Riedenburg entdecken
Unterkünfte in Riedenburg
Bei der Suche nach einem Hotel in Riedenburg kann der Blick auf Ihre geplanten Unternehmungen die Orientierung geben: Burg- und Stadtgeschichte, Flugvorführungen und Wanderziele setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Rosenburg ist das Wahrzeichen von Riedenburg. Dazu kommen die Ruinen Tachenstein und Rabenstein, eine spätbarocke Pfarrkirche sowie Angebote, die Geschichte und Natur aus verschiedenen Blickwinkeln erschließen. So können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher rund um die Altstadt, auf Wanderwegen oder bei einer bestimmten Sehenswürdigkeit gestalten möchten.
Rosenburg und Altstadtgeschichte
Auf der Rosenburg gibt es Flugvorführungen, bei denen Steinadler, Seeadler, Geier, Milane und Falken im Freiflug aus nächster Nähe zu erleben sind. Im Burgmuseum der Rosenburg können Besucher Geschichte erleben und Falknerei kennenlernen. Bei den Vorführungen stehen die Vögel im Freiflug im Mittelpunkt, während Geschichte und Falknerei die Themen des Museums bilden.
Für die historische Altstadt bietet der „Burggraf von Riedenburg“ eine Führung, die durch die Altstadt führt und unterhaltsame sowie spannende Details der Stadtgeschichte vermittelt. Sie ergänzt den Blick auf einzelne Sehenswürdigkeiten um Erzählungen zur Stadtgeschichte. Im Kristallmuseum Riedenburg gibt es spezielle Kinderführungen, bei denen Kindern die Welt der Edelsteine erklärt wird. Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer setzt einen eigenen architektonischen Akzent: Das spätbarocke Kleinod besitzt große Barockfenster, die von Stuckornamenten umrahmt sind.
Burgruinen und Aussicht
Bei der Ruine Tachenstein sind Reste des Bergfrieds rund 10 Meter hoch. Die Anlage wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet und bereits im 16. Jahrhundert als Ruine erwähnt. Bei der Datierung handelt es sich um eine Vermutung; die frühe Erwähnung als Ruine ist davon zu unterscheiden. Eine Aussichtsplattform bei der Ruine bietet einen Panoramablick auf die Altstadt von Riedenburg und die umgebenden Jurahänge. Bei einer Wanderung auf dem Drei-Burgen-Steig lässt sich Tachenstein genauer entdecken.
Die Ruine Rabenstein ist die älteste Burganlage in Riedenburg und kann ebenfalls bei einer Wanderung auf dem Drei-Burgen-Steig genauer erkundet werden. Die beiden Anlagen sprechen damit unterschiedliche Interessen an: Tachenstein verbindet erhaltene Reste, eine vorsichtig eingeordnete Baugeschichte und einen Aussichtspunkt; Rabenstein zeichnet sich durch seine Stellung als älteste Burganlage Riedenburgs aus.
Wanderwege und weitere Unternehmungen
Der Altmühltal-Panoramaweg führt durch die Trockenklamm bei Einthal. Ein weiterer aussichtsreicher Rundwanderweg führt von Riedenburg durch das Naturschutzgebiet „Klamm und Kastlhäng“ zur Burg Prunn. Für den Abschnitt durch die Klamm ist Trittsicherheit erforderlich. Berücksichtigen Sie diesen Hinweis bei Ihrer Wahl zwischen einer Wanderung und den anderen Ausflügen.
Der Archäologiepark Altmühltal umfasst eine gut ausgeschilderte, insgesamt 40 Kilometer lange Route mit 18 Stationen, die zu Fuß oder mit dem Rad erkundet werden kann. Im Gemeindegebiet Riedenburg liegen die Stationen 8 bis 15. Damit bietet der Park einen größeren Streckenrahmen als eine einzelne Wanderung und lässt sich auf unterschiedliche Weise erkunden.
Im Ortsteil Haidhof, 2 Kilometer von Riedenburg entfernt, befindet sich der „AltmühlBob“ mit einer über 1.000 Meter langen Sommerrodelbahn. Eine andere Art des Erlebens bietet der Teufelsfelsen im Ortsteil Jachenhausen: Bei geeigneten Windverhältnissen können Besucher beobachten, wie Drachenflieger von einer 8 Meter langen Holzrampe in das Altmühltal starten. Die Rampe liegt auf 500 Metern über dem Meeresspiegel; der Höhenunterschied bis ins Tal beträgt etwa 180 Meter. Der Wind ist hier ausdrücklich Teil der Bedingung für die Beobachtung.
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