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Penzing: Feldkapelle und Pfarrkirche St. Martin

Unterkünfte in Penzing

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Für die Orientierung in Penzing lassen sich zwei historische Sakralbauten unterscheiden: die Frauenkapelle am südlichen Ortsrand und die katholische Pfarrkirche St. Martin. Bei der Kapelle stehen Stiftung, Blitzschlag und die überlieferte Glocke im Mittelpunkt; St. Martin zeigt eine bauliche Entwicklung vom Kern des 15. Jahrhunderts bis zur Verlängerung und Barockisierung um 1719. Die beiden Zeitlinien geben einen konkreten Einstieg in Penzings Ortsgeschichte, ohne die Bauten derselben Epoche zuzuordnen.

Die Frauenkapelle und ihre Glocke

Die Frauenkapelle, auch Feldkapelle genannt, wurde 1722 von Simon Erhart, Priester zu Bergen, und dem Wagner Johann Wiedemann aus Penzing erbaut und gestiftet. 1806 schlug ein Blitz in die Feldkapelle ein; mangels Geldmitteln konnte sie nicht wiederaufgebaut werden. Das Gemeindebulletin vom Dezember 2022 nennt die Glocke als einzigen erhaltenen Teil. Ihre Aufschrift lautet „Johanns Windaman von Penzing 1723“. Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Vorgänge: 1722 bezeichnet Bau und Stiftung, während 1723 in der Glockeninschrift steht. So lässt sich die Stiftung von der später überlieferten Inschrift unterscheiden, ohne die beiden Daten zu verwechseln.

St. Martin: ein älterer Kern, spätere Veränderungen

Der Kern der katholischen Pfarrkirche St. Martin stammt aus dem 15. Jahrhundert. Um 1719 wurde die Kirche verlängert und barockisiert. Damit stehen in Penzing zwei verschiedene Baugeschichten nebeneinander: Bei St. Martin sind ein älterer Kern und eine spätere Umgestaltung überliefert, bei der Feldkapelle die Stiftung von 1722 und die Glockeninschrift von 1723. Für Architekturinteressierte macht diese Gegenüberstellung die unterschiedlichen Zeitbezüge der beiden Bauwerke greifbar.

Kultur und Landschaft im übergeordneten Reiseziel Landsberg Am Lech

Im übergeordneten Reiseziel Landsberg Am Lech gibt es weitere kulturhistorische Themen. Das Bayertor in Landsberg am Lech steht seit 1425 und zählt zu den schönsten gotischen Bauwerken Bayerns. Der Mutterturm ist ein außergewöhnliches Denkmal des Historismus, das Herkomer zu Ehren seiner Mutter errichten ließ. Die Bauwerke stehen für unterschiedliche Architekturbezüge: Beim Bayertor ist die gotische Einordnung prägend, beim Mutterturm der Historismus und die Widmung an Herkomers Mutter.

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Das Stadtmuseum Landsberg am Lech ist ein offener, lebendiger Ort, der Stadtgeschichte vermittelt und mit Fragen der Gegenwart verbindet. Auf dem Leitenberg ermöglicht es einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt Landsberg. Stadtführungen führen Besucher durch die Altstadt und erzählen ihre Geschichte, unter anderem von Herzögen und Kurfürsten, Salzhandel und Flößern, Färbern und Gerbern sowie Jesuiten, Ursulinen und Legenden vom Mittelalter bis zur Neuzeit. So verbinden sich im übergeordneten Reiseziel Museumsvermittlung, ein Blick auf die Stadt und geführte historische Erzählungen zu verschiedenen kulturellen Themen.

Auch Landschaft und Aktivitäten gehören zu den Themen in Landsberg Am Lech. Der Lechpark Pössinger Au ist das zentrale Naherholungsgebiet der Stadt Landsberg und umfasst Wald-, Wiesen- und Auenlandschaften mit selten gewordenen Tieren und Pflanzen. Der LechErlebnisWeg beginnt am Hauptplatz von Landsberg und folgt weitgehend dem Flusslauf. Der Ammersee gehört vollständig zum Landkreis Landsberg am Lech. In Oberbayern ist er nach dem Chiemsee und dem Starnberger See Bayerns drittgrößter See und ein beliebtes Naherholungsziel. Schifffahrten, Wassersport und schöne Seepromenaden gehören ebenso zu den dortigen Möglichkeiten wie sportliche und kulturelle Aktivitäten in der Natur des bayerischen Voralpenlandes.

Weitere Reiseziele entdecken: Epfenhausen, Oberbergen, Untermühlhausen, Ramsach, Landsberg Am Lech, Greifenberg, Prittriching, Geltendorf.

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