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Stulln: Kirchenkunst und Bergbaugeschichte im Umfeld

Unterkünfte in Stulln

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stulln: Kirchenkunst und Ortsgeschichte

Wenn Sie ein Hotel in Stulln suchen, geben Kirchenkunst und Ortsgeschichte einen lokalen thematischen Rahmen. Die Mineralogische Sammlung ist ein weiterer Bezugspunkt; Bergbaugeschichte kommt im näheren Umfeld hinzu. Im übergeordneten Reiseziel Schwandorf stehen außerdem regionale Landschafts- und Orientierungspunkte im Blick.

Der barocke Hochaltar der Alten Pfarrkirche Sankt Stephanus in Stulln dürfte im 18. Jahrhundert geschaffen worden sein. Er hat zwei gedrehte Säulen, die mit Weinlaub umwunden sind, sowie seitliches Rankenwerk. So lässt sich die Gestaltung über Form und Ornament zugleich beschreiben: Die Säulen prägen den Aufbau, Weinlaub und Rankenwerk ergänzen ihn mit pflanzlichen Details. Wenn Sie sich für Kirchenkunst interessieren, bieten diese Merkmale einen konkreten Anknüpfungspunkt.

Ein früheres Gotteshaus in Stulln wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts während des Hussitensturms zerstört. Die Zeitangaben setzen unterschiedliche historische Akzente: Die Zerstörung fällt in den Beginn des 15. Jahrhunderts, während die Entstehung des Hochaltars für das 18. Jahrhundert vermutet wird.

Die Mineralogische Sammlung befindet sich in der Mehrzweckhalle Stulln und ist nur auf Anfrage zu besichtigen. Wenn Sie die Sammlung in Ihre Planung aufnehmen möchten, fragen Sie den Besuch daher vorab an. Damit ist sie ein anderer Planungspunkt als ein spontan zugängliches Ziel.

Bergbaugeschichte im näheren Umfeld

Im näheren Umfeld Stullns liegt der Reichhart-Schacht. Nach der Schließung der Grube Hermine wurde 1987 die Wasserhaltung eingestellt; Grundwasser überflutete den Schacht bei Stulln. Konrad Reichhart renovierte ihn in sechsjähriger Bauzeit und baute in 30 Metern Tiefe einen alten Gang für Besucher aus. Im Mai 1996 wurde der Gang für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Tiefe und die Bauzeit geben dem Ausbau einen konkreten Maßstab; die Freigabe bleibt ein historischer Zeitpunkt. Wenn Sie einen Besuch erwägen, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

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Regionaler Rahmen: Schwandorf

Der Landkreis Schwandorf ist ein Urlaubsgebiet im Oberpfälzer Wald in Bayern. Im Landkreis liegt das Oberpfälzer Seenland, eine von Wasser und vielfältiger Landschaft geprägte Region. Auch das Naturschutzgebiet Wald- und Heidelandschaft befindet sich im Landkreis Schwandorf. Es bildet einen wertvollen Rückzugsraum für Arten, die auf stärker bewachsenen und nährstoffreicheren Standorten nicht überlebensfähig sind. Der Gneis am Hochfels im Landkreis Schwandorf wurde in die bayerische Bestenliste der 100 schönsten Geotope aufgenommen.

Für die Radorientierung gibt es den Weiher-Radweg: Er ist rund 9 Kilometer lang, in beide Richtungen durchgehend beschildert und verbindet Schwandorf mit dem Murner See. Sein Verlauf führt durch das Naturschutzgebiet Charlottenhofer Weiher. Damit sind Länge, Beschilderung, Endpunkte und ein Abschnitt durch ein Schutzgebiet als Orientierungspunkte benannt.

Eine andere Planungsfrage betrifft die Anreise zum Freilandmuseum Oberpfalz: Dafür gibt es im Landkreis Schwandorf die BAXI-Museumslinie 8402. Während der Weiher-Radweg eine beschilderte Verbindung mit benannten Endpunkten beschreibt, bezieht sich diese Linie auf die Anreise zum Museum. Prüfen Sie die aktuellen Fahrtdetails der Linie vor Ihrer Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Bodenwöhr, Schwandorf, Maxhütte-Haidhof, Schmidgaden, Neunburg Vorm Wald, Schwarzach, Pfreimd, Nabburg

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwandorf.