Tiefenbronn entdecken
Unterkünfte in Tiefenbronn
Tiefenbronn verbindet die Kunstgeschichte von St. Maria Magdalena mit historischen Ortswegen und Touren zu Fuß oder mit dem Rad. Wenn Sie ein Hotel in Tiefenbronn suchen, können die Altäre, die Ortsgeschichte oder die geplante Aktivität einen Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt setzen. Die Wege unterscheiden sich dabei deutlich: Neben einem kurzen Spazierweg gibt es einen Rundwanderweg und Radtouren mit unterschiedlichen Anforderungen.
St. Maria Magdalena: Baugeschichte und Kunst
St. Maria Magdalena besitzt fünf spätgotische Flügelaltäre. Dazu zählen der Hauptaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahr 1469 und der Magdalenenaltar von Lucas Moser aus dem Jahr 1432. Das große Retabel des Hauptaltars hat beidseitig bemalte Flügel, eine Predella und ein Gesprenge; gestaltet ist es als Marien- und Passionsaltar. Der Altar gehört zu den bedeutendsten Flügelaltären Südwestdeutschlands.
Auch Chor und Fenster zeigen verschiedene Entstehungszeiten: Der gotische Chor stammt aus der Zeit um 1350 und besitzt ein hohes Kreuzrippengewölbe. Die wertvollen Glasfenster wurden 1370 in Straßburg hergestellt und 1976 von Emil Wachter ergänzt. Zum Kirchenschatz gehört außerdem eine gotische Turmmonstranz des Augsburger Künstlers Jörg Seld aus dem Jahr 1500, die als wichtigstes Kleinod des Kirchenschatzes gilt.
Wenn Sie St. Maria Magdalena im Rahmen einer Führung kennenlernen möchten, melden Sie diese nach vorheriger Absprache über das Pfarrbüro oder bei Annemarie Gindele unter 07234 4211 an.
Ortsgeschichte und Spazierwege
Der historische Ortsrundgang in Tiefenbronn vermittelt Hintergrundinformationen zum Schloss der Gemmingen und zu weiteren Gebäuden. Historische Bilder auf Gebäudetafeln ergänzen den Rundgang und geben Einblicke in frühere Zeiten. So stehen die Bauwerke nicht nur als einzelne Stationen im Blick; die Tafeln fügen historische Ansichten zu den Gebäuden hinzu.
Der „Weg der Sinne“ ist ein relativ kurzer Spazierweg vom Sportplatz zum Friedhof in Tiefenbronn. Hede Leicht gestaltete ihn 2017. Texte am Wegesrand sowie Bäume, Sträucher und Blumen sollen bewusst wahrgenommen werden. Für einen kurzen Spaziergang mit diesem sinnlichen Schwerpunkt lässt sich der Weg von der längeren Runde unterscheiden: Der Wanderweg R 2000 führt einmal rund um den Ortsteil Tiefenbronn und ist als Rundwanderweg angelegt.
Radtouren mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der mittelschwere Kapellenweg ist für ATB- und MTB-Räder geeignet und von Tiefenbronn über Neuhausen bis Hohenwart ausgeschildert. Einige Kapellen liegen etwas abseits der Route. Wenn Sie einzelne Kapellen gezielt einbeziehen möchten, berücksichtigen Sie diesen Verlauf bei Ihrer Tourenplanung.
Als längere mittelschwere Tour führt die Route Würm/Monbachtal durch den Hagenschieß, entlang der Würm und Nagold sowie durch das Monbachtal. Sie verläuft über Neuhausen und zurück nach Tiefenbronn und ist für geübte Familien mit Fahrraderfahrung geeignet. Im Vergleich zum Kapellenweg ist hier die längere Streckenanlage ausdrücklich Teil der Routenbeschreibung.
Im näheren Umfeld von Tiefenbronn verläuft außerdem die Höfetour rund um den Ort. Diese kurze, leichte Radtour ist für die ganze Familie gedacht und führt zu Bauernhöfen, die unterwegs erlebt werden können. Damit stehen für die Radplanung eine kurze leichte Familienroute und zwei mittelschwere Touren zur Auswahl; beim Kapellenweg sind manche Kapellen etwas abseits gelegen, während die Würm/Monbachtal-Tour als längere Runde beschrieben ist.
Weitere Reiseziele entdecken: Lehningen, Mönsheim, Ötisheim, Neuenbürg, Ölbronn-Dürrn, Singen, Niefern-Öschelbronn, Pforzheim.
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