Polling entdecken
Unterkünfte in Polling
Kirchenbau und Radfahren in Polling
Polling bietet zwei unterschiedliche Perspektiven für die Aufenthaltsplanung: Kirchenbau und Radfahren. In Polling befindet sich die Kuratiekirche Mariä Heimsuchung, eine einschiffige spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Einschiffig bezeichnet die Anlage mit einem Kirchenschiff; spätgotisch ordnet den Bau stilistisch ein. Für Sie, wenn Kirchenbau ein wichtiges Reisethema ist, steht damit ein konkretes Beispiel direkt in Polling im Mittelpunkt.
Auf Ebene der Gemeinde Polling kommen weitere Kirchen und unterschiedliche Bauphasen hinzu. Die katholische Filial- und Wallfahrtskirche Hl. Mutter Anna wurde 1629 erbaut und um 1757/59 im Rokokostil ausgestattet. Bei der Filialkirche St. Leonhard reicht der spätgotische Kern ins 15. Jahrhundert zurück; 1737 und 1759 wurde sie barock umgestaltet. Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist eine barocke Saalkirche aus den Jahren 1707 bis 1711. So lassen sich Errichtung, spätere Ausstattung und Umbauten als verschiedene Kapitel betrachten: Bei Hl. Mutter Anna steht die Rokokoausstattung im Blick, bei St. Leonhard die barocken Veränderungen. Die Kirchen zeigen damit auf Gemeindeebene mehr als eine einzelne Stilepoche.
Mit dem Rad über Polling
Der Rott-Alz-Radweg führt von Mühldorf über Polling weiter nach Garching an der Alz und schließt dort an den Alzradweg an. Über Polling verläuft die Route überwiegend über verkehrsarme Straßen sowie Wirtschafts- und Forstwege; sie ist gut befahrbar. Für die Orientierung sind sowohl die Fortsetzung der Strecke als auch ihr Wegemix relevant: Die Route verbindet die genannten Orte, während die Straßen und Wege ihren Charakter unterwegs bestimmen. Wenn Sie Radfahren bei der Wahl Ihres Reiseziels berücksichtigen, bietet Polling damit einen klar benannten Bezug zu einer überörtlichen Route.
Innlandschaft und Naturbeobachtung
In der Gemeinde Polling liegt die Heistinger Wand, auch Hörndlberg genannt. Sie ist bis zu 45 Meter hoch und zählt zu den höchsten Uferabbrüchen in Mitteleuropa. Am Hörndlberg befindet sich zudem die letzte unverbaute Prallwand am Inn. Die überdachte Aussichtserhöhung am Hörndlberg in der Gemeinde Polling bietet einen Blick auf den Steilhang und den Inn. Sie lädt außerdem dazu ein, die Tier- und Pflanzenwelt im Wechsel der Jahreszeiten zu beobachten. Der Naturbezug verbindet hier die Uferform mit der Möglichkeit, Veränderungen im Jahreslauf in den Blick zu nehmen. Damit unterscheidet sich dieses Thema sowohl von den Kirchenbauphasen als auch vom Streckencharakter des Radwegs.
Kultur im Reiseziel Mühldorf Am Inn
Im Reiseziel Mühldorf Am Inn setzt die Stadt Mühldorf a. Inn eigene kulturhistorische Akzente. Ihr 500 Meter langer Stadtplatz ist von farbenprächtigen Fassaden im Inn-Salzach-Baustil geprägt. Der Salzburger Hochbrunnen auf dem Stadtplatz war 1692 ein Geschenk des Salzburger Fürsterzbischofs Johannes Ernst von Thun. Die beiden Traidkästen Haberkasten und Kornkasten wurden im 15. Jahrhundert als Getreidespeicher errichtet; zwischen ihnen liegt ein Innenhof. Der Haberkasten wurde später zu einem Kulturzentrum umgebaut. Im Innenhof findet seit 1999 alljährlich in den ersten beiden Juliwochen das Sommerfestival statt. Diese städtischen Bau- und Kulturthemen gehören zu Mühldorf Am Inn und ergänzen den Blick auf Polling, ohne dessen Kirchen, Radweg oder Landschaft zu beschreiben.
Weitere Reiseziele entdecken: Oberbergkirchen, Zangberg, Rattenkirchen, Schwindegg, Ampfing, Haag In Oberbayern, Mettenheim, Buchbach
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mühldorf Am Inn.