Zum Inhalt

Penzberg entdecken: Bergbau, Kunst und Natur

Unterkünfte in Penzberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Penzberg zwischen Bergbaugeschichte, Kunst und Natur

Penzberg verbindet Bergbaugeschichte und Kunst mit Zielen im Freien. Im Museum Penzberg – Sammlung Campendonk treffen eine Ausstellung zur NS-Zeitgeschichte, eine rekonstruierte Bergarbeiterwohnung und Werke Heinrich Campendonks aufeinander. Draußen setzen die Berghalde und der Eitzenberger Weiher andere Akzente. Der Bergbau-Rundweg führt über 13 Stationen, an denen frühere Einrichtungen des Bergwerks gezeigt und beschrieben werden. So können Sie Kultur- und Landschaftsthemen in Ihrem Aufenthalt unterschiedlich gewichten.

Kunst und Stadtgeschichte im Museum

Die Dauerausstellung des Museums Penzberg – Sammlung Campendonk widmet sich der NS-Zeitgeschichte und der sogenannten „Penzberger Mordnacht“. Eine Rekonstruktion einer Bergarbeiterwohnung aus der Zeit um 1920 ergänzt diesen historischen Blick; sie befindet sich in einem denkmalgeschützten Altbau. Das Haus verbindet damit unterschiedliche Aspekte der Penzberger Geschichte, ohne dass dafür ein einzelnes Thema im Vordergrund stehen muss.

Die Sammlung zeigt die weltweit größte Ausstellung von Werken Heinrich Campendonks. Dazu gehören Bilder, Zeichnungen und leuchtende Hinterglaswerke. Campendonk war der einzige Künstler der Vereinigung „Blauer Reiter“, der Penzberg in seinen Bildern verewigte. Wenn Sie sich für Kunst interessieren, bietet die Sammlung also zugleich einen Bezug zur Stadt; die Motive und die verschiedenen Werkformen lassen sich dabei unter unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten.

Bergbaugeschichte im Museum und auf dem Rundweg

Im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau bewahrt das Bergwerksmuseum Penzberg die Erinnerung an den Pechkohlebergbau in Penzberg, der von 1796 bis 1966 betrieben wurde. Das Museum liegt in der Karlstraße 36 im Rückgebäude der Realschule, im Untergeschoss; der Zugang führt über den Schulhof. Vom Bahnhof Penzberg aus erreichen Sie es zu Fuß in etwa zehn Minuten. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Zugangsregelung. Das Museum bietet mehrsprachige Führungen für internationale Gäste, Familien und Schulklassen an.

Der Bergbau-Rundweg wurde vom Bergknappenverein Penzberg eingerichtet. An seinen 13 Stationen werden frühere Einrichtungen des Bergwerks gezeigt und beschrieben. Damit ergänzt die Route den Museumsbesuch um eine weitere Form, sich mit dem Bergbau auseinanderzusetzen: Im Museum steht die Erinnerung an den Pechkohlebergbau im Mittelpunkt, während der Rundweg frühere Einrichtungen des Bergwerks zum Thema macht.

Anzeige

Wege und Ausblicke auf der Berghalde

Die Berghalde entstand 1974 aus den ehemaligen Schutthügeln des Bergwerks und wurde zu einer grünen Oase mitten in Penzberg. Auf ihrem Plateau gibt es Spazier- und Walkingwege; außerdem bietet die Berghalde einen Panoramablick auf das Loisach-Kochelseemoos und die Alpenkette. Hier stehen Bewegung und Aussicht im Vordergrund, während Museen und Rundweg die Geschichte des Bergbaus aufgreifen. Die beiden Perspektiven lassen sich in der Planung getrennt betrachten oder miteinander verbinden.

Der Eitzenberger Weiher und Touren in der Umgebung

Im Nordwesten Penzbergs liegt der Eitzenberger Weiher, ein kleiner Moorsee in sanfter Wald- und Hügellandschaft. Das Wasser wird als seidig beschrieben; am Weiher befinden sich ein fest verankertes Floß und mehrere Badestege. Der See ist gut fünf Hektar groß und zehn Meter tief. Hinzu kommen mehr als 18.000 Quadratmeter gepflegte Liegewiese. Die Angaben zu Fläche und Tiefe geben einen Eindruck von der Größe des Weihers; Liegewiese, Floß und Stege beschreiben die sichtbaren Elemente vor Ort.

Für Rad- und Wanderideen enthält die Rad- und Wanderkarte Penzberg Tourenvorschläge rund um Penzberg bis nach Weilheim, Bernried, Bad Tölz und Kochel am See sowie Fern- und Wanderwege. Kartenauflagen und Routenverläufe können sich ändern; prüfen Sie daher die aktuelle Kartenausgabe, wenn Sie eine konkrete Tour planen. Das Stadtbuskonzept umfasst vier Linien zur Erschließung einzelner Stadtteile. Die Linien 940 und 941 sowie zwei Direktlinien beginnen und enden grundsätzlich im Stadtzentrum und am Bahnhof. Routen und Frequenzen können sich ändern, deshalb empfiehlt sich vor der Fahrt ein Blick auf den aktuellen Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenpeißenberg, Pähl, Wielenbach, Schongau, Weilheim In Oberbayern, Bernbeuren, Polling, Rottenbuch.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weilheim-Schongau.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.