Emmerting: Naturwege und Wälder
Unterkünfte in Emmerting
Emmerting bietet konkrete Natur- und Wegebezüge für Ihre Reiseplanung. Das Naturschutzgebiet Untere Alz umfasst Teile des Ortes; ein 5 km langer Rundweg im Landschaftsschutzgebiet „Untere Alz“ lädt zu Ruhe und Erholung ein, und der Forstrundweg führt durch Emmerting. Im übergeordneten Reiseziel Altötting ergänzen weitere Landschafts-, Rad- und Kulturthemen die Auswahl.
Naturschutzgebiet und Wege in Emmerting
Das Naturschutzgebiet Untere Alz wurde 1990 ausgewiesen. Es umfasst Teile der Gemeinden Emmerting und Mehring, des Marktes Marktl, der Stadt Neuötting sowie des Holzfelder Forstes und ist etwa 760 Hektar groß. Die Gebietskulisse reicht damit über Emmerting hinaus. Ein eigener örtlicher Wegbezug ist der 5 km lange Rundweg im Landschaftsschutzgebiet „Untere Alz“, der in Emmerting zu Ruhe und Erholung einlädt.
Daneben führt der Forstrundweg durch Emmerting. Er lässt sich im weiteren Umfeld durch leichte Wanderungen am Naturschutzgebiet Untere Alz oder auf dem Walderlebnispfad Klosterau ergänzen. So stehen eine konkrete Rundtour, ein durch Emmerting führender Weg und weitere regionale Wanderoptionen nebeneinander, ohne dass sie als ein gemeinsamer Streckenverlauf verstanden werden müssen.
Der Zugang zum Walderlebnispfad Klosterau erfolgt über Hohenwart. Von Emmerting führt die Anfahrt ostwärts auf der sandgebundenen Gemeindeverbindungsstraße Alte Poststraße in den Staatswald. Nach etwa 600 Metern liegt der Wanderparkplatz auf der linken Seite. Diese Orientierung hilft Ihnen, die Anfahrt zu diesem Wanderziel einzuordnen, ohne eine Gehzeit oder den Verlauf zusätzlicher Wege vorauszusetzen.
Der größere Rahmen: Altötting
Im übergeordneten Reiseziel Altötting liegt der Landkreis Altötting an Inn und Salzach. Eine etwa 10 Kilometer breite Ebene, durch die der Inn fließt, wird im Norden und Süden von grüner Hügellandschaft begrenzt. Gemeinsam mit dem Landkreis Mühldorf gehört der Landkreis Altötting zur Tourismusregion Inn-Salzach. Die Besucherinformationen der Region umfassen unter anderem Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen.
Ein weiteres Naturthema im übergeordneten Reiseziel Altötting ist das Feuchtgebiet und Naturschutzgebiet „Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“. Es dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte. Dort brüten mehr als 25 verschiedene Vogelarten, die an Wasser- und Feuchtgebiete gebunden sind. Damit stehen neben den Wegen rund um Emmerting auch eigenständige Schutzgebiete des größeren Reiseziels als Naturthemen zur Auswahl.
Für längere Radtouren gibt es im übergeordneten Reiseziel Altötting eine beliebte Variante des Innradwegs. Sie verläuft ab Neuötting durch Altötting und den ausgedehnten Öttinger Forst nach Burghausen sowie vorbei am Zusammenfluss von Inn und Salzach nach Marktl. Der Abschnitt in der Region Inn-Salzach ist gut 75 Kilometer lang. Bei Ihrer Planung sollten Sie mögliche aktuelle Umleitungen berücksichtigen.
Auch die Kulturthemen des übergeordneten Reiseziels Altötting setzen einen eigenen Akzent: Die Basilika St. Anna ist die größte Kirche in Altötting und fasst mehr als 8.000 Menschen. Das Oktogon der Gnadenkapelle entstand vermutlich um das Jahr 700 und gilt vermutlich als Deutschlands ältester Zentralbau. Das Goldene Rössl in der Schatzkammer Altötting wurde 1404 in den Pariser Hofwerkstätten gefertigt. So reicht der thematische Rahmen von Natur und Radfahren bis zu Architektur, Baugeschichte und Kunsthandwerk.
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