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Hoppegarten: Rennbahn, Park und Erpe-Landschaft

Unterkünfte in Hoppegarten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hoppegarten lässt sich über mehrere Themen erschließen: Rennbahngeschichte, Baukultur und eine renaturierte Flusslandschaft eröffnen unterschiedliche Blickwinkel. Für Ihre Reiseplanung können Sie abwägen, ob Ihr Interesse eher den historischen Bauwerken, den Rennveranstaltungen oder der Landschaft gilt. Die Ortsmotive reichen von der Galopprennbahn über Bahnhof und Dorfkirche bis zum Park von Gut Dahlwitz und dem Erpe-Altarm.

Rennbahn und Kaiserbahnhof

Die Galopprennbahn Hoppegarten wurde am 17. Mai 1868 eröffnet. Von April bis Oktober finden dort jährlich etwa zehn Rennveranstaltungen statt. Damit stehen ein genaues historisches Datum und ein ungefährer, wiederkehrender Veranstaltungsturnus nebeneinander. Wenn Sie Ihre Reise an einem bestimmten Renntag ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Termine beim Betreiber.

Ein anderer historischer Bezugspunkt ist der Kaiserbahnhof. 1890 wurde das kleine Empfangsgebäude in Hoppegarten zum stattlichen Kaiserbahnhof mit Fürstenzimmer ausgebaut. Im Fürstenzimmer tragen ein Oberlicht und viel Stuck zur prunkvollen Wirkung bei. Das benannte Zimmer gibt der Bahnhofsgeschichte einen konkreten architektonischen Schwerpunkt, während die Rennbahn vor allem mit ihrer Eröffnung und den wiederkehrenden Veranstaltungen verbunden ist.

Dorfkirche und Parkgeschichte

Die Dorfkirche Dahlwitz, auch St. Georg-Kirche Dahlwitz-Hoppegarten genannt, stammt aus dem Jahr 1375. Sie ist das älteste Bauwerk des Ortes und steht unter Denkmalschutz. Damit führt sie in eine deutlich frühere Bauzeit als der Ausbau des Kaiserbahnhofs 1890. Der Vergleich der Jahreszahlen macht sichtbar, wie weit die örtlichen Bauzeugnisse zeitlich auseinanderliegen.

Der zum Gut Dahlwitz gehörende Park wurde 1821 im Auftrag des Grafen von Hacke vom Landschaftsgestalter Peter Josef Lenné angelegt. Er umfasst 30 Morgen. Zu seiner Entstehung gehören damit sowohl der Auftraggeber als auch die Gestaltung durch Lenné und die Verbindung zum Gut Dahlwitz. Im Unterschied zur Kirche und zum Bahnhof steht hier die Anlage eines gestalteten Parks im Mittelpunkt.

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Landschaft am Altarm der Erpe

Der renaturierte Altarm der Erpe bietet einen anderen Blick auf die Gegend. Auf dem Weg von Friedrichshagen nach Dahlwitz-Hoppegarten liegen Wiesen und Fließtäler mit Kopfweiden und Baumgruppen. Der ursprüngliche Flusslauf wurde zu einer natürlichen Kulturlandschaft umgestaltet. Aufgestaute Teiche bilden heute Feuchtwiesen, auf denen mehr als 350 Farn- und Blütenpflanzenarten gedeihen. Hier stehen Landschaftsentwicklung und Pflanzenvielfalt neben den Bau- und Veranstaltungsthemen Hoppegartens.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland

Auch Märkisch-Oderland bietet eigenständige Kultur- und Naturthemen. In Buckow ist das Brecht-Weigel-Haus seit 1977 ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen; die konkreten Angebote variieren. Für Naturinteressierte bieten sich in der Märkischen Schweiz zwei unterschiedlich lange Routen als Vergleich an: Der Natura Trail ist 17 km lang, die zertifizierte Naturparkroute Märkische Schweiz knapp 21 km. Die Streckenlängen helfen bei der Auswahl; prüfen Sie die Routenbedingungen vor Ort.

Weitere Reiseziele entdecken: Waldesruh, Falkenhagen, Falkenberg, Gusow-Platkow, Müncheberg, Neutrebbin, Neulewin, Märkische Höhe.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.

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