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Friedrichshain entdecken

Unterkünfte in Friedrichshain

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Friedrichshain bietet mehrere Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: denkmalgeschützte Kunst, Parkgeschichte, Architektur und Computerspielkultur. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie abwägen, welches dieser Themen Ihrem Aufenthalt den stärksten Rahmen geben soll. Die folgenden Orte führen von geschützten Kunstwerken über eine historische Parkanlage bis zu einem Museum mit interaktiven Exponaten.

Denkmalpflege, Kunst und Architektur

Die East Side Gallery in Friedrichshain gilt als längste Open-Air-Galerie der Welt. Seit November 1991 steht sie unter Denkmalschutz. Auch der Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain ist geschützt, und zwar seit 1959. Er ist die Hauptattraktion des Parks und besticht durch seine romantischen Märchenfiguren von Ignatius Taschner und Georg Wrba. Die beiden Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Besucher, die sich für Kunstwerke und Denkmalschutz interessieren.

Die Karl-Marx-Allee, die zu DDR-Zeiten Stalinallee hieß, erstreckt sich zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor. Mit ihrer monumentalen Straßenbebauung war sie die Vorzeigestraße Ostberlins. Der History Walk zu 24 Ankerbauten macht es möglich, die architektonischen Schlüsselbauten mit einer interaktiven Karte zu erkunden. Die Karte markiert ihre Lage und weist den Weg. So stehen sowohl die Gestaltung der Straße als auch einzelne Bauwerke im Mittelpunkt.

Volkspark Friedrichshain: Geschichte und Wege

Der Volkspark Friedrichshain wurde 1846 bis 1848 nach Plänen von Gustav Meyer angelegt, der später der erste Berliner Stadtgartendirektor wurde. Er gehört zu den ältesten kommunalen Parks Berlins. Sein Wegenetz ist dicht verzweigt und geschwungen; in der Mitte liegt eine prächtige Promenade mit Aussichtsplatz. Unter diesem mündete ein Bachlauf in den Großen Teich. Die Parkgeschichte lässt sich damit sowohl an der Anlage der Wege als auch an der Promenade und ihrem Bezug zum Teich ablesen.

Auch die Märchenbrunnenanlage gehört zum charakteristischen Angebot des Parks: Ihre Figuren stammen von Ignatius Taschner und Georg Wrba, und der Brunnen selbst steht seit 1959 unter Denkmalschutz. Wenn Sie die Parkgeschichte mit einem konkreten Kunstwerk verbinden möchten, führt dieser Blick vom älteren Landschaftsraum zu einem benannten Werkensemble, dessen Schutzstatus ebenfalls zeitlich festgehalten ist.

Computerspielgeschichte zum Ausprobieren

Das Computerspielemuseum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seine aktuelle Dauerausstellung eröffnete 2011 im ehemaligen Café Warschau in Berlin-Friedrichshain und zeichnet die Entwicklung des Computerspiels in den vergangenen 70 Jahren nach. Damit verbindet das Museum eine historische Einordnung des Mediums mit einer Ausstellung an einem früheren Café-Standort.

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Von den mehr als 300 Exponaten können über 30 selbst gespielt und ausprobiert werden; je nach Sonderausstellung sind es auch mehr. Das unterscheidet die Ausstellung von einer reinen Betrachtung: Ein Teil der Exponate lässt sich interaktiv erleben. Wenn Sie sich für die Entwicklung von Computerspielen interessieren, finden Sie hier sowohl den historischen Überblick als auch die Möglichkeit, ausgewählte Spiele selbst auszuprobieren.

Eine Tour und eine Spreequerung

Eine Besichtigungstour durch Friedrichshain beginnt an der U-Bahn-Station Frankfurter Tor, an der auch zwei Tramlinien fahren. Sie führt vom Ausgehviertel rund um die Simon-Dach-Straße zu Aussichtspunkten an der Spree, mit einem Abstecher in den Treptower Park, weiter zur East Side Gallery und zur Karl-Marx-Allee und abschließend in den Volkspark Friedrichshain. Die reine Fahrzeit beträgt eine Stunde und 20 Minuten; Zeit für Stopps ist darin nicht enthalten. Damit sind die einzelnen Stationen und die zusätzliche Zeit für Aufenthalte klar voneinander zu unterscheiden.

Ein weiteres Bauwerk mit einem konkreten Bezug zur Spree ist die Oberbaumbrücke: Fußgänger können dort unter dem U-Bahnviadukt der ältesten U-Bahnlinie Berlins über den Fluss gehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Karow, Schöneberg, Marienfelde, Pankow, Berlin, Hermsdorf, Karlshorst, Schmöckwitz.

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