Aising: St. Stephan und die örtliche Kirchengeschichte
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Wenn Sie ein Hotel in Aising suchen, bietet St. Stephan einen konkreten kulturhistorischen Anknüpfungspunkt. Die Kirche verbindet eine spätgotische Bauform mit archäologischen Spuren im Kirchenbereich und einer Geschichte, die sich über mehrere klar unterscheidbare Zeitmarken erschließt. Im übergeordneten Reiseziel Rosenheim ergänzen städtische Architektur und Museen dieses Thema um weitere Perspektiven.
St. Stephan und seine Geschichte
St. Stephan steht an der Aisinger Straße 79. Die denkmalgeschützte Kirche ist eine spätgotische Hallenkirche und wurde im späten 15. Jahrhundert als verputzter Ziegelbau errichtet. Auch der umfriedete Friedhof gehört zum denkmalgeschützten Standort. Hallenkirche und spätgotisch benennen unterschiedliche Merkmale: Die erste Bezeichnung betrifft die Bauform, die zweite die kunsthistorische Einordnung. Für Ihren thematischen Überblick sind Bauform, Baumaterial und Friedhof damit getrennte Anknüpfungspunkte.
Der zeitliche Blick reicht über den heutigen Kirchenbau hinaus. Im Bereich von St. Stephanus befinden sich archäologische Überreste aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, die mit der Kirche und ihren Vorgängerbauten verbunden sind. St. Stephanus ist die ältere der beiden heutigen Filialkirchen im Pfarrgebiet Pang; als Filialkirche ist sie bereits 1315 erwähnt. Die späteren Daten bezeichnen andere Entwicklungsschritte: 1861 wurde der Innenraum neugotisch umgestaltet, während die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild 1968–69 erhielt. Diese zeitliche Unterscheidung hilft, die frühe Kirchengeschichte, die archäologischen Spuren und die späteren Gestaltungsphasen auseinanderzuhalten.
Kultur und Architektur im übergeordneten Reiseziel Rosenheim
Der historische Max-Josefs-Platz ist ein zentraler Platz Rosenheims und heute Fußgängerzone sowie Verweilmeile; seit 1984 ist er als Fußgängerzone ausgewiesen. Prächtige Bürgerhäuser im Inn-Salzach-Stil umgeben ihn. Laubengänge, Gewölbe und Erker prägen das Erscheinungsbild ebenso wie Grabendächer, die hinter teilweise hoch aufragenden Vorschussmauern verborgen sind.
Das Holztechnische Museum ist im denkmalgeschützten Ellmaierhaus aus dem 16. Jahrhundert in der Fußgängerzone Rosenheims untergebracht. Auf über 400 Quadratmetern zeigt es die Geschichte sowie die frühere und heutige Verarbeitung und Bearbeitung von Holz. Objekte und Modelle werden durch Videofilme, Sonderausstellungen und museumspädagogische Aktionen ergänzt.
Das Inn-Museum setzt andere Akzente: Es zeigt verschiedene Wasserbauweisen, darunter Arbeiten von Carl Friedrich von Wiebeking, und behandelt den Beruf des Schiffbauers, auch „Schopper“ genannt. Im „Schopperstadl“ wird der Bau eines Schiffs mit den benötigten Materialien und Werkzeugen erläutert. Außerdem vermittelt das Museum Wissenswertes über die Geschichte, Bodenschätze und Funde aus dem Inn und zeigt Abbildungen typischer Bauwerke entlang des Flusses.
Auch öffentliche Kunst und sakrale Baukunst gehören zu Rosenheims Kulturthemen. Seit 1987 ist der Salingarten vor dem KULTUR+KONGRESS ZENTRUM ein Skulpturengarten; dort sind Großplastiken bedeutender Bildhauer aus Rosenheim und Umgebung zu sehen. Die Heilig-Blut-Kirche in Rosenheim ist eine bedeutende Rokokokirche.
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