Altötting: Flusslandschaft, Kirchen und Naturwege
Unterkünfte in Altötting
Der Landkreis Altötting liegt an Inn und Salzach. Eine etwa zehn Kilometer breite Ebene, durch die der Inn fließt, prägt die Landschaft; im Norden und Süden wird sie von üppig grüner Hügellandschaft begrenzt. In Altötting kommen Kirchen, Sammlungen und Wege für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren dazu. So lässt sich ein Aufenthalt zwischen Kultur und Natur gestalten, ohne dass beides auf dieselbe Aktivität beschränkt ist.
Foto: Dagobert Wiedamann
Flusslandschaft und Naturgebiete
Der Landkreis gehört gemeinsam mit dem Landkreis Mühldorf zur Tourismusregion Inn-Salzach. Zu den Themen der Besucherinformationen dieser Region zählen Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen. Die Landschaft und die kulturellen Ziele eröffnen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt.
Im Altöttinger Gries verläuft der Naturlehrpfad am Bachlauf und bietet zehn verschiedene Mitmach-Stationen. Der Rundweg im Gries ist ungefähr 1,4 Kilometer lang. Eine längere Wanderstrecke ist der Georg-Brenner-Wanderweg: Er ist zehn Kilometer lang, dauerhaft ausgeschildert und führt in den Süden Altöttings zum Ortsteil Unterschlottham. Der Jakobsweg durchquert Altötting von Norden nach Süden. Der Rundweg und die zehn Kilometer lange Wanderung stehen damit für unterschiedliche Streckenformate; der Jakobsweg ergänzt sie um eine Pilgerroute mit klarer Nord-Süd-Richtung.
Am Inn, nordwestlich von Marktl, liegt das Naturschutzgebiet Dachlwand. Es umfasst Teile der Gemeinden Marktl, Erlbach und Perach und ist etwa 206 Hektar groß. 1986 wurde das Gebiet aus einem Landschaftsschutzgebiet in ein Naturschutzgebiet umgewandelt. Das international bedeutsame Feuchtgebiet und Naturschutzgebiet „Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“ dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte. Dort brüten mehr als 25 Vogelarten, die an Wasser- und Feuchtgebiete gebunden sind. Der Peracher Badesee zählt zu den Badeseen des Landkreises Altötting. Informieren Sie sich vor einem Besuch über Einrichtungen und Bedingungen.
Kirchen, Kunst und lokale Geschichte
Die Basilika St. Anna ist die größte Kirche in Altötting und fasst mehr als 8.000 Menschen. Einen anderen historischen Blick bietet das Oktogon der Gnadenkapelle: Es entstand vermutlich um das Jahr 700 und gilt vermutlich als Deutschlands ältester Zentralbau. Die Basilika beeindruckt durch ihre Größe, während sich beim Oktogon die frühe, allerdings nur vermutete Entstehungszeit hervorhebt. In der Schatzkammer Altötting befindet sich das Goldene Rössl, das 1404 in den Pariser Hofwerkstätten gefertigt wurde.
Im Bruder-Konrad-Museum können Sie die Alte Pforte und die Sterbezelle von Bruder Konrad besichtigen. Auch die Begegnungsräume von Bruder Konrad können kostenlos besichtigt werden. Das Weihrauchmuseum zeigt Gästen, welche handwerkliche Leistung hinter der Herstellung von Weihrauch steckt, und vermittelt dazu Wissenswertes. Informieren Sie sich für Ihren Besuch über die Besuchsmöglichkeiten.
Radfahren und weitere Ziele
Eine beliebte Variante des Innradwegs verläuft ab Neuötting durch Altötting und den ausgedehnten Öttinger Forst zur Herzogstadt Burghausen und weiter am Zusammenfluss von Inn und Salzach vorbei nach Marktl. Der Abschnitt in der Region Inn-Salzach ist gut 75 Kilometer lang. Prüfen Sie vor der Tour, ob Umleitungen gelten.
In Burghausen ist die Burg 1.051 Meter lang und verfügt über sechs Burghöfe. Damit bietet die Region neben Kirchen und Sammlungen auch ein großes Bauwerk mit klar bezifferten Dimensionen.
Weitere Reiseziele entdecken: Altötting, Burghausen, Tüßling, Haiming, Garching an der Alz, Burgkirchen an der Alz, Unterneukirchen, Neuötting, Winhöring, Emmerting, Marktl, Pleiskirchen, Töging am Inn, Feichten, Reischach, Perach.
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