Epfenhausen – Kirche, Kapelle und Wege
Unterkünfte in Epfenhausen
Epfenhausen bietet für die Reiseplanung mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt auf dem Kirchberg, Wege durch die Felder und die weiter westlich gelegene Walburgakapelle. Auch die öffentliche Verkehrsverbindung an Werktagen kann für die Planung eine Rolle spielen. Die Orte, Baugeschichte und datierten Veranstaltungen geben unterschiedliche Einblicke in den Ort und sein Umfeld.
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt auf dem Kirchberg
Am Westrand von Epfenhausen steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt auf dem Kirchberg. Von dort reicht der Blick über das ganze Dorf. Die Kirche ist außerdem Ausgangspunkt einer Wanderung durch die Felder zur weiter westlich gelegenen Walburgakapelle, der ehemaligen Pestkapelle. So lassen sich der Blick auf den Ort und ein Weg durch die offene Landschaft miteinander verbinden, ohne dass daraus eine bestimmte Gehzeit folgt.
Auch die Innenausstattung vereint verschiedene kunstgeschichtliche Elemente. Zur barocken Ausstattung gehören ein spätbarocker Hochaltar und das 1738 entstandene Altarbild der Himmelfahrt Mariens. Hinzu kommen geschnitztes Chorgestühl aus Eiche sowie erhaltene Fragmente gotischer Fresken. In der Sakristei befinden sich Reste eines gotischen Spitzbogengewölbes. Der Hochaltar und das Altarbild verweisen auf die barocke Gestaltung, während Freskenfragmente und Gewölbereste gotische Elemente bewahren. Wer sich für Kirchenbau interessiert, findet hier daher mehr als einen einzelnen Baustil.
Walburgakapelle und unterschiedliche Ausblicke
Die Walburgakapelle, auch Pestkapelle genannt, liegt bei Kaufering/Epfenhausen etwas erhöht. Von dort bietet sich eine Aussicht auf das Land und die Berge. Der Blick von der Kapelle unterscheidet sich damit von der Aussicht am Kirchberg: Dort steht das Dorf im Vordergrund, hier die weitere Landschaft. Die Wanderung durch die Felder führt von der Pfarrkirche zur Kapelle und verbindet diese beiden Blickpunkte.
Auch eine Stern-Wallfahrt führte zu diesem Ziel. Am 28. Mai 2025 um 18 Uhr war die Pfarrkirche in Epfenhausen einer von drei Ausgangspunkten; von dort gingen die Teilnehmenden über die Felder zur Kapelle. Das ist ein vergangener Termin. Wenn Sie nach einer künftigen Wallfahrt suchen, prüfen Sie die örtlichen Hinweise zu Datum und Teilnahme.
Verbindung und Wege für die Reiseplanung
Montags bis freitags verbindet eine öffentliche Verkehrsverbindung Epfenhausen, Untermühlhausen und Landsberg. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan, damit Ihre Planung zu den jeweiligen Abfahrtszeiten passt.
Auch eine geführte Radtour verlief einst über Epfenhausen: Am 10. September 2023 führte die Tour von Landsberg am Lech nach Walleshausen und zurück, über Geretshausen und Walleshausen. Die Route nutzte Radwege und verkehrsarme Straßen. Dieses datierte Beispiel beschreibt den damaligen Tourverlauf, nicht ein aktuelles oder regelmäßig stattfindendes Angebot. Für heutige geführte Touren sollten Sie örtliche Veranstaltungshinweise prüfen.
Kirchen- und Kapellengeschichte in Penzing
Im übergeordneten Reiseziel Penzing liegt ein eigener historischer Bezugspunkt: Die Frauenkapelle, auch Feldkapelle genannt, steht am südlichen Ortsrand. Sie wurde 1722 von Simon Erhart, Priester zu Bergen, und dem Wagner Johann Wiedemann aus Penzing erbaut und gestiftet. 1806 schlug ein Blitz in die Kapelle ein; mangels Geldmitteln wurde sie nicht wiederaufgebaut. Stand Dezember 2022 war die Glocke mit der Aufschrift „Johanns Windaman von Penzing 1723“ als einziger Teil der Kapelle erhalten.
Die katholische Pfarrkirche St. Martin in Penzing hat eine andere Baugeschichte: Ihr Kern stammt aus dem 15. Jahrhundert, um 1719 wurde sie verlängert und barockisiert.
Weitere Reiseziele entdecken: Ramsach, Untermühlhausen, Oberbergen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Penzing.