Bad Cannstatt entdecken
Unterkünfte in Bad Cannstatt
Bad Cannstatt lässt sich für die Reiseplanung über zwei Themen erschließen: die historische Gestaltung des Kurparks und die lokale Geschichte im Stadtmuseum. Diese Schwerpunkte helfen Ihnen, Ihre Interessen einzuordnen; Stuttgart bietet als übergeordnetes Reiseziel weitere eigenständige Ziele.
Kurpark, Heilwasserbrunnen und Daimlerturm
Der Kurpark Bad Cannstatt verbindet seine Entwicklung als Heilbadpark im frühen 19. Jahrhundert mit zwei unterschiedlichen Gestaltungen: Der untere Abschnitt ist klassizistisch, der obere als englischer Landschaftsgarten mit gewundenen Wegen und einer Pagode angelegt. Auch die Wulfila-Anlage ist begehbar. So stehen formale Parkgestaltung und geschwungene Wege als unterschiedliche Eindrücke nebeneinander. Besucher des Kurparks können den Lautenschlägerbrunnen mit staatlich anerkanntem Heilwasser und den Daimlerturm sehen; der Turm ist als Aussichtsturm ausgewiesen.
Stadtgeschichte im Klösterle
Das Bad Cannstatt City Museum ist im Klösterle untergebracht, einem Fachwerkbau von 1463. Das Museum vermittelt lokale Geschichte anhand verschiedener Epochen und Themen: Dazu gehören das römische Cannstatt, die Badekultur des 19. Jahrhunderts und bedeutende Persönlichkeiten aus Cannstatt. Die Mischung gibt dem Besuch mehrere historische Anknüpfungspunkte, vom römischen Erbe bis zur späteren Badekultur.
Das Stadtmuseum erreichen Sie mit der S-Bahn über die Station Bad Cannstatt und mit der U-Bahn über Bad Cannstatt Wilhelmsplatz. Beide Haltestellennamen lassen sich bei der Planung einer Fahrt zum Museum berücksichtigen.
Stuttgart: Grünräume und Aussicht
In Stuttgart bietet das Grüne U einen acht Kilometer langen, U-förmigen Grünzug von der Innenstadt bis zum Höhenpark Killesberg. Im Stuttgarter Rosensteinpark können Besucher auf 100 Hektar zwischen heimischen und exotischen Bäumen spazieren und die Rasenflächen für Picknicks nutzen; der Park steht unter Denkmalschutz. Die Wilhelma verbindet als einzige Einrichtung in Deutschland einen Zoo mit einem botanischen Garten. Dort leben rund 1.200 Tierarten; außerdem beherbergt sie mehr als 8.500 verschiedene Pflanzenarten und -sorten. Diese Ziele setzen unterschiedliche Akzente zwischen Grünanlagen, Spaziergängen und botanischer Vielfalt.
Auch die Aussichtspunkte in Stuttgart unterscheiden sich deutlich in ihren Maßen. Der Stuttgarter Fernsehturm war weltweit der erste Fernsehturm aus Stahlbeton, ist gut 217 Meter hoch und verfügt über eine Aussichtsplattform sowie ein gastronomisches Angebot. Der Killesbergturm ist 42 Meter hoch; seine vier Plattformen liegen auf 8, 16, 24 und 31 Metern und bieten Ausblicke über Stuttgart und das Neckartal.
Automobilgeschichte in Stuttgart
Das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen präsentiert mehr als 80 Fahrzeuge und 200 Kleinexponate. Besucher können dort durch eine Glasscheibe Fachleuten bei der Reparatur historischer Fahrzeuge zusehen. Das Mercedes-Benz Museum, 2006 eröffnet, zeigt 160 Fahrzeuge und mehr als 1.500 Exponate auf neun Ausstellungsebenen. Zwei Rundgänge strukturieren die Sammlung: Der erste führt durch sieben „Mythosräume“, der zweite durch fünf „Collectionsräume“. Auch die Architektur ist eigenständig beschrieben: Das Gebäude besitzt weder geschlossene Räume noch gerade Wände; sein Inneres ist einer DNA-Doppelhelix nachempfunden. Damit bieten die beiden Museen verschiedene Ansatzpunkte für einen Besuch rund um Fahrzeuge, Sammlung und Gestaltung.
Weitere Reiseziele entdecken: Feuerbach, Wangen, Untertürkheim, Stammheim
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