Neu-Ulm zwischen Kunst, Festung und Stadtgrün
Unterkünfte in Neu-Ulm
In Neu-Ulm treffen Kunstangebote, Zeugnisse der Bundesfestung und grüne Stadträume aufeinander. Die folgenden Orte und Wegangaben zeigen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihren Aufenthalt.
Kunst, Kindermuseum und expressionistische Architektur
Am Petrusplatz mitten in Neu-Ulm liegt das Edwin Scharff Museum. Unter einem Dach vereint es ein Kunstmuseum und ein Kindermuseum. Die ständigen Ausstellungen widmen sich dem in Neu-Ulm geborenen Maler, Grafiker und Bildhauer Edwin Scharff sowie dem Künstler Ernst Geitlinger. Damit stehen zwei Künstler im Mittelpunkt der Dauerausstellungen, während die beiden Museumsteile unterschiedliche Zugänge eröffnen.
Im Kindermuseum können Besucherinnen und Besucher jeden Alters an den Mach-Mit-Sonntagen unter Anleitung des pädagogischen Teams in der Museumswerkstatt selbst kreativ werden. Wenn Sie dieses Angebot einplanen möchten, prüfen Sie die Termine vor Ihrem Besuch, da sich Programmdaten ändern können. Eine andere Perspektive bietet die digitale Kunsttour Neu-Ulm: Sie fasst 32 Kunstwerke, Orte und Architekturen in drei thematisch passenden Touren zusammen. So stehen die Ausstellungen im Museum und die thematisch gegliederte Kunsttour als unterschiedliche Möglichkeiten bereit, sich mit Kunst und Architektur zu beschäftigen.
Auch St. Johann Baptist gehört zu den markanten Kulturthemen der Stadt. Die Kirche in Neu-Ulm zählt zu den wichtigsten expressionistischen Sakralbauten Deutschlands. Damit verbindet sich der Blick auf Kunst mit dem auf religiöse Architektur.
Bundesfestung und Stadtgrün
Die Geschichte der Bundesfestung Ulm/Neu-Ulm zeigt sich in Neu-Ulm auch im Verhältnis von früherer Anlage und heutiger Parknutzung. Etwa die Hälfte der dortigen Anlage ist erhalten. Das Gelände der ehemaligen Bundesfestung Ulm ist heute ein bananenförmiger Stadtpark in Neu-Ulm: das Glacis. Der Wandel vom früheren Festungsgelände zum Stadtpark macht das Glacis zugleich zu einem Ort der Stadtgeschichte und zu einem grünen Stadtraum.
Der Kollmannspark lädt rund um den Wasserturm von Neu-Ulm zum Flanieren ein. Die Glacis-Anlagen umfassen außerdem eine kleine Seebühne, einen Biergarten und einen unmittelbar angrenzenden Kinderspielplatz. Diese Elemente geben dem Gelände verschiedene Anlaufpunkte, vom Spaziergang bis zum Aufenthalt am Spielplatz. Wenn Sie bestimmte Einrichtungen nutzen möchten, prüfen Sie vorab die örtlichen Hinweise.
Wege zu Fuß und mit dem Rad
Für einen Spaziergang bietet sich die leichte Route „Festungs- und Donaublicke Neu-Ulm“ an. Sie ist 4,30 km lang, dauert etwa 1 Stunde und 1 Minute und führt von der Schießhausallee zur Johann-Baptist-Kirche. Die angegebene Länge, der ungefähre Zeitbedarf und die Endpunkte helfen Ihnen, die Route mit Ihrer verfügbaren Zeit abzugleichen. Routenangaben können sich ändern; prüfen Sie die Details, bevor Sie losgehen.
Auch Radwege geben Orientierung für unterschiedliche Streckenlängen. Der Donauradweg führt über Ulm und Neu-Ulm; für die gesamte Strecke sind 587 km und eine ADFC-Klassifizierung mit vier Sternen angegeben. Der Iller-Radweg führt von Ulm/Neu-Ulm über Illertissen, Memmingen und Kempten bis nach Oberstdorf. Er verläuft größtenteils abseits des Straßenverkehrs und ist mit 146 km angegeben. Im Vergleich ist die für den Donauradweg gelistete Gesamtstrecke deutlich länger; beim Iller-Radweg gehört außerdem der überwiegend straßenferne Verlauf zu den beschriebenen Merkmalen. Streckenangaben und Routendetails können überarbeitet werden, daher lohnt sich ein aktueller Blick darauf, bevor Sie eine Tour planen.
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