Urberg: Bergbaugeschichte, Kirchenkunst und Albtalblicke
Unterkünfte in Urberg
In Urberg stehen Kirchenkunst und Bergbaugeschichte neben Aussichtspunkten und Wegen als unterschiedliche Reiseakzente. Für Ihre Planung lohnt es sich, lokale Sehenswürdigkeiten von längeren Routen und saisonalen Angeboten im übergeordneten Reiseziel Dachsberg (Südschwarzwald) zu unterscheiden.
Kirchenkunst und Mineralien in Urberg
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Inner-Urberg stammt aus dem Jahr 1816. In der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Urberg befindet sich ein bemerkenswerter Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Er soll aus dem neuen Münster in St. Blasien stammen, das 1768 abbrannte. Kirchendatum und Altar verweisen damit auf unterschiedliche historische Zeitpunkte; die Herkunft des Altars bleibt als überlieferte Zuschreibung kenntlich.
Das Mineralienmuseum Gottesehre zeigt eine umfangreiche Sammlung von Mineralien. Es wurde 2001 im Untergeschoss des ehemaligen Schulhauses eingerichtet. Mehrere Vitrinen präsentieren prachtvolle Mineralien aus der Grube Gottesehre; ein Film und weitere Medien informieren über das aufgelassene Bergwerk. Damit stehen im Museum sowohl die Mineralien selbst als auch die Geschichte des Bergwerks im Mittelpunkt.
Bergbau und historische Handwerke
Der Zeidlerpfad nahe dem „Goldenhof“ in Dachsberg-Urberg erklärt anhand von Schautafeln, wie früher Honig gewonnen und Bienen gehalten wurden. Er vermittelt historische Einblicke in die traditionelle Zeidlerei und ihre ökologische Bedeutung. Im Mittelpunkt steht dabei die frühere Honiggewinnung und Bienenhaltung, nicht ein heutiger Arbeitsalltag.
Im übergeordneten Reiseziel Dachsberg (Südschwarzwald) ist der Bergbauwanderweg etwa sieben Kilometer lang. Er kann am Mineralienmuseum in Urberg oder am Rathaus in Wittenschwand begonnen werden und verbindet frühere Bergbaustätten miteinander. Der Bergbaupfad bei Rüttewies ist in den Wanderweg integriert. So verbindet die Route mehrere Orte der Bergbaugeschichte; ihre ungefähre Länge und die beiden genannten Startpunkte geben einen konkreten Rahmen für die Planung.
Bildsteinfelsen und Albsteig
Der Aussichtspunkt Bildsteinfelsen unterhalb des Goldenhofs bietet einen weiten Blick in das Tal der Alb. Auch der Fernwanderweg Albsteig Schwarzwald führt auf seiner 83 Kilometer langen Strecke am Bildsteinfelsen vorbei. Unterhalb des Felsens liegt die ehemalige Fluss- und Schwerspatgrube Gottesehre. Das aufgelassene Bergwerk dient heute vielen Fledermäusen als Zuflucht.
Im übergeordneten Reiseziel Dachsberg (Südschwarzwald) ist der Albsteig Schwarzwald seit 2017 ein Premiumwanderweg. Die Route führt von der Mündung der Alb bei Albbruck zu ihren Quellen am Feldberg, steigt dabei auf den Dachsberg und bietet von dort Aussichten. Zusammen mit dem Verlauf am Bildsteinfelsen zeigt diese Routenbeschreibung sowohl einen konkreten Aussichtspunkt als auch die größere Strecke des Fernwanderwegs.
Wegmöglichkeiten im regionalen Rahmen
In Dachsberg und Ibach gibt es ein ausgedehntes Wegenetz für Wander-, Nordic-Walking-, Rad- und Wintertouren. Es steht Bürgern, Naherholungssuchenden und Touristen gleichermaßen zur Verfügung; die Bedingungen einzelner Wege können saisonal variieren. Dachsberg und Ibach sind Mitglieder im Biosphärengebiet Schwarzwald, das 2016 ins Leben gerufen wurde.
Für Wintertouren ist der Gemeinschaftsraum Urberg ein Ausgangspunkt. Im übergeordneten Reiseziel Dachsberg und Ibach lassen sich Hochebenen und Wälder auf gespurten Winterwanderwegen erkunden. Diese Wege sind saisonal und von den Schneeverhältnissen abhängig. Bei der Planung unterscheidet sich der winterliche Schwerpunkt damit von den dauerhaft beschriebenen Themen Bergbau, Mineralien und Kirchenkunst.
Weitere Reiseziele entdecken: Wittenschwand, Vogelbach
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dachsberg.