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Friedrichshagen: Wasser, Architektur und Kultur

Unterkünfte in Friedrichshagen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Friedrichshagen bietet mehrere Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: den Großen Müggelsee, den Spreetunnel, die denkmalgeschützte Bölschestraße und die Geschichte der Wasserversorgung. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Wasser, Natur, Architektur oder Kultur den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll. So lässt sich die Suche an den eigenen Interessen ausrichten, ohne schon einzelne Ausflüge festzulegen.

Am Wasser und zu Fuß unterwegs

Das Seebad Friedrichshagen ist eine bewirtschaftete Badestelle am Nordwestufer des Großen Müggelsees. Wenn Baden für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vor dem Besuch die betrieblichen Einzelheiten. Vom Steg des Seebads startet das Floß-Erlebnis „Floß & los!“. Verfügbarkeit und Buchungsmodalitäten können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Angaben, wenn Sie die Fahrt einplanen.

Der Spreetunnel eröffnet eine weitere Möglichkeit, zu Fuß unterwegs zu sein: Von Friedrichshagen aus können Ausflügler über ihn Köpenick und das Südufer des Müggelsees erreichen. Er wurde am 25. Mai 1927 nach 16-monatiger Bauzeit eröffnet. Der Fußgängerzugang kann vorübergehend eingeschränkt sein; prüfen Sie dies vor dem Aufbruch.

Architektur und Kulturgeschichte

Die Bölschestraße in Friedrichshagen steht vollständig unter Denkmalschutz und bildet ein Ensemble der Berliner Architekturgeschichte. Dazu gehören Gebäude aus der Gründerzeit und erhaltene eingeschossige Kolonistenhäuser, deren Ursprünge auf die Ortsgründung von 1753 zurückgehen. Hinzu kommen das ehemalige Rathaus von 1899, die Christophorus-Kirche und ein Denkmal für König Friedrich II. Die unterschiedlichen Bau- und Erinnerungsschichten geben der Straße mehrere historische Bezugspunkte.

Das ehemalige Rathaus dient heute zugleich als Kulturhaus mit Kneipe und Ballsaal für Kunst- und Kulturveranstaltungen. Im Sommer öffnen Künstlerateliers in Friedrichshagen ihre Türen für Besucher. Die saisonale Atelieröffnung ergänzt damit die kulturelle Nutzung des früheren Rathauses um einen weiteren Zugang zu Kunst und Kultur.

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Wasserversorgung und Industriebau

Auch die Geschichte der Berliner Infrastruktur ist in Friedrichshagen vertreten. Im historischen Wasserwerk Friedrichshagen dokumentiert das Museum im Wasserwerk die Entwicklung der Berliner Wasserversorgung und Stadtentwässerung; seine Dauerausstellung zeigt deren Geschichte seit 1850. Das Wasserwerk Friedrichshagen am Müggelsee wurde 1888 bis 1893 im Stil gotischer Klosteranlagen der Mark Brandenburg erbaut. Ausstellungsthema und Bauform verbinden hier die Geschichte der Versorgung mit einem Beispiel historischer Architektur.

Stand 31. August 2026 ist das Wasserwerk Friedrichshagen wegen Sanierungsarbeiten auf unbestimmte Zeit für Besichtigungen geschlossen. Prüfen Sie den aktuellen Besichtigungsstatus, bevor Sie einen Besuch einplanen.

Wanderwege und Radroute im Schutzgebiet

Das Natura-2000-Gebiet Müggelspree–Müggelsee erstreckt sich zwischen Friedrichshagen und der östlichen Berliner Stadtgrenze am Seddinsee. Zahlreiche Wanderrouten erschließen das Gebiet. Der Europaradweg R1 quert das Schutzgebiet; von ihm sind zahlreiche Abzweigungen möglich. Wer zu Fuß unterwegs sein möchte, kann sich an den Wanderrouten orientieren; für eine Radtour lassen sich der R1 und seine Abzweigungen in die Routenwahl einbeziehen. Wegbedingungen, Wegweisung und Umleitungen können sich ändern. Prüfen Sie die aktuelle Situation vor dem Start.

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