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Asbach: Geschichte und archäologische Spuren

Unterkünfte in Asbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Asbach ist ein Reiseziel, dessen Ortsgeschichte sich anhand früher Erwähnungen, archäologischer Funde und des Wandels des Erwerbslebens erschließt. Für die Reiseplanung lohnt es sich, Asbach als eigenen Ort vom übergeordneten Reiseziel Asbach-Bäumenheim zu unterscheiden: Mehrere Kultur-, Wege- und Freizeitangebote beziehen sich auf das Gemeindegebiet. So können Sie die geschichtlichen Hinweise zu Asbach und die Themen im größeren Gemeindegebiet in ihrem jeweiligen Ortsbezug betrachten.

Ortsgeschichte und archäologische Funde

Das Pfarrdorf Asbach tritt erstmals um das Jahr 1000 in Erscheinung. Die Meyfriedsiedlung wurde 1924 nach Asbach eingemeindet, nachdem sie zuvor zur Mertinger Flur gehört hatte. Die frühe Erwähnung und die spätere Eingemeindung markieren unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte.

Archäologische Funde liefern weitere konkrete Zeitpunkte. 1953 wurden im Ortsteil Asbach drei Reihengräber freigelegt. 1958 wurden in derselben Parzelle an der Schulstraße mehrere Skelettgräber angeschnitten. Unter den bei den Bestattungsfunden in Asbach entdeckten Fundstücken befand sich eine Goldscheibenfibel.

Wandel und Arbeit

In der regionalen Entwicklung veränderte sich Asbach nur wenig, während sich Bäumenheim in kurzer Zeit vom Weiler zum Industrieort entwickelte. Viele Einwohner von Asbach besserten ihr Einkommen neben der Landwirtschaft in der nahe gelegenen Bäumenheimer Leinenspinnerei auf. So wird die unterschiedliche Entwicklung der Orte auch durch den Arbeitsalltag vieler Menschen aus Asbach greifbar.

Kultur und Wege im übergeordneten Asbach-Bäumenheim

Im Gemeindegebiet von Asbach-Bäumenheim gilt die barocke Antoniuskapelle als einziges Kulturdenkmal der Gemeinde. Sie wurde 1687 von den Grafen Fugger erbaut. Ihr dreiseitig geschlossener Chor wird ins 15. Jahrhundert datiert; das Langhaus ist deutlich vom Chor abgesetzt, und sein Bau begann 1687. Damit treffen an der Kapelle unterschiedliche bauliche und zeitliche Bezugspunkte aufeinander.

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Seit Juni 2022 erinnert in Asbach-Bäumenheim am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers eine Stolperschwelle an das Außenlager. Von ihm sind sonst keine baulichen Spuren mehr vorhanden.

Der „Leinenweg“ in Asbach-Bäumenheim führt zu historisch bedeutsamen Schauplätzen, die die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Ortes nachhaltig geprägt haben. Er ist mit normalem Schuhwerk gut begehbar und barrierefrei. Für Reisende mit Interesse an Ortsgeschichte verbindet der Weg damit einen historischen Schwerpunkt mit einer konkret beschriebenen Begehbarkeit.

Auch der Baumlehrpfad im Schmutterwald in Asbach-Bäumenheim lädt dazu ein, heimische Bäume und Sträucher kennenzulernen. Einen anderen Schwerpunkt setzt die Via Claudia Augusta: Diese Radroute führt durch die Gemeinde Asbach-Bäumenheim. So stehen ein botanisches Thema und eine durch die Gemeinde verlaufende Radroute nebeneinander.

Der Steglesgraben ist ein kleiner Bach, der teilweise oberirdisch und teilweise unterirdisch durch Asbach-Bäumenheim fließt. Im Naherholungsgebiet der Hamlarer Baggerseen liegt der Baggersee Hamlar, ein Badesee mit Liegewiese und Beachvolleyballfeld.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asbach-Bäumenheim.

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