Ikast-Brande Kommune entdecken
Unterkünfte in Ikast-Brande Kommune
Zwei Strände am Hampen Sø, offene Heideflächen und Kunst im öffentlichen Raum geben Ikast-Brande Kommune unterschiedliche Seiten. Am Hampen Sø ist das Baden an den Stränden an der West- und Nordseite erlaubt. Der See ist einer von zwei registrierten Badeseen der Kommune. Wer den Aufenthalt lieber mit Wegen, Naturbeobachtung oder Kultur füllt, findet weitere konkrete Ziele an verschiedenen Orten der Kommune.
Heide, Seen und Wege
Die Harrild Hede steht für eine weite Heidelandschaft mit großen offenen Flächen, artenreicher Vogel- und Tierwelt sowie kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. An der Route bei der Harrild Hede gibt es einen Waldspielplatz, barrierearme Toiletten, Aussichtspunkte und einen Lagerplatz. In der Nähe des Naturcenters Harrild Hede finden Sie außerdem Zelt- und Shelterplätze, Feuerstellen und einen weiteren Waldspielplatz. Markierte Wege verlaufen in der Nørlund Plantage, auf der Harrild Hede und auf der Castenschiolds Hede.
Von Smedebæk sind es zu Fuß 6,4 Kilometer bis zur Naturschule an der Harrild Hede. Die Buslinie 190 zwischen Ikast und Brande hält in Smedebæk; von dort führt der Zugang zur Naturschule weiter. Da sich Fahrpläne ändern können, empfiehlt sich vor der Fahrt ein Blick auf die aktuellen Zeiten. Das Naturcenter richtet sich auch an Touristen und bietet Informationen über die örtliche Natur und Kultur.
Rund um den Hampen Sø verläuft eine fünf Kilometer lange Wanderroute. Bei Hampen wurde außerdem ein ehemaliges Bahngleis zu Rad- und Wanderwegen in Richtung Funder bei Silkeborg und Brande umgebaut. Eine andere längere Tour ist die 11,6 Kilometer lange Route „Perlen Bølling Sø – en del af Danmarks Naturstier“. Sie führt durch Wiesen, Heide- und Moorgebiete nahe am Wasser und bietet Einblicke in die artenreiche Vogelwelt sowie markante Ausblicke über den See.
Der Hærvejen verläuft in Ikast-Brande bei Engesvang, Stenholt Skov und Nørre Snede. Eine historische Wanderung auf dem Hærvejen führt über 6,5 Kilometer vom Vester Palsgård Skovmuseum zur Kirche von Nørre Snede. Mit dem Hærvejspasset können Sie den Weg erkunden und an insgesamt 45 Orten Stempel sammeln.
Auch Wasseraktivitäten gehören zu den Möglichkeiten der Kommune: Auf vielen Seen und Wasserläufen kann man Kanu oder Kajak fahren. An einigen öffentlichen Flächen entlang von Gewässern und Seen, deren Eigentümer die Kommune Ikast-Brande ist, ist kostenloses Angeln mit der Angelrute möglich; beachten Sie dabei die örtlichen Regeln. In den Fließgewässern und Seen gibt es unter anderem Möglichkeiten zum Angeln auf Meerforelle, Bachforelle, Hecht und Äsche sowie auf typische Süßwasserfische.
Die genannten Routen unterscheiden sich schon anhand ihrer ausgewiesenen Länge und ihrer beschriebenen Landschaft; bei der Wahl eines Hotels können Sie dann prüfen, welche Lage zu Ihren konkreten Plänen passt.
Museen, Kunst und lokale Geschichte
Das Klosterlund Museum befindet sich in einer ehemaligen Torffabrik und vermittelt die Geschichte der Torfindustrie und der Heidekultivierung rund um den Bølling Sø. Die Ausstellung „Stenalderjægerne ved Søen“ stellt einige der ersten Bewohner am Bølling Sø vor. Ein Audiowalk führt zu Hörstationen in einem Radius von bis zu 1,5 Kilometern; die Stationen lassen sich in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Für Besucher des Audiowalks gibt es am Museum Parkplätze, Toiletten, Tische und Bänke sowie ein überdachtes Picknickhaus. Im Sommer zeigen freiwillige Mitarbeiter, wie die Torfarbeit zu Großelterns Zeiten ausgeführt wurde. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob diese saisonale Vorführung stattfindet.
Bei „Hedens kunst“ werden auf der Harrild Hede und in fünf Städten Werke dänischer und internationaler Künstler präsentiert. Dazu zählen Skulpturen aus Stein und Holz sowie lebende Installationen mit Mikroorganismen; einzelne Werke können sich im Lauf der Zeit ändern. In Brande sind mehrere der ursprünglichen Giebelmalereien von 1968 erhalten. Das Projekt brachte im Sommer jenes Jahres 23 farbenfrohe Großkunstwerke hervor und prägte die Kunst im öffentlichen Raum als charakteristisches Merkmal der Stadt.
In Ikast zeigt das Kunstpakhuset wechselnde Ausstellungen aktueller dänischer und internationaler Kunst in einem renovierten ehemaligen Bahnpakhus. Ikast Stenen, ein Hauptwerk des Bildhauers Jørgen Haugen Sørensen, ist eine zweiteilige Skulptur und war die erste Skulptur im Frisenborgparken. Bei Hjertet in Ikast gibt es außerdem eine Pumptrack, auf der Radfahrer Technik und Rhythmus trainieren können.
In Uhre ist Uhre Mølle denkmalgeschützt, vollständig restauriert und funktionsfähig; auch das vollständige Inventar ist erhalten. In einem angrenzenden Gebäude informiert eine Ausstellungstafel-Ausstellung über die Geschichte der Mühle. Den Gamle Købmandsgård dient heute als Kaufmannsmuseum und Galerie mit wechselnden Ausstellungen; das Geschäft ist authentisch und nach dem ursprünglichen Laden eingerichtet. Eine geführte Besichtigung können Besucher bestellen. Der Uhre Naturpark bietet unter anderem einen Angelsee, einen Naturspielplatz, einen Grill sowie Tische und Bänke. Er bildet auch den Rahmen für die Sankt-Hans-Feier, die in Uhre zu einer Tradition geworden ist.
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