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Lang Son: Tempel, Zitadellen und Markttradition

Unterkünfte in Lang Son

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lang Son verbindet Markttradition mit Tempeln und Bauwerken aus verschiedenen Epochen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, die wiederkehrenden Markttage von den jährlich festgelegten Tempelfesten zu unterscheiden. So können Sie abwägen, ob für Ihren Aufenthalt eher der Kỳ-Lừa-Markt, die Architektur der Tempel oder die Geschichte der Zitadellen im Mittelpunkt stehen soll.

Markttradition im Mondkalender

Der Kỳ-Lừa-Markt liegt im Stadtbezirk Hoàng Văn Thụ. Seine Geschichte reicht ins 17. Jahrhundert zurück: Thân Công Tài richtete ihn für den Handel zwischen Bewohnern Vietnams und Chinas ein. Der traditionelle Markt wurde 1996 wegen des gestiegenen Warenverkehrs neu gebaut und erhielt den Namen Kỳ-Lừa-Nachtmarkt. Seine Fläche beträgt etwa 2.700 Quadratmeter.

Der Markt findet in jedem Mondmonat an sechs Markttagen statt, jeweils an den Tagen mit der Endziffer 2 oder 7. Dieser Rhythmus bietet eine zeitliche Orientierung, die sich vom gewöhnlichen Monatskalender unterscheidet. Wenn Sie einen Aufenthalt auf einen Markttag abstimmen möchten, beziehen Sie sich daher auf den Mondmonat.

Tempel und ihre Festtage

Der Tempel Tả Phủ liegt an der Kỳ-Lừa-Marktstraße im Stadtbezirk Hoàng Văn Thụ. Er wurde 1683 errichtet, um Thân Công Tài zu verehren, einen Militärbeamten der Späteren Lê-Zeit mit dem Titel Tả đô đốc Hán quận công. Der Tempel umfasst zwei Gebäude mit einem chữ-Công-Grundriss; sein Haupteingang ist nach Westen ausgerichtet.

Das Kỳ-Lừa-Feuerwerksfest am Tempel Tả Phủ findet jedes Jahr vom 22. bis zum 27. Tag des ersten Mondmonats statt. Eng damit verbunden ist das Fest am Kỳ-Cùng-Tempel, das ebenfalls jährlich an diesen Tagen gefeiert wird. Für die Reiseplanung unterscheidet sich dieser Festzeitraum von den sechs wiederkehrenden Markttagen: Er fällt auf einen festgelegten Abschnitt des ersten Mondmonats.

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Der Kỳ-Cùng-Tempel, auch Đền Quan Lớn Tuần Tranh genannt, liegt im Stadtbezirk Vĩnh Trại. Er ist ein Baudenkmal der Kunstarchitektur und der vietnamesischen Volksreligion. Seine Vorderseite ist dem Ufer des Flusses Kỳ Cùng zugewandt; der Tempel liegt am linken Flussufer. Bei einem Vergleich der beiden Tempel stehen damit unterschiedliche Merkmale im Vordergrund: beim Tả Phủ der Grundriss, beim Kỳ Cùng die Ausrichtung zum Fluss.

Zitadellen, Wahrzeichen und Legenden

Đoàn Thành Lạng Sơn, auch Thành cổ Lạng Sơn oder Đoàn thành genannt, liegt im Stadtbezirk Chi Lăng. Das Baudenkmal gehört zur Militärarchitektur und ist mit der Verteidigung des nördlichen Eingangstors des Landes verbunden. Von den vier historischen Toren sind heute nur noch das Südtor und das Westtor erhalten; der Vọng Lâu auf dem Tor ist verfallen.

Eine weitere militärische Anlage ist die Zitadelle Thành nhà Mạc. Sie diente als wichtige Basis zur Sicherung der strategischen Verbindungsroute zwischen Vietnam und China und wurde vom späten 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet. Die steinerne Zitadelle ist 300 Meter lang, ihre Mauer einen Meter dick. Sie wurde restauriert und instand gesetzt.

Der Berg Nàng Tô Thị gehört zum Landschafts- und Denkmalkomplex Nhị-Tam-Thanh, der 1962 als nationales Denkmal eingestuft wurde. Die Legende von Nàng Tô Thị wird in mehreren Varianten erzählt: Eine steinerne Frau mit ihrem Kind, die auf ihren Ehemann wartet, steht darin für die eheliche Treue einer vietnamesischen Frau. Einen anderen Bezug zur Stadt bietet der historische Fahnenmast Phai Vệ, der als Wahrzeichen von Lang Son gilt. Von dort lässt sich die gesamte Stadt überblicken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lạng Sơn.

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