Tennenlohe: Natur und Wege im Tennenloher Forst
Unterkünfte in Tennenlohe
Das 936 Hektar große Naturschutzgebiet zählt zu den letzten großen Sandökosystemen Süddeutschlands. Spaziergänge und Radfahren gehören zu den Aktivitäten im Forst; bei der Planung sind jedoch die Landschaftsformen und die Regeln für die Wege zu beachten. Besonders beim Radfahren entscheidet der Untergrund mit darüber, welche Wege genutzt werden dürfen.
Sandlandschaft und Kiefernwald
Der Forst ist nicht allein von Kiefernwald geprägt. Zu den Landschaftsformen gehören Sandgrasländer, Heide und zwischeneiszeitliche Sanddünen. So stehen offene, sandgeprägte Bereiche neben dem Wald; die Dünen ergänzen das Landschaftsbild um eine weitere Geländeform. Als eines der letzten großen Sandökosysteme Süddeutschlands hat das Naturschutzgebiet einen klaren landschaftlichen Schwerpunkt. Wer bei einem Reiseziel neben Wald auch offene Sand- und Heideflächen sucht, findet hier unterschiedliche Landschaftseindrücke in einem Gebiet. Der Begriff zwischeneiszeitlich bezeichnet eine Phase zwischen zwei Eiszeiten.
Spaziergänge, Radfahren und Wegregeln
Im Forst sind Spaziergänge und Radfahren möglich, doch beim Radfahren gelten konkrete Wegeregeln. Erlaubt ist Radfahren auf befestigten Schotterwegen. Auf unbefestigten Pfaden daneben sowie innerhalb des Pferdegeheges ist es nicht erlaubt. Für die Planung zählt somit nicht nur das Ziel einer Tour, sondern auch die Beschaffenheit des Weges: Ein befestigter Schotterweg ist für Radfahrende anders zu bewerten als ein unbefestigter Pfad. Die zuständige Schutzgebietsbehörde kann die Regeln ändern. Achten Sie daher auf die Beschilderung vor Ort.
Das Pferdegehege und sichere Wege
Am Pferdegehege ist die frühere militärische Nutzung des Geländes für die Wegwahl wichtig. Das Gehen in den dekontaminierten Bereichen entlang des Geheges gilt als sicher. Am Kugelfangwall führt eine Überführung über das Gehege. Bleiben Sie auf ausgewiesenen befestigten Wegen und beachten Sie neuere örtliche Einschränkungen. Für Ihre Tagesplanung sind damit zwei Bedingungen wichtig: Beim Radfahren zählt die Wegoberfläche; beim Gehen am Pferdegehege gelten die Hinweise zu dekontaminierten Bereichen und ausgewiesenen Wegen.
Erlangen: Gartenkunst und Stadtspaziergang
In Erlangen gibt es eigene Natur- und Kulturthemen. Der Aromagarten ist ein Ort für Naturerlebnis, Bildung, Forschung und Erholung. Im Erlanger Schlossgarten treffen historische Gartenformen aufeinander: Die Anlage gilt als eine der frühesten barocken Gartenanlagen Frankens; ihr Ostteil wurde zwischen 1786 und 1826 in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Die Barockeinordnung der Anlage und die spätere Umgestaltung des Ostteils betreffen unterschiedliche Ebenen der Gartengeschichte. Der Hugenottenbrunnen im Schlossgarten wurde 1706 von Elias Räntz entworfen. Sein Entwurfsjahr liegt vor dem genannten Umbauzeitraum. Der Stadtspaziergang durch Erlangen ist für Kinderwagen geeignet. Für Ihre Planung lassen sich die Schwerpunkte klar trennen: In Tennenlohe geht es um Sandlandschaft und Wegregeln, in Erlangen um Gartenkunst und den kinderwagengeeigneten Stadtspaziergang.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erlangen.