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Friedrichswalde: Holzschuhhandwerk, Kirchen und Rundwege

Unterkünfte in Friedrichswalde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Friedrichswalde verbindet ein profiliertes Handwerksthema mit Kirchenbaugeschichte und Rundwegen. Für die Planung eines Aufenthalts lassen sich die örtlichen Schwerpunkte gut unterscheiden: Die Holzschuhmacherei steht für gepflegte Tradition und eine Schauwerkstatt; die Wege führen entweder zu historischen Erinnerungsorten oder zu Seen. Das übergeordnete Reiseziel Barnim eröffnet darüber hinaus einen eigenen regionalen Rahmen.

Holzschuhmacherei in Friedrichswalde

In Friedrichswalde wird die Tradition des Holzschuhmacherhandwerks durch den Heimatverein „Pfälzer Erbe“ belebt und gepflegt. Das Holzschuhmacherlebniszentrum zeigt in einer Schauwerkstatt die Fertigung von „Klompen“: Sie erfolgt in Handarbeit und mit Spezialmaschinen aus dem Jahr 1928. So stehen die gepflegte Tradition und die Vorführung konkreter Herstellungsweisen als unterschiedliche Aspekte des Handwerksthemas nebeneinander.

Für einen Besuch des Holzschuhmacherlebniszentrums ist eine Voranmeldung erforderlich; bestätigen Sie diese Regelung vor Ihrem Besuch. Für Gruppen ab sechs Personen gibt es ein individuelles Programm mit Vorführung des Holzschuhmacherhandwerks, Holzschuhquiz, historischem Holzschuhmacherfilm und Kurzexkursion. Stimmen Sie die aktuellen Möglichkeiten vorab mit dem Zentrum ab.

Kirchen und Baugeschichte

Die Reformierte Kirche in Friedrichswalde wurde von 1776 bis 1783 erbaut. Ihr Fachwerk wurde 1890 mit Backstein ummantelt; der einschiffige Ziegelbau wirkt architektonisch besonders eindrucksvoll. Die Baugeschichte umfasst damit sowohl die Errichtung im späten 18. Jahrhundert als auch die spätere Veränderung der Außenansicht.

Eine weitere kirchliche Station ist die St. Michaeliskirche in der Dorfmitte von Friedrichswalde. Zu ihren Angeboten gehört ein Motorradgottesdienst.

Zwei Rundwege, unterschiedliche Schwerpunkte

Auf dem Melliner Rundweg stehen historische Erinnerungsorte am Weg: Er führt am alten Friedhof des verschwundenen Dorfes Mellin und am Franz-Neumann-Gedenkstein vorbei. Der Stein erinnert an den Begründer der theoretischen und mathematischen Physik. Damit verbindet der Rundweg zwei konkrete Stationen mit Bezug zur Geschichte und zu einer Person.

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Anders ist der Schwerpunkt des Prüßnickrundwegs: Er lädt zu jeder Jahreszeit zu einer Rast am Ufer des Großen oder Kleinen Prüßnicksees ein. Während der Melliner Rundweg an Friedhof und Gedenkstein vorbeiführt, steht beim Prüßnickrundweg die Rast am Seeufer im Vordergrund.

Barnim als übergeordneter Reisehorizont

Im Landkreis Barnim umfasst das Radwanderwegenetz insgesamt 610 Kilometer. Radfahren im Naturpark Barnim ist ebenfalls eine Besucheraktivität. Der 143 Kilometer lange Rundwanderweg „Rund um die Schorfheide“ führt durch den Naturpark Barnim. Diese regionalen Angebote geben dem Thema Rad- und Wanderwege einen größeren Rahmen als die beiden Rundwege in Friedrichswalde.

Zu den kulturhistorischen Zielen im übergeordneten Reiseziel Barnim zählen das Kloster Chorin, ein Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik, und das Schiffshebewerk Niederfinow, das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Auch der Finowkanal gehört zu diesem regionalen Themenfeld: Er ist Deutschlands älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße.

Für Wasseraktivitäten werden auf dem Werbellinsee Seerundfahrten angeboten; auf dem Finowkanal sind Kanutouren möglich. Zahlreiche Badeseen im Barnim bieten Möglichkeiten zur Erholung. So umfasst der regionale Blick neben Bau- und Technikgeschichte auch Radfahren und Wassererlebnisse, während die örtlichen Stationen in Friedrichswalde durch Handwerk, Kirchen und die beiden Rundwege geprägt sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Parlow, Werneuchen, Britz, Breydin, Hohenfinow, Ahrensfelde, Oderberg, Eberswalde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barnim.

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