Neumarkt-Sankt Veit: Stadtgeschichte und Wege an der Rott
Unterkünfte in Neumarkt-Sankt Veit
Neumarkt-Sankt Veit verbindet die Geschichte des Stadtplatzes und des ehemaligen Klosters St. Veit mit Wegen an der Rott und weiteren Routen durch den Ort. Die Möglichkeiten reichen vom Spazierengehen und Radfahren am Fluss bis zur kürzeren Wanderung zum Steinernen Bründl und dem grenzüberschreitenden Wolfgangweg.
Stadtplatz und Kloster als historische Bezugspunkte
Größe und Ausrichtung des Stadtplatzes gehen auf die Gründung durch den Landshuter Herzog Heinrich XIII. zurück. So gehört der Platz nicht nur zum heutigen Ortsbild, sondern auch zur Gründungsgeschichte von Neumarkt-Sankt Veit.
Das weithin sichtbare ehemalige Benediktinerkloster St. Veit ergänzt diesen Bezug mit einer anderen Geschichte: 1802 wurde es aufgelöst, danach wechselte es mehrmals den Besitzer. Heute wird es überwiegend als Altenheim genutzt. Die Angaben zur Auflösung und zur heutigen Nutzung betreffen damit unterschiedliche Zeitabschnitte des Klosters.
Wege an der Rott und durch den Ort
Die Rott fließt von Westen nach Osten durch das Stadtgebiet. Entlang des Flusses verläuft ein Weg in naturnaher Umgebung, der zum Spazierengehen und Radfahren einlädt. Wer einen Flussweg mit diesen beiden Aktivitäten verbinden möchte, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt im Ort.
Der Wolfgangweg führt grenzüberschreitend von Regensburg bis St. Wolfgang in Österreich; Neumarkt-Sankt Veit liegt an dieser Route. Für eine kürzere Wanderung bietet sich der Weg zum Steinernen Bründl an. Die „Schweppermann“-Tour führt ebenfalls durch Neumarkt-Sankt Veit und ergänzt die benannten Radbezüge. So stehen unterschiedliche Formen der Tourenplanung nebeneinander: eine grenzüberschreitende Route, ein kürzerer Wanderweg und Wege zum Radfahren.
Mühldorf Am Inn: eigener Stadtplatz und Kulturgeschichte
Im übergeordneten Reiseziel Mühldorf Am Inn ist der 500 Meter lange Stadtplatz von farbenprächtigen Fassaden im Inn-Salzach-Baustil geprägt. Auf diesem Platz befindet sich der Salzburger Hochbrunnen, der 1692 ein Geschenk des Salzburger Fürsterzbischofs Johannes Ernst von Thun war. Im Vergleich dazu geht die Größe und Ausrichtung des Stadtplatzes in Neumarkt-Sankt Veit auf die Gründung durch Heinrich XIII. zurück: Die beiden Plätze haben damit unterschiedliche historische Bezüge.
Auch die „Traidkästen“ Haberkasten und Kornkasten gehören zur Geschichte von Mühldorf Am Inn. Die beiden Speicher mit dem dazwischenliegenden Innenhof wurden im 15. Jahrhundert als Getreidespeicher errichtet; später wurde der Haberkasten zu einem Kulturzentrum umgebaut. Das Sommerfestival im Haberkasten-Innenhof findet seit 1999 alljährlich in den ersten beiden Juliwochen statt.
Wer sich für einen Spaziergang durch die Altstadt von Mühldorf Am Inn interessiert, findet dort einen kurzen Rundgang, der die Geschichte und die baulichen Schönheiten der Kreisstadt vermittelt. Am Eingang des Mühldorfer Stadtplatzes steht der Nagelschmiedturm, auch Münchener Tor genannt; er ist das älteste Gebäude der Stadt.
Weitere Reiseziele entdecken: Unterreit, Gars Am Inn, Erharting, Polling, Waldkraiburg, Ampfing, Mettenheim, Schwindegg
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