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Odense: Stadtgeschichte und Flusserlebnisse

Unterkünfte in Odense

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Odense lässt sich über zwei markante Themen entdecken: seine lange Stadtgeschichte und die Odense Å, die durch Munke Mose fließt. Die Wikingerburg Nonnebakken gehört zum UNESCO-Welterbe. Auch die Architektur der Stadt spiegelt mehr als 1.000 Jahre Entwicklung wider – von historischen Kirchen und Fachwerkfassaden bis zu Museen, die unterschiedliche Kapitel dänischer Geschichte aufgreifen.

Andersen, Altstadt und Kirchen

Im H.C. Andersens Hus sind Originalgegenstände, Scherenschnitte und Zeichnungen des Schriftstellers zu sehen. H.C. Andersens Barndomshjem besteht aus drei kleinen Räumen; sein Garten enthält Blumen und historische Sorten, die aus den Märchen hervorgegangen sind. Andersens Motive finden sich auch im Stadtraum: In Parks, Straßen und Gassen stehen Skulpturen, die von seinen Märchen inspiriert sind.

Im alten Viertel vermittelt die kopfsteingepflasterte Nedergade mit ihren unregelmäßigen Fachwerkfassaden einen Eindruck von Odenses Geschichte über die Jahrhunderte. Rund um Overgade und Nedergade stehen einige der ältesten Häuser der Stadt. Zu den Kirchen und Klöstern gehören die Vor Frue Kirke, Odenses älteste Kirche, die Ende des 12. Jahrhunderts errichtet wurde, und die gotische Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert. In deren Krypta ruhen die sterblichen Überreste von König Knut dem Heiligen; ein Altarretabel aus dem 16. Jahrhundert stammt vom Holzschnitzer Claus Berg.

Weitere historische Akzente setzen die rote Sankt Hans Kirke, eine Johanniter-Klosterkirche im Zentrum nahe Kongens Have und Odense Slot, sowie das 1279 von König Erik Klipping gegründete Graabrødre Kloster. Außerhalb dieser Kirchenbauten zeigt die spätgotische Bellinge Kirke Fresken, die etwa 500 Jahre alt, signiert und datiert sind.

Museen und lebendige Geschichte

Das Kunstmuseum Brandts veranstaltet Vorträge, Führungen und weitere Veranstaltungen; einzelne Termine ändern sich. Im Danmarks Jernbanemuseum wird dänische Eisenbahngeschichte anhand von 21 Gleisen und Zügen verschiedener Größen vermittelt. Dazu gehört eine fahrbereite, originalgetreue Nachbildung von ODIN, Dänemarks erster Lokomotive aus dem Jahr 1846.

Im Odense Bunkermuseum ist ein intakter Atombunker von 450 Quadratmetern aus den 1950er-Jahren erhalten. Originalgegenstände aus dem Kalten Krieg und drei Ausstellungen widmen sich verschiedenen Aspekten dieser Zeit. Führungen finden zweimal täglich statt und sind im Eintrittspreis enthalten; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Zeiten.

Den Fynske Landsby bringt Gebäude zusammen, die ursprünglich an verschiedenen Orten auf Fünen und den umliegenden Inseln standen. Das Vieh ist das ganze Jahr über auf den Weiden oder in den Ställen zu sehen. An ausgewählten Tagen zeigen Freiwillige in Kleidung des 19. Jahrhunderts lebendige Geschichte; die Termine sollten Sie vorab prüfen. Auch Odins Odense verbindet historische Anschauung und Mitmachen: Dort stehen rekonstruierte Eisenzeithäuser, die auf archäologischen Funden aus Fünen und Jütland beruhen. Besucher können außerdem alte Spiele ausprobieren und an einer Runenjagd teilnehmen.

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Im Odense ZOO lassen sich Tiere aus aller Welt beobachten, darunter große Raubtiere und kleinere Streicheltiere. Zum Angebot gehören auch ein zwölf Meter hoher Rundgang und Spielplätze. Saisonale Programmdetails können sich ändern.

Odense Å, Parks und Ausflüge

In Munke Mose können Sie Ruder- und Tretboote für Fahrten auf der Odense Å mieten. Mit eigenen Ruderbooten, Kajaks oder Kanus sind Fahrten auf dem Fluss das ganze Jahr über möglich. Auch die Bootstouren von Odense Aafart beginnen in Munke Mose; der Anbieter offeriert zudem Tretbootfahrten auf der Å durch grüne Umgebungen. Die Verfügbarkeit dieser Angebote kann saisonal variieren. Eine andere Begegnung mit dem Wasser bietet Saabyes Stryg: An der Fischpassage in Munke Mose können Besucher am rauschenden Wasser eine Pause machen.

Ein Abschnitt des Weges entlang der Odense Å in Richtung Bellinge ist als Herzweg für Bewegung in grüner Umgebung ausgewiesen. Im Hollufgård Park verbinden sich Spaziermöglichkeiten mit Kunst im Freien und einer abwechslungsreichen Kultur- und Naturlandschaft. Dort sind alte Lindenalleen erhalten; die 1760 angelegte Sneglehøjen ist noch sichtbar. Næsbyhoved Slotsbanke wiederum ist ein mittelalterlicher Burgplatz mit tiefen Wassergräben. Wege führen am alten Seeufer entlang.

Markt, Essen und die Planung Ihres Aufenthalts

Der Torvedag-Markt findet zweimal wöchentlich, mittwochs und samstags, statt. Je nach Saison werden Obst und Gemüse, Blumen und weitere Erzeugnisse angeboten. Dazu kommen verschiedene Käsesorten, darunter der fünenische Rygeost; an den meisten Markttagen gibt es auch Fisch von einem Fischwagen. Prüfen Sie vor der Reise die genauen Marktdaten und Zeiten, denn die Auswahl an Ständen kann variieren. Storms Pakhus verbindet Streetfood mit kreativen Werkstätten in einer 3.000 Quadratmeter großen Markthalle. In der Markthalle gibt es etwa 24 Essensstände, sechs Bars und zwölf Werkstätten; die Mischung kann sich ändern.

Vom Bahnhof Odense aus erreichen Reisende mit dem Zug verschiedene Teile Dänemarks; Regionalzüge fahren nach Südfünen, Busse in andere Städte auf Fünen. Wenn Sie Rad fahren möchten, bietet Odense mehr als 500 Kilometer Radwege. Prüfen Sie Fahrpläne und konkrete Veranstaltungstermine vor der Reise.

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