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Bubenreuth zwischen Geigenbau und Geschichte

Unterkünfte in Bubenreuth

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei der Suche nach Hotels in Bubenreuth können Sie die Ortswahl an konkreten Themen ausrichten: Die Geschichte des Geigen- und Saiteninstrumentenbaus gehört ebenso dazu wie Denkmäler, technische Skulpturen und Kirchen. Der Hochwasserweg ergänzt diese kulturellen Anknüpfungspunkte um eine saisonale Wegbeschreibung. Daneben gibt es weitere Ausflugsziele im übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt; sie sind regionale Ergänzungen und nicht mit den Merkmalen Bubenreuths gleichzusetzen.

Geigenbaugeschichte in Bubenreuth

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden mehr als 2.000 Musikinstrumentenmacher aus dem sächsisch-böhmischen Musikwinkel in Bubenreuth eine neue Heimat. Anschließend entwickelte sich der Ort zu einem europäischen Zentrum des Saiteninstrumentenbaus. Diese Geschichte verbindet Bubenreuth mit einer bedeutenden Wanderungsbewegung und mit dem Aufbau des Instrumentenbaus am Ort.

Das Geigenbauerdenkmal wurde am 6. Juli 1969 feierlich enthüllt. Anlass war die 650-Jahr-Feier der Stadterhebung von Schönbach, dem heutigen Luby in der CSR. Aus Schönbach stammten viele der nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Geigenbauer. Das Denkmal hält so einen konkreten historischen Bezug fest: Es verbindet die Erinnerung an Schönbach mit der Geschichte der Geigenbauer, die nach dem Krieg in Bubenreuth eine neue Heimat fanden.

Im übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt zeigt das Bubenreutheum im Rathaus von Bubenreuth eine 80 Quadratmeter große Dauerausstellung zu Musik und Integration. Die beiden Themen stellen einen passenden Bezug zur Nachkriegsgeschichte des Ortes her. Das Bubenreutheum ergänzt damit die Geschichte des Saiteninstrumentenbaus um eine eigene Ausstellungsperspektive, ohne dass die regionale Einordnung mit den übrigen örtlichen Sehenswürdigkeiten verwechselt werden muss.

Skulpturen und Kirchen als weitere Ortsmotive

In der Geigerstraße stehen zwei Skulpturen mit unterschiedlichen Darstellungen: Die stehende zeigt den Professor bei der Entwicklung des Geigerzählers; die sitzende hält einen heutigen Geigerzähler in der Hand. Neben der Geschichte des Musikinstrumentenbaus kommt damit ein zweites technikgeschichtliches Thema ins Ortsbild. Die beiden Figuren lassen sich auch unabhängig voneinander beschreiben: Bei der einen steht die Entwicklung des Geräts im Mittelpunkt, bei der anderen der Geigerzähler selbst.

Zu den drei Bubenreuther Kirchen zählen die evangelische Lukaskirche, die alte katholische St. Josefkirche und die neue katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung. Die Namen und Bezeichnungen machen die örtliche Auswahl klar unterscheidbar: eine evangelische Kirche sowie eine alte und eine neue katholische Kirche. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet hier einen weiteren Zugang neben den Themen Musik und Technik.

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Jahreszeit am Hochwasserweg beachten

Der Bubenreuther Hochwasserweg wird besonders im Frühsommer als schön beschrieben. Für eine andere Jahreszeit gilt ein praktischer Hinweis: Bei winterlicher Glätte ist Vorsicht geboten. Diese saisonale Unterscheidung hilft bei der Planung, ohne eine Gehzeit oder Weglänge vorauszusetzen, die hier nicht angegeben ist. Wenn Sie den Weg in Ihre Reiseüberlegungen einbeziehen, sollten Sie also die genannte Winterbedingung im Blick behalten.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt

Im übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt gibt es ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz, mit dem sich die Landschaft vom Aischgrund bis zum Erlanger Oberland erkunden lässt. Ein konkretes Beispiel ist der drei Kilometer lange Rundweg durch die Kalchreuther Kirschgärten. Informationstafeln behandeln die Kirsche, die umgebende Landschaft und Kalchreuth; Mitmachstationen widmen sich der Natur. Damit verbindet dieser Weg eine fest angegebene Länge mit Natur- und Landschaftsthemen.

Auch bei Höchstadt im übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt unterscheiden sich die beschriebenen Wege nach Länge, Form und Landschaft. Der Eisvogelweg ist ein markierter, ebener Rundweg von etwa 2,6 Kilometern durch das fränkische Weiherland. Der Orchideenweg ist etwa 2,2 Kilometer lang und als Fahr- und Fußweg durch eine Kulturlandschaft mit schilfgesäumten Weihern, Feuchtwiesen, zahlreichen Wasservögeln und Orchideen wie der Echten Sumpfwurz angelegt. Der Vergleich dieser Angaben zeigt unterschiedliche Wegformen und Naturmotive, ohne die beiden Wege zu einer gemeinsamen Route zu verbinden.

Im übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt liegt außerdem das Naturschutzgebiet „Vogelfreistätte Weihergebiet bei Mohrhof“. Es ist ein Important Bird Area und eines der frühen Natura-2000-FFH- und Vogelschutzgebiete; zu seinen genannten Lebensräumen zählen Feuchtgebiete und orchideenreiche Streuwiesen mit seltenen Vogelarten. Ein anderes regionales Beispiel sind die Bösenbechhofener Weiher nördlich des Ortsteils Bösenbechhofen bei Höchstadt. Sie bilden eine aus Regenwasser gespeiste Teichkette im Waldgebiet Gretelmark. Am 15. Dezember 2012 wurden 23,06 Hektar mit umgebenden Lebensräumen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Diese Schutzgebiete ergänzen die Ortsgeschichte Bubenreuths um eigenständige Naturthemen aus dem übergeordneten Reiseziel Erlangen-Höchstadt.

Weitere Reiseziele entdecken: Marloffstein, Wachenroth, Röttenbach, Hemhofen, Kalchreuth, Adelsdorf, Baiersdorf, Höchstadt An Der Aisch.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erlangen-Höchstadt.