Hohenpeißenberg: Wallfahrt, Wege und Natur
Unterkünfte in Hohenpeißenberg
Hohenpeißenberg liegt am Fuß des 988 m hohen Hohen Peißenbergs. Auf dem Berg befindet sich das meteorologische Observatorium, das seit 1781 ununterbrochene Wetteraufzeichnungen führt. Landschaft, Wetterbeobachtung und Wallfahrt prägen unterschiedliche Seiten des Aufenthalts. Auch bei den Wegen lohnt der Blick auf ihren jeweiligen Schwerpunkt: Einige kreuzen den Ort, ein mehrtägiger Pilger-Wanderweg beginnt auf dem Berg, andere erschließen Themen wie Bergbau oder Moor.
Wege, Moor und Winter
Der König-Ludwig-Wander- und Radweg kreuzt Hohenpeißenberg; auch der Jakobsweg kreuzt den Ort. Auf dem Hohen Peißenberg beginnt der mehrtägige Pilger-Wanderweg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel. Für Ihre Planung ist die räumliche Rolle der Wege ein hilfreicher Unterschied: Bei zwei Routen führt der Verlauf durch den Ort, während beim Pilger-Wanderweg der Startpunkt auf dem Berg liegt.
Der Stollenweg ist ein Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft mit 15 Informationstafeln. Er führt von Peißenberg nach Hohenpeißenberg zu ehemaligen Stollen des Kohlebergbaus aus den Jahren 1837 bis 1971. Anders setzt der 6 km lange Themenweg Schwarzlaichmoor den Schwerpunkt: Er führt mit Schautafeln durch das angrenzende Moorgebiet und beginnt am Gasthof Hetten.
Die Filzloipe in Hohenpeißenberg ist etwa 7 km lang und wird für Skating und klassisches Langlaufen gespurt. Sie verläuft am Rand des Naturschutzgebiets Schwarzlaichmoor. Da die Präparierung variieren kann, informieren Sie sich vor dem Langlaufen über die aktuelle Situation. Mit etwa 7 km ist die Loipe etwas länger als der 6 km lange Themenweg Schwarzlaichmoor; die eine dient dem Langlauf im Winter, der andere erschließt mit Schautafeln das Moor.
Badesee und Freizeit
Zum Badesee gehören Liegewiesen, ein Kiosk, ein Beachvolleyballplatz, Spielgeräte, Sitzbänke und ein naturbelassener Weiher. So treffen am selben Ziel ruhige Aufenthaltsbereiche, Bewegungselemente und eine naturnahe Wasserfläche zusammen.
Wallfahrt und Kunst
Zum historischen Wallfahrtsensemble auf dem Hohen Peißenberg gehören die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, die Gnadenkapelle und das Chorherrenhaus. In der Wallfahrtskirche sind eine Kanzel von 1619 und geschnitzte Emporenbrüstungen erhalten; die Schnitzarbeit gilt als Seltenheit der baierischen Kirchenkunst. Die Gnadenkapelle Unserer Lieben Frau besitzt ein spätgotisches Gnadenbild sowie eine Rokokoausstattung mit Goldverzierungen. Die geschnitzte Muttergottesfigur kam aus einer Schlosskapelle in Schongau.
Weilheim-Schongau im regionalen Rahmen
Das übergeordnete Reiseziel Weilheim-Schongau liegt in der Reiseregion Pfaffenwinkel. Die Wieskirche bei Steingaden ist seit 1983 UNESCO-Welterbestätte; Dominikus Zimmermann erbaute sie von 1745 bis 1754. Für Gottesdienste, Sommerkonzerte und stille Einkehr lädt die Kirche ebenfalls ein; Konzerttermine können variieren. Drei Gewässer ordnen die Landschaft des übergeordneten Reiseziels Weilheim-Schongau: Im Westen begrenzt der Lech den Landkreis, im Kerngebiet fließt die Ammer, und an der Ostgrenze verläuft die Loisach.
Weitere Reiseziele entdecken: Peiting, Polling, Steingaden, Schongau, Wessobrunn, Bernbeuren, Weilheim In Oberbayern, Oberhausen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weilheim-Schongau.