Falkenberg: Wanderwege, Oderbruchblick und Natur
Unterkünfte in Falkenberg
Falkenberg verbindet Wanderwege mit Landschaftsblicken und historischen Orten. Wenn Sie Hotels in Falkenberg suchen, kann der Schwerpunkt Ihrer Reise eine gute Orientierung geben: Die Routen unterscheiden sich in ihrem Verlauf, während Aussicht, Parkgeschichte und Natur weitere Seiten des Ortes zeigen.
Landschaft und Erholungsgebiete
Falkenberg/Mark erstreckt sich entlang einer steilen Geländestufe am Rand des Oder-Tieflands. Entlang des Hangs beträgt der Höhenunterschied bis zu 80 Meter. Carlsburg bietet einen markanten Blick über den Oderbruch. So gehören die Geländekante und der Blick in die Niederung zu den prägenden Landschaftsbezügen.
Zu den Erholungsgebieten in Falkenberg/Mark zählen die Rote Mühle, der Karpfenteich, der Paschenberg, der Schmiedeberg und das Cöthener Tal. Auch die Wanderwege setzen eigene Akzente: In der Falkenberg-Höhe gibt es gut ausgeschilderte Wege, und mehrere Strecken lassen sich anhand ihres Verlaufs unterscheiden.
Wandern nach Streckenform
Der Oderlandweg führt in drei Etappen von Wriezen über Falkenberg/Mark und Wölsickendorf-Wollenberg zurück nach Wriezen. Am 5. September 2014 erhielt der Weg die Auszeichnung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Prüfen Sie vor dem Start die aktuellen Streckenbedingungen.
Eine weitere Wanderstrecke führt am Waldgasthaus Mon Choix vorbei zur alten Ida-Eiche und zurück nach Falkenberg. Der Fontaneweg verläuft zwischen Falkenberg und Bad Freienwalde und bietet Ausblicke über den Niederoderbruch in Richtung Polen. Damit unterscheiden sich die Wege nach Streckenform und Landschaftsbezug: Die Route zur Ida-Eiche kehrt nach Falkenberg zurück, der Oderlandweg führt in Etappen nach Wriezen zurück, und beim Fontaneweg gehören die Ausblicke über den Niederoderbruch zu den genannten Merkmalen. Auch für diese Wege sollten Sie die aktuellen Bedingungen vor der Wanderung vor Ort prüfen.
Cöthen: Parkgeschichte und Fließtal
Falkenberg/Mark und Cöthen wurden 1334 erstmals gemeinsam urkundlich erwähnt. Jahrhunderte später, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wurde der Cöthener Park zwischen dem Cöthener Gutsschloss und Carlsburg angelegt. Zu den Überresten zählen ein altes Wasserrad und ein Wasserfall im Quellgebiet des Cöthener Fließes.
Das Cöthener Fließtal hat einen naturnahen Altbaumbestand und bietet Bachforellen, Eisvögeln und Gebirgsstelzen Lebensraum. So stehen im Cöthener Tal Parkgeschichte und ein naturnaher Landschaftsraum nebeneinander. Die Wasser- und Waldmerkmale ergänzen die Aussicht und die Wanderstrecken um eine weitere Perspektive auf die Umgebung.
Märkisch-Oderland: regionale Radwege
Auch Märkisch-Oderland als übergeordnetes Reiseziel bietet eine regionale Perspektive für Radtouren: Entlang des Oder-Neiße-Radwegs sind Touren in der Region möglich. Die Hauptroute des Oderbruchbahn-Radwegs führt von Fürstenwalde/Spree oder alternativ von Müncheberg nach Wriezen. Sie verläuft durch die stille Landschaft des Oderbruchs und ist zugleich eine Reise in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und in die Geschichte des Eisenbahnverkehrs. Diese Radwege setzen einen anderen Schwerpunkt als die Wanderstrecken in Falkenberg.
Anreise
Zwischen Eberswalde und Falkenberg verkehren Regionalzüge stündlich. Prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan. Fahrplan und Streckenverlauf betreffen zwei verschiedene Teile der Planung: die Anreise und die Wahl der Wanderung.
Weitere Reiseziele entdecken: Manschnow, Bliesdorf, Wulkow Bei Booßen, Rehfelde, Sietzing, Petershagen/Eggersdorf, Reitwein, Zeschdorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.