Ettenstatt: Märzenbecherwald, Steinerne Rinne und Kirchweihen
Unterkünfte in Ettenstatt
Natur bei Ettenstatt
Zwischen Ettenstatt und Kaltenbuch erstreckt sich am Albrand zwischen Laubbäumen der etwa 12,4 Hektar große Märzenbecherwald. Von März bis Anfang April blühen dort Tausende Märzenbecher mit weißen Blütenkelchen und hellgrünen Blättern. Der kurze Zeitraum macht die Blüte zu einem klaren saisonalen Schwerpunkt bei der Besuchsplanung.
In Rohrbach, einem Ortsteil der Gemeinde Ettenstatt, erhebt sich das Bachbett über seine Umgebung und bildet den eigentümlichen Kalktuffdamm Steinerne Rinne. Er ist etwa 60 Meter lang und bis zu 1,5 Meter breit. Der Märzenbecherwald Rundweg verbindet die Steinerne Rinne bei Rohrbach mit dem Märzenbecherwald bei Ettenstatt. So stehen saisonale Blüte und geologische Form als unterschiedliche Naturthemen im Gemeindeumfeld in Beziehung.
Kirchweihen und Sommerveranstaltung
Ein Sommerangebot des Tourismusvereins Jura-Anlautertal ist das Stockbrotbacken an vier Tagen auf der Aussicht Steinschütt zwischen Kaltenbuch und Geyern. Zum Programm gehören Blasmusik, Bratwurst, Bier und Stockbrot für Kinder. Prüfen Sie vor einem Besuch die konkreten Veranstaltungstermine.
In der Gemeinde Ettenstatt verteilen sich Kirchweihen über etwa ein halbes Jahr auf die Gemeinden und ihre zugehörigen Ortsteile. Die Tradition ist damit über verschiedene Orte und einen längeren Zeitraum verteilt. Wenn Sie eine bestimmte Kirchweih besuchen möchten, prüfen Sie deren jeweiligen Termin.
Im übergeordneten Reiseziel Weißenburg-Gunzenhausen
Der Limes verläuft auf rund 40 Kilometern quer durch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und ist dort seit 2005 UNESCO-Welterbe. Der südliche Teil des Landkreises liegt im Naturpark Altmühltal. In Weißenburg zeigt das RömerMuseum Deutschlands größten römischen Schatzfund und beherbergt das Zentrale Bayerische Limes-Informationszentrum. Zu Weißenburgs römischem Erbe gehören auch die Römischen Thermen und das teilweise rekonstruierte Kastell Biriciana. Zahlreiche Wachtürme, Kastelle und Fragmente von Badeanlagen im Landkreis zeugen ebenfalls von der römischen Geschichte.
Oberhalb von Weißenburg liegt die alte ansbachische Hohenzollernfestung Wülzburg auf der mit 630 Metern höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb. Sie ist ein eindrucksvolles Denkmal des Renaissancefestungsbaus in Deutschland. Von Mai bis Oktober werden dort witterungsbedingt Führungen angeboten; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben.
Wandern, Radfahren und Bootwandern
Die Wege im übergeordneten Reiseziel Weißenburg-Gunzenhausen unterscheiden sich nach Fortbewegungsart und Streckenführung. Der Weißenburger Wanderweg Via Biriciana führt entlang alter Römerstraßen zum Limes. Der Altmühltal-Panoramaweg verläuft auf 200 Kilometern entlang der Altmühl von Gunzenhausen nach Kelheim durch den Naturpark Altmühltal und ist als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert. Für Radfahrer führt der Altmühltal-Radweg auf rund 160 Kilometern von Gunzenhausen bis Kelheim durch den Naturpark. Im weiteren regionalen Umfeld werden außerdem die Jura-E-Bike-Tour, der Anlautertal Radweg und der Limes-Radweg empfohlen; prüfen Sie vor der Fahrt den Routenstatus.
Eine andere Fortbewegungsart bietet die Bootwanderstrecke auf der Altmühl: Sie ist zwischen Gunzenhausen und Dietfurt/Töging knapp 120 Kilometer lang. Ihre Navigationsbedingungen können saisonal variieren. Die unterschiedlichen Streckenlängen und Wegearten geben Ihnen einen Überblick über die Bandbreite regionaler Tourenmöglichkeiten, ohne Wander-, Rad- und Wasserwege gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Westheim, Höttingen, Gunzenhausen, Muhr Am See, Pleinfeld, Treuchtlingen, Pappenheim, Markt Berolzheim.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weißenburg-Gunzenhausen.