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Zell am Harmersbach: Keramik, Museen und Radwege

Unterkünfte in Zell Am Harmersbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Zell am Harmersbach suchen, können die Themen der Destination Ihren Aufenthalt nach Interessen ausrichten. Zeller Keramik, Kunst, Bau- und Stadtgeschichte, Wallfahrt sowie Rad- und Nordic-Walking-Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgenden Beispiele zeigen, ob Sie Ihre Reise eher kulturell, aktiv oder mit einem Blick auf beides planen möchten.

Keramik, Kunst und Geschichte

Der Rundofen ist ein weitgehend originaler, begehbarer Porzellanofen. Von 1839 bis 1942 wurde darin Zeller Keramik gebrannt. Damit lässt sich die Keramikgeschichte nicht nur über fertige Formen betrachten: Der Ofen selbst verweist auf den Brennprozess und dessen lange Zeitspanne.

Auch das Hahn-&-Henne-Design ist eng mit der Geschichte der Zeller Keramik verbunden und über die Region hinaus bekannt. Einen anderen, zeitgenössischen Kunstbezug bietet die Villa Haiss, ein Museum und eine Galerie für Gegenwartskunst. Seit 1997 präsentiert sie aufstrebende und etablierte Künstler. Zusammen stehen diese Themen für zwei unterschiedliche Perspektiven: die Geschichte eines Keramikdesigns und aktuelle künstlerische Positionen.

Turm, Museum und Bauernhaus

Der Storchenturm ist knapp 700 Jahre alt, 25 Meter hoch und über 108 Stufen zu erreichen. Im Turmwärterzimmer gibt es einen Aussichtspunkt und Informationen zu mehr als 850 Jahren regionaler Stadt- und Kulturgeschichte. Die Altersangabe des Turms und die längere historische Perspektive sind dabei zwei verschiedene Zeithorizonte.

Das Storchenturm-Museum zeigt rund 3.500 Exponate zur Regionalgeschichte. Dazu zählen rekonstruierte Werkstätten, Mineralien aus Steinbrüchen des Kinzigtals, Uhren und Zeller Keramik. Ein einzelnes Objekt hat eine eigene, genau datierte Geschichte: Das mechanische Orchestrion Zamba wurde 1897 gebaut und kam 1898 nach Zell am Harmersbach.

Der Fürstenberger Hof ist ein strohgedecktes Bauernhaus aus dem Jahr 1660 und beherbergt heute ein Schwarzwälder Bauernmuseum. Ein markantes Baudetail ist das alemannische Fensterband mit 112 kleinen Scheiben. So treten am selben Gebäude die historische Bauform und die heutige Museumsnutzung nebeneinander.

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Maria zu den Ketten ist eine traditionelle Wallfahrtskirche. Sie gilt als Badens größte Marienwallfahrtskirche und liegt an einem Abschnitt des Jakobswegs. Die Ketten werden im Chor gezeigt; beide Kettenlegenden erscheinen im großen Deckengemälde. Wallfahrtsgeschichte und ihre bildliche Darstellung lassen sich so anhand unterschiedlicher Elemente des Kirchenraums betrachten.

Bewegung und Reiseplanung

Für Radfahrende gibt es ein Mountainbike- und Radwegenetz; außerdem bestehen sechs Nordic-Walking-Routen. Die beiden Angebotsarten setzen unterschiedliche Schwerpunkte für die aktive Reiseplanung. Angaben zu Streckenlängen oder Schwierigkeitsgraden sind damit nicht verbunden.

Für Kinder ab sechs Jahren bietet das Storchenturm-Museum eine interaktive Museumsrallye. Sie dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Programmdetails.

Der übergeordnete Ortenaukreis

Zur regionalen Einordnung: Der Ortenaukreis liegt zwischen Rhein und Schwarzwald. In diesem übergeordneten Reiseziel gibt es 23 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von rund 3.110 Hektar. Sie erstrecken sich von der Rheinebene bis in die Höhenlagen des Schwarzwalds. Diese Angaben beschreiben den Ortenaukreis als Ganzes und ergänzen die Kultur- und Bewegungsangebote von Zell am Harmersbach um einen Blick auf die weitere Region.

Weitere Reiseziele entdecken: Schutterwald, Oberkirch, Lauf, Rust, Kippenheim, Ettenheim, Mühlenbach, Lautenbach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ortenaukreis.

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