Balgheim: Geschichte der Sebastianskapelle
Unterkünfte in Balgheim
Wenn Sie ein Hotel in Balgheim suchen, bietet die Sebastianskapelle einen konkreten kulturellen Anhaltspunkt für die Einordnung des Ortes. Ihre Geschichte verbindet eine grundlegende Renovierung mit einer späteren Versetzung. Im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen kommen eigenständige Landschafts-, Wander- und Museumsthemen hinzu. So können Sie Balgheims Kapellengeschichte von den regionalen Themen unterscheiden und überlegen, welche davon Ihre Reise ergänzen sollen.
Die Sebastianskapelle in Balgheim
Die Sebastianskapelle in Balgheim wurde 1894 innen und außen grundlegend renoviert. Die Ausmalung schuf Kunstmaler Martin aus München. 1907 erneuerte Kirchenmaler Rauch aus Saulgau die Ausmalung. Damit sind zwei zeitlich getrennte künstlerische Schritte benannt: Martins Ausmalung gehört zur Renovierung von 1894, Rauch erneuerte sie 1907. Auch die Herkunftsorte unterscheiden die Künstler: Martin wird München, Rauch Saulgau zugeordnet. Für einen kulturgeschichtlichen Blick auf Balgheim stehen so Renovierungsdatum, Ausmalung und spätere Erneuerung in einer klaren Reihenfolge.
1988 wurde die Sebastianskapelle mit geringen Veränderungen versetzt. Ihre Ausstattung, darunter Figuren von Kuolt, blieb erhalten. Ursprünglich stand sie an der B14. Damit umfasst ihre Geschichte neben der Ausmalung auch den Standortwechsel und den Erhalt der Ausstattung.
Im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen: Landschaft und Wege
Der Landkreis Tuttlingen umfasst 734,4 Quadratkilometer. Zu ihm gehören die südwestlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb, Teile der Baar und das Tal der Jungen Donau. Im nördlichen Teil des Landkreises liegen Wacholderheiden und die Region der „10-Tausender“ mit zehn Bergen über 1.000 Metern Höhe. Alb-Ausläufer, Baar und Donautal geben dem übergeordneten Reiseziel unterschiedliche geografische Bezüge.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten des Landkreises gehören das Donaudurchbruchstal und der Vulkankrater Höwenegg. Im Donautal ragen weiße Kalkfelsen empor. Auch die Donauversickerung zwischen Immendingen, Möhringen, Tuttlingen und Fridingen bietet ein wechselndes Bild: Sie kann sich täglich unterschiedlich zeigen; die Donau führt dort teils viel Wasser, liegt an verschiedenen Stellen vollständig trocken oder führt nur wenig Wasser. Wenn Sie dieses Naturphänomen einplanen, sollten Sie mit einem veränderlichen Wasserbild rechnen.
Für Wanderungen gibt es unterschiedliche Routenbeschreibungen im Reiseziel Tuttlingen. Der Premiumwanderweg „Donauversinkung“ verläuft zwischen Tuttlingen-Möhringen und Immendingen; prüfen Sie die Wegbedingungen vor der Tour. Die „Rock- & Roll-Tour“ in Tuttlingen-Nendingen ist eine zwei Kilometer lange Spazier- und Wanderstrecke, die als weitgehend barrierefrei und vollständig rollstuhltauglich beschrieben wird. Prüfen Sie auch hier die örtlichen Bedingungen vor dem Besuch.
Kulturinteressierte finden im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen verschiedene Ausstellungsschwerpunkte. Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck zeigt 25 historische Gebäude, die an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut, dorthin versetzt und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurden. Im Künstlerhaus Scharf Eck in Fridingen befindet sich in den oberen Stockwerken ein Museum über den Maler des Donautals Hans Bucher; auf drei Etagen werden sein Leben und Werk gezeigt. Das Museum Oberes Donautal im Ifflinger Schloss verbindet wechselnde Sonderausstellungen mit Dauerausstellungen zur Stadt- und Herrschaftsgeschichte, Archäologie, Fasnacht und jüngeren Geschichte.
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