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Winterrieden: St. Martin, Pilgerweg und Maibaum

Unterkünfte in Winterrieden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Winterrieden verbindet die Bau- und Kunstgeschichte der Pfarrkirche St. Martin mit einem Abschnitt des Jakobus-Pilgerwegs durch den Ort. Auch der ausgezeichnete Maibaum gehört zum lokalen Bild. Diese Themen geben Ihrer Reiseplanung konkrete Anknüpfungspunkte: sakrale Kunst, ein Pilgerweg und ein lokaler Blickpunkt. Für die Hotelplanung kann die Frage hilfreich sein, ob Sie vor allem die Kirche, den Weg oder das übergeordnete Reiseziel Unterallgäu in den Mittelpunkt stellen.

St. Martin: Baugeschichte und Kunst

Die Pfarrkirche St. Martin in Winterrieden wurde von 1751 bis 1755 umgebaut. Ihre Deckenmalereien stammen aus dem Jahr 1753 und sind ein Werk des Kemptener Hofmalers Franz Georg Hermann. Ebenfalls 1753 entstanden die Stuckaturen von Johann Georg Wirth. Deckenmalerei und Stuck sind zwei unterschiedliche Formen der Gestaltung: gemalte Bilder auf der einen, plastisch ausgearbeiteter Schmuck auf der anderen Seite. Das Hochaltarbild ist ein Werk von Franz Georg Herrmann aus der Zeit um 1753 und bis heute erhalten. Damit umfasst die Ausstattung Arbeiten mit der Jahresangabe 1753 und ein erhaltenes Altarbild, das ungefähr in diese Zeit datiert.

Ein weiterer lokaler Akzent ist der Maibaum in Winterrieden. Er wurde ausgezeichnet und als schönster im Unterallgäu gewählt. Neben der sakralen Kunst der Pfarrkirche steht damit ein eigenständiger Bezugspunkt für den Blick auf den Ort.

Der Jakobus-Pilgerweg durch Winterrieden

Der Jakobus-Pilgerweg führt durch Winterrieden. Am Ortseingang verläuft die Route über den Kerkerweg bis zur Hauptstraße, dann in Richtung Kirche und weiter auf der Hauptstraße Richtung Reichau. Die genannten Straßen und Richtungen geben den Verlauf des Ortsabschnitts wieder. Wenn Sie den Weg einplanen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtliche Markierung.

Unterallgäu als übergeordneter Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Unterallgäu bildet die Iller im Westen und die Wertach im Osten die natürlichen Grenzen. Zur Erreichbarkeit des Unterallgäus tragen die Autobahnen A7 und A96 bei; ein dichtes Straßennetz, Zuganbindungen und der Allgäu Airport in Memmingerberg ergänzen diesen Rahmen. Verkehrsbedingungen können sich ändern, deshalb prüfen Sie für Ihre Reise die relevanten Verbindungen.

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Auch die kulturellen Ziele im Unterallgäu setzen unterschiedliche Akzente. Zu den bedeutenden Baudenkmälern der Region zählen die barocke Basilika in Ottobeuren und die Mindelburg in Mindelheim. Das Fuggerschloss in Kirchheim verfügt über den weltbekannten Zedernsaal; die ehemalige Reichskartause in Buxheim ist für ihr Chorgestühl bekannt. So stehen im übergeordneten Reiseziel sakrale Architektur, Schlossgeschichte und klösterliches Erbe als verschiedene kulturelle Themen nebeneinander.

Im Unterallgäu finden sich außerdem verschiedene Natur- und Waldthemen. Das Benninger Ried ist gut begehbar und verfügt über einen eigenen Lehrpfad sowie eine Aussichtsplattform. Die Walderlebnispfade unterscheiden sich in Länge und Gestaltung: Der 3,2 Kilometer lange Pfad in Bad Grönenbach vermittelt das Ökosystem Wald. Der 2,7 Kilometer lange Pfad in Buxheim führt einmal um den Buxheimer Weiher und soll Natur mit allen Sinnen erlebbar machen. Im Bannwald in Ottobeuren führen elf Stationen durch den Walderlebnispfad. Rad- und Wanderwege im gesamten Landkreis sind einheitlich beschildert; außerdem gibt es im Unterallgäu die Glückswege.

Weitere Reiseziele entdecken: Türkheim, Kirchheim In Schwaben, Tussenhausen, Stetten, Westerheim, Bad Grönenbach, Bad Wörishofen, Dirlewang

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unterallgäu.

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