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Winterhausen: Ortsgeschichte, Main und Kulturwege

Unterkünfte in Winterhausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reiseplanung in Winterhausen stehen drei unterschiedliche Schwerpunkte bereit: der historische Ortskern, Wege und der Main. Ein Ortskernrundgang und das Haus der Ortsgeschichte setzen andere Akzente als eine längere Wanderung oder Zeit am Wasser. Die folgenden Ziele machen diese Auswahl konkreter und unterscheiden zwischen Winterhausen und dem übergeordneten Reiseziel Eibelstadt.

Altort und Ortsgeschichte

Ein Rundgang durch den historischen Ortskern stellt bemerkenswerte Gebäude, Ensembles und malerische Gassen Winterhausens vor. Ensembles lenken den Blick auf Gebäudegruppen statt nur auf einzelne Häuser; zusammen mit den Gassen prägen sie das Ortsbild, das Sie zu Fuß erkunden können. Das Rathaus wurde 1738 errichtet und weist reiche barocke Details auf. Der örtliche Verein für Ortsgeschichte betreibt das Haus der Ortsgeschichte und organisiert Ausstellungen, Führungen und Vorträge zur Geschichte Winterhausens. Häufigkeit und Verfügbarkeit des Programms können variieren.

Am Grabenrain steht der Hochwasserschutzdamm in historischem Zusammenhang mit den ehemaligen Befestigungsanlagen des Ortes Winterhausen.

Main und Wege

Die erhaltene alte Fähranlegestelle in Winterhausen bietet Zugang zum Main zum Baden und für Wassersport. Beachten Sie dabei die örtlichen Bedingungen zur Wassersicherheit.

Der 14 Kilometer lange Europäische Kulturweg „Sonne, Mond und Steine“ beginnt an der Mainlände in Winterhausen, führt am Rathausplatz und an der Nikolauskirche vorbei und steigt bis zum Aussichtspunkt Mondguckerin an. Einige Abschnitte sind steil und erfordern festes Schuhwerk. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den Wegezustand.

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Im nahen Umfeld führt eine 13 Kilometer lange Schleife durch Sommerhausen und Goßmannsdorf, über Weinberge und an einem Muschelkalksteinbruch vorbei, mit Ausblicken auf den Main. Sie dauert etwa vier Stunden. Im Längenvergleich ist die Schleife einen Kilometer kürzer als der Winterhäuser Kulturweg; ihre ungefähre Dauer bietet zusätzlich einen Zeitwert für die Planung.

Eibelstadt im übergeordneten Reiseziel

In Eibelstadt verläuft ein 1,4 Kilometer langer, verkehrsberuhigter Weg entlang der vollständig erhaltenen Stadtmauer und an Türmen der ehemaligen Befestigungsanlage vorbei. Das Heimatmuseum Eibelstadt zeigt Originalsteine der Lügensteine. Die Kreuzkapelle, örtlich „Kerchla“ genannt, wurde 1661 vollendet. In der Pfarrkirche St. Nikolaus befindet sich eine um 1515 entstandene Kreuzigungsgruppe aus der Werkstatt Tilmann Riemenschneiders. Die Kreuzigungsgruppe entstand rund anderthalb Jahrhunderte vor der Vollendung der Kapelle.

Die Eibelstadter Mainlände umfasst eine Uferpromenade und ein verzweigtes Wegenetz für Spaziergänger und Sportler. Direkt am Main liegt dort außerdem eine drei Hektar große Freizeit- und Erholungsfläche mit Allzweckwiese, großem Kinderspielplatz, Slackline, Picknickwiese und Bouleplatz. Der terroir-f-Aussichtspunkt in der Weinlage Eibelstadter Kapellenberg vermittelt, wie man Rebsorten erkennt, und informiert über deren Geschichte und Erzeugung.

Weitere Reiseziele entdecken: Sommerhausen, Frickenhausen am Main.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eibelstadt.

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