Nittenau: Wanderwege und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Nittenau
Nittenau lässt sich für Ihre Reiseplanung über konkrete Wander- und Kulturziele erschließen. Am Jugenberg und auf den ausgewiesenen Wegen stehen Streckenprofile im Vordergrund; Storchenturm, Stadtmuseum und historische Burgen und Schlösser ergänzen den Blick auf die Ortsgeschichte. Wenn Sie ein Hotel in Nittenau suchen, helfen diese Themen, Ihre Reise nach eigenen Interessen einzuordnen.
Wandern am Jugenberg
Der 612 m hohe Jugenberg gilt als Nittenaus Hausberg. An seinen Flanken gibt es Waldwege und Felsgruppen; er ist ein Ausflugsziel für Wanderer. Das Wanderangebot reicht über diesen Berg hinaus: Im Gemeindegebiet von Nittenau gibt es mehr als 100 km ausgewiesene Wanderwege. Für einzelne Routen sind Länge, Höhenmeter, Schwierigkeitsgrad oder Dauer ausgewiesen. So können Sie unterschiedliche Strecken anhand konkreter Merkmale vergleichen, statt allein aus dem Routennamen auf den Aufwand zu schließen.
Streckenprofile vergleichen
Der Rundweg In der Regenaue ist mit 5,6 km die kürzeste der hier genannten Strecken. Die Dauer beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten, der Startpunkt liegt am Kirchplatz. Der Biotoplehrpfad Der Bunte Weg ist Bestandteil des Themenwegs In der Regenaue.
Der Jugenberg-Rundweg ist 12,4 km lang, als mittelschwer eingestuft und weist 404 Höhenmeter auf; seine Dauer ist mit vier Stunden angegeben. Der Ritter- und Geisterpfad ist ein 12,1 km langer Rundweg, ebenfalls mittelschwer und mit 305 Höhenmetern. Sein Startpunkt ist Stefling Parkplatz. Die beiden Wege sind ähnlich lang, doch beim Jugenberg-Rundweg kommen 99 Höhenmeter mehr zusammen.
Der Zuweg 25 A führt über 10,1 km von Nittenau über Sollbach zum Goldsteig. Er ist als leicht eingestuft und weist 148 Höhenmeter auf. Anders als die beiden mittelschweren Rundwege ist er als Zuweg ausgewiesen. Damit unterscheiden sich die Angebote nicht nur in Länge und Höhenmetern, sondern auch in der Wegform. Die Zahlen beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Länge und Höhenmeter benennen Streckenmaße, Einstufung und eine angegebene Dauer ergänzen den Vergleich.
Ortsgeschichte und markante Orte
Der Storchenturm steht auf dem Marktplatz in Nittenau und wurde wahrscheinlich im 14. Jahrhundert erbaut. Die vorsichtige Datierung gehört zu seiner historischen Einordnung.
Im Stadtmuseum Nittenau ist eine Kopie der Urkunde ausgestellt, die Nittenaus erste Erwähnung im Jahr 1007 dokumentiert. Ein Holzmodell rekonstruiert anhand des Katasterblatt-Grundrisses von 1832 eine Vielzahl von Häusern. Die beiden Exponate setzen unterschiedliche historische Bezugspunkte: die erste urkundliche Erwähnung und eine Rekonstruktion auf Grundlage eines späteren Katasterplans. So lässt sich Nittenaus Geschichte sowohl zeitlich als auch anhand des Grundrisses einordnen.
Zu den historischen Burgen und Schlössern Nittenaus zählen Burg Hof am Regen, Burg Stockenfels und Schloss Stefling.
Weitere Reiseziele entdecken: Maxhütte-Haidhof, Schwarzenfeld, Thanstein, Nabburg, Pfreimd, Teublitz, Schönsee, Stulln.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwandorf.