Zum Inhalt

Höttingen im Felchbachtal

Unterkünfte in Höttingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für eine Reise nach Höttingen stehen zwei örtliche Bezugspunkte im Vordergrund: das stille Felchbachtal und der Rätische Limes.

Felchbachtal und Limes in Höttingen

Höttingen ist ein stilles Dorf im reizvollen Felchbachtal, das sich vom Bachlauf bis zur Anhöhe im Westen erstreckt. Der Rätische Limes verläuft mitten durch die Gemeinde und bildet – bis auf einen kurzen Abschnitt – weiterhin die Flurgrenze zwischen Höttingen und Fiegenstall. Talraum und Grenzlinie setzen damit zwei verschiedene Akzente: die Landschaft und die Geschichte des Ortes.

Der gut ausgeschilderte Limeswanderweg kreuzt die Stelle in der Nähe des Walls. Der Abschnitt des Limeswalls bei Höttingen liegt jedoch etwas abseits und ist nicht markiert; wegen fehlender Informationen kann er leicht übersehen werden. Die Wegmarkierung des Wanderwegs und die Kennzeichnung des Wallabschnitts sind also nicht dasselbe. Da Markierungen und Hinweise sich ändern können, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegführung.

Die Teufelsmauer: Gedenkstein und Überlieferung

An der Staatsstraße zwischen Höttingen und Fiegenstall erinnert ein Gedenkstein an die „Teufelsmauer“. Nachdem das Wissen über den Zweck der Anlage im Laufe der Zeit verloren gegangen war, galt das Bauwerk den umliegenden Bauern der Überlieferung nach als eine vom Teufel zerschmetterte Ruine. Die Überlieferung gibt damit eine spätere Deutung des Bauwerks wieder, die aus dem verlorenen Wissen über seinen Zweck hervorging. Der Gedenkstein und die Erzählung bieten unterschiedliche Zugänge zur örtlichen Geschichte: ein Erinnerungszeichen an der Straße und eine überlieferte Erklärung.

Wandern im Felchbachtal

Auf der Wanderroute „Steinerne Rinne und Deutschordensschloss“ folgt nach Höttingen der Abstieg ins Tal des Felchbachs; danach bleibt nur noch ein kleiner Anstieg. Diese Abfolge beschreibt einen konkreten Abschnitt der Route und gibt Ihnen einen Anhaltspunkt für die Geländeform nach Höttingen. Prüfen Sie vor dem Start die aktuelle Wegweisung und die Bedingungen, wenn Sie diese Wanderung in Ihre Reiseplanung aufnehmen.

Anzeige

Römisches Erbe im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen verläuft der Limes auf rund 40 Kilometern quer durch das Gebiet und ist dort seit 2005 UNESCO-Welterbe. Zahlreiche römische Wachtürme, Kastelle und Fragmente von Badeanlagen zeugen im Landkreis von der römischen Geschichte. So steht die Grenzlinie in Höttingen in einem größeren regionalen Zusammenhang, während ihr konkreter Verlauf durch die Gemeinde und entlang der Flurgrenze den örtlichen Bezug bildet.

In Weißenburg zeigt das RömerMuseum Deutschlands größten römischen Schatzfund und beherbergt das Zentrale Bayerische Limes-Informationszentrum. Zum römischen Erbe Weißenburgs zählen auch die Römischen Thermen und das teilweise rekonstruierte Kastell Biriciana. Der Weißenburger Wanderweg „Via Biriciana“ führt entlang alter Römerstraßen zum Limes. Diese Beispiele ergänzen den Blick auf Höttingen um weitere historische und wanderbezogene Themen im übergeordneten Reiseziel Weißenburg-Gunzenhausen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gnotzheim, Weißenburg In Bayern, Theilenhofen, Pleinfeld, Markt Berolzheim, Langenaltheim, Pappenheim, Raitenbuch.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weißenburg-Gunzenhausen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.