Boddum entdecken: Küste, Kirchenkunst und Hotels
Unterkünfte in Boddum
Wer ein Hotel in Boddum sucht, kann die Ortswahl an zwei unterschiedlichen Interessen ausrichten: an Küstenlandschaft und Wegen oder an Baugeschichte, Funden und früheren Besitzverhältnissen. Diese Themen zeigen sich konkret in der früheren Inselgestalt, den Wegen rund um Boddum und den historischen Bezügen von Boddum Kirke und Boddum Bisgaard.
Küstenlandschaft und Schutz
Boddum war früher eine Insel. Heute ist das Gebiet an fast allen Seiten durch eine steinzeitliche Küstenklippe begrenzt, die bis hinunter zum Strand reicht. Im Norden und Osten geht sie in flache Strandwiesen über. Damit stehen unterschiedliche Formen des Küstenraums nebeneinander: der Klippenrand und die flacheren Wiesenabschnitte.
Im Gebiet Boddum Bakker berücksichtigen die Schutzbestimmungen geologische, botanische, kulturhistorische und freizeitbezogene Interessen. Die Landschaft ist damit nicht allein über ihre natürliche Form beschrieben; auch Kulturgeschichte und Freizeit sind ausdrücklich Teil der berücksichtigten Belange.
Wege zwischen Boddum und Fjord
Ein seit Langem bestehender Kirchenpfad verbindet das Gebiet an der Fugløvej mit Boddum für Fußgänger und Radfahrer. Die Boddum-Bisgaard-Route setzt einen anderen Schwerpunkt: Sie verläuft auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Fjord und den naturgeschützten Strandwiesen, bevor sie nach Boddum Bisgaard zurückführt. Sie ist die 6,2 Kilometer lange Blaue Route.
Die Wege unterscheiden sich nach ihrer beschriebenen Aufgabe: Der Kirchenpfad stellt die Verbindung von der Fugløvej nach Boddum her; die Blaue Route bietet eine ausgewiesene Länge und einen Verlauf zwischen Fjord und Strandwiesen. Routenbedingungen können saisonal variieren. Berücksichtigen Sie das bei der Planung der Tour.
Boddum Kirke: Bau und historische Funde
Boddum Kirke ist ein bleigedecktes romanisches Gebäude aus Granitquadern mit Chor, Schiff und Vorhalle. Zu ihrem Inventar gehört ein Kruzifix mit Evangelistensymbolen, das auf etwa 1375 datiert wird. Auch ein Münzschatz zählt zur Geschichte der Kirche: Er wurde 1880 unter dem Fußboden gefunden und umfasste 1.070 Münzen. Die jüngste Münze stammt aus dem Jahr 1626. Die Jahreszahlen stehen für verschiedene Zeitbezüge: etwa 1375 für das Kruzifix, 1626 für die jüngste Münze und 1880 für den Fund.
Auch Material aus dem abgetragenen Kirchturm findet sich in der Ortsgeschichte wieder. Ein behauener Stein mit zwei eingemeißelten Menschenköpfen stammt aus dem Turm und wurde im 20. Jahrhundert in die Vorhalle gebracht. Für Boddum Bisgaard wird für 1788 der Bau einer Scheune erwähnt, bei dem Steine aus dem abgetragenen Turm verwendet wurden. Die beiden Angaben betreffen unterschiedliche Zusammenhänge der Weiterverwendung: einen einzelnen bearbeiteten Stein und Baumaterial für eine Scheune.
Boddum Bisgaard und seine Geschichte
Nach seiner Abtrennung von Irup wurde Boddum Bisgaard zu einem Hauptgut. Zeitweise besaß das Gut den größten Teil von Boddum, einen großen Teil der fünf südlichsten Kirchspiele in Thy sowie die Kirchen von Boddum, Ydby, Gettrup und Hurup. Die Besitzverhältnisse reichen damit vom größten Teil Boddums bis zu Bezügen in mehreren Kirchspielen und vier namentlich genannten Kirchen. Zusammen mit der für 1788 erwähnten Scheune ergänzen sie die Kirchenfunde um eine weitere historische Perspektive auf Boddum und sein Gut.
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