauten erhalten geblieben; die Besitzer haben sie in jüngster Zeit renoviert. Die erhaltenen und erneuerten Bauten geben der Ortsgeschichte eine konkrete architektonische Seite.
In Gosda stellt André von Martens kunstvolle Gefäße in aufwändiger Schwarzbrandtechnik her. Seine Arbeiten sind unter anderem von slawischer Keramik inspiriert und wurden mehrfach ausgezeichnet. Technik, gestalterische Anregung und Auszeichnungen beleuchten unterschiedliche Seiten dieser Arbeit. Damit steht neben der Baugeschichte ein eigener handwerklicher Bezugspunkt für Gäste, die sich für Keramik interessieren.
Landschaft und Wege
Die Kranichtour führt durch Gosda und Zwietow und ist mit einem stilisierten Kranich auf gelbem Grund markiert. Da Routendetails aktualisiert werden können, prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Wegführung.
Die Aussichtsplattform des Luckaitztaler Ziegelturms befindet sich 38 Meter über dem Waldboden; 216 Stufen führen hinauf. Der kürzeste Fußweg beginnt am Rastplatz bei Weißag. Markierte Wege führen außerdem von Werchow und vom Bahnhof Luckaitztal zum Turm. So sind sowohl die Höhe der Plattform als auch konkrete Ansätze für den Fußweg benannt.
Der Aussichtsturm Calauer Schweiz besteht aus 93.850 Klinkern aus dem nahegelegenen Klinkerwerk Buchwäldchen der Wienerberger GmbH. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zur Calauer Stadtkirche, nach Cottbus, zum Kraftwerk Jänschwalde, zum Besucherbergwerk F 60 bei Lichterfeld und ins Lausitzer Bergland. Die Fernsicht ist ausdrücklich an klares Wetter gebunden.
Mühlen und ihre unterschiedlichen Geschichten
Die ehemalige Bockwindmühle Zwietow wurde 1860 erbaut und 1937 zur Motormühle umgebaut. Derzeit wird sie als Museum ländlicher Alltagskultur mit kleinbäuerlichen Gerätschaften und hauswirtschaftlichen Gegenständen genutzt. Besichtigungen und Führungen sind nach Anmeldung möglich. Wenn Sie einen Besuch einplanen, klären Sie den Termin vorab.
Die „Alte Mühle“ wird mit dem Jahr 1403 verbunden und ist noch heute als Buchweizen-, Getreide- und Schneidemühle funktionsfähig.
Die „Fuchsmühle“ befindet sich auf dem Anwesen der Familie Starick direkt am Radweg zwischen den Plinsdörfern Zwietow und Weißag. Ihre Lage am Radweg gibt ihr einen anderen geografischen Bezug als der Mühle in Zwietow.
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