Zell im Fichtelgebirge zwischen Waldstein und Baukultur
Unterkünfte in Zell Im Fichtelgebirge
Zell im Fichtelgebirge ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Fichtelgebirge. Der Ort liegt am Fuß des 877 Meter hohen Großen Waldsteins; ausgedehnte Hochwälder der Waldsteingruppe und ein Mittelgebirgspanorama prägen die Landschaft. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Ihren Aufenthalt an den Themen ausrichten, die Sie interessieren: Wege durch die Natur, Ausblicke am Waldstein oder regionale Bau- und Kulturgeschichte.
Naturwege und Touren ab Zell
Der Waldlehrpfad beginnt am Wanderparkplatz Walpenreuth. Mehrere Stationen beschäftigen sich mit Bäumen sowie mit der Tier- und Pflanzenwelt. Am Reiterteich stehen Ruhebänke; der Teich eignet sich zum Angeln.
Für eine längere Wegstrecke bietet sich ein Blick auf den Humboldtweg an: Er ist rund 10 Kilometer lang und beginnt am Marktplatz von Zell. Unterwegs führt er an einem ehemaligen Steinbruch vorbei und steigt anschließend in Richtung Haidberggipfel an. Eine andere Orientierung gibt der Saaleradweg: Seine ersten beiden Etappen verlaufen von Zell im Fichtelgebirge bis Blankenstein in Thüringen.
Baukultur und Veranstaltungen
Im Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz steht der Dietelhof, ein strohgedeckter Vierseithof aus dem späten 18. Jahrhundert. Mit seiner originalen Einrichtung gilt er als eines der wertvollsten ländlichen Baudokumente Oberfrankens. Im Museum werden zur Erhaltung der Gebäude auch heute noch alte Handwerkstechniken ausgeübt. Die Informationsstelle des Naturparks Fichtelgebirge befindet sich ebenfalls dort. Im Schupfen beginnt die museumspädagogische Forscherreise durch das Museum, ein eigener Zugang zu seinen Themen neben dem Blick auf das historische Gebäude.
Im Zeller Park veranstaltet die Laienspielgruppe Zell jedes Jahr im Sommer das Parkfest. Wenn Sie Ihre Reise darauf abstimmen möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Veranstaltungstage. So lässt sich die wiederkehrende Sommertradition bei der Planung berücksichtigen, ohne einen bestimmten Termin vorauszusetzen.
Felsen und Geschichte am Waldstein
Im näheren Umfeld liegt der Arnsteinfelsen am Nordhang des Waldsteinrückens. Der rund 30 Meter hohe Felsenturm hat eine Aussichtskanzel mit Blick auf Zell und in Richtung Frankenwald. Die Schüssel ist der höchste Punkt des Waldsteins und bietet einen weiten Blick über das umliegende Land. Beide Aussichtspunkte setzen unterschiedliche Akzente: hier der Blick auf Zell und den Frankenwald, dort die Weite über die Umgebung.
Auch die Geschichte des Großen Waldsteins lässt sich an mehreren benannten Orten ablesen. Die Burgruine wurde im 14. Jahrhundert von den Sparnecker Rittern bewohnt und wegen ihrer roten Ziegel „Rotes Schloss“ genannt; erhaltene Mauerreste zeugen von ihrer Geschichte. Vor dem Aufgang zur Burgruine stehen die Felsen des Teufelstischs in Tischform. Der historische Bärenfang wurde um 1656 errichtet und gilt als weltweit einzigartig. Die Bau- und Felsformen geben dem Waldstein neben seinen Aussichten einen eigenen historischen Schwerpunkt.
Für die Anreise auf der Straße ist Zell über die A9-Ausfahrten Münchberg oder Gefrees erreichbar. Weitere Reiseziele entdecken: Schwarzenbach An Der Saale, Berg, Gattendorf, Lichtenberg, Rehau, Helmbrechts, Feilitzsch, Issigau.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hof.