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Waghäusel entdecken: Hotels, Eremitage und Pilgerwege

Unterkünfte in Waghäusel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Waghäusel verbindet die Geschichte der Eremitage und der Marienwallfahrt mit Pilgerwegen und einem Radbezug. Für Ihre Hotelwahl lohnt sich ein Blick auf diese unterschiedlichen Schwerpunkte: Die erste Anlage der Eremitage steht für die fürstbischöfliche Geschichte, während die Marienwallfahrt und die Wege eigene historische und praktische Akzente setzen.

Eremitage und Marienwallfahrt

Die erste Anlage der Eremitage in Waghäusel entstand zwischen 1724 und 1729 als Jagdschloss und Rückzugsort von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn. Der Zeitraum bezieht sich auf die erste Anlage und nicht pauschal auf jedes Thema, das mit der Eremitage verbunden ist.

Ein weiterer historischer Bezug ist die Marienwallfahrt. Der Ursprung der Waghäuseler Marienwallfahrt wird der Legende zufolge mit dem Fund einer Marienstatue durch einen Schäfer im Jahr 1435 verbunden. 1472/73 ließ Bischof Matthias Rammung für die Pilger eine Kapelle errichten. Die Daten haben unterschiedliche Rollen: 1435 gehört zur legendenhaften Ursprungserzählung, während 1472/73 den Bau der Kapelle bezeichnet. So lassen sich die überlieferte Geschichte des Fundes und die datierte Kapellengründung zeitlich auseinanderhalten.

Pilgerwege und Radfahren

Der Marienweg in Waghäusel führt über mehrere Stationen und lädt zu einer Wallfahrt zu Fuß oder mit dem Fahrrad ein. Der Hauptweg des Pilgerwegs Vin Sancti Martini hat einen anderen Verlauf: Er führt von Bruchsal über die Marienkapelle in Wiesental nach Speyer. Damit unterscheiden sich die Wegangaben in ihrem Schwerpunkt: Beim Marienweg stehen Stationen in Waghäusel und die Wallfahrt zu Fuß oder mit dem Rad im Vordergrund; beim Vin Sancti Martini sind Bruchsal, Wiesental und Speyer die benannten Punkte des Hauptwegs.

Eine Station des Projekts zu den Schönborner Alleen liegt in Kirrlach, einem Ortsteil von Waghäusel. Sie informiert über das historische barocke Wegenetz, eignet sich für eine kurze Pause während einer Radtour und lädt dazu ein, dieses Wegenetz mit dem Fahrrad zu entdecken. So kommt neben der Pilgertradition auch ein Thema für Radfahrende in den Blick.

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Weitere Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Karlsruhe

Im übergeordneten Reiseziel Karlsruhe erstreckt sich der Landkreis Karlsruhe von der Rheinebene im Westen über die Hügellandschaft des Kraichgaus im Osten bis zu den Ausläufern des Nordschwarzwaldes im Süden. Das Radwegenetz des Landkreises umfasst mehr als 1.500 km. Diese Zahl beschreibt den regionalen Umfang, nicht die Länge eines einzelnen Weges in Waghäusel.

Zu den weiteren historischen Themen im übergeordneten Reiseziel Karlsruhe zählt Schloss Bruchsal. Es ist eine fürstbischöfliche Residenz und zählt zu den prächtigsten fürstbischöflichen Residenzen in Deutschland. Besonders bekannt ist das Treppenhaus von Balthasar Neumann, das als „Krone aller Treppenhäuser des Barockstils“ bezeichnet wird. Im dritten Obergeschoss des Barockschlosses befindet sich das Städtische Museum Bruchsal; es dokumentiert die Geschichte des Bruchsaler Raums von der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Auch Bretten bietet einen anderen historischen Schwerpunkt: Das Melanchthonhaus ist nach der Lutherhalle in Wittenberg das zweitgrößte reformationsgeschichtliche Museum in Deutschland. Der Schweizer Hof stammt aus dem Jahr 1707 und beherbergt das stadt- und regionalgeschichtliche Museum Brettens. Diese Ziele ergänzen den lokalen Blick auf Waghäusel um weitere, klar unterscheidbare Aspekte der Geschichte im übergeordneten Reiseziel Karlsruhe.

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