Matale: Höhlentempel, Wasserfälle und Natur
Unterkünfte in Matale
Der Distrikt Matale vereint unterschiedliche Reiseinteressen: buddhistische Höhlenheiligtümer, archäologische Stätten, Wandmalerei, Wasserfälle und Landschaften. Für Ihre Reiseplanung können Sie zunächst überlegen, ob Kultur und Geschichte oder Wanderungen und Naturbeobachtungen den Schwerpunkt bilden sollen. Die Orte im Distrikt bieten dafür ganz verschiedene Themen.
Höhlenheiligtümer und antike Architektur
Der Rangiri-Dambulla-Höhlentempel ist ein bedeutendes buddhistisches Heiligtum, das seit mehr als zwei Jahrtausenden mit lebendigen buddhistischen Ritualen und Pilgerreisen verbunden ist. Der religiöse Charakter gehört hier wesentlich zum Besuchserlebnis. In Sigiriya wiederum erstrecken sich die Ruinen der antiken Stadt über die Hänge bis zum Gipfel eines etwa 180 Meter hohen Granitgipfels. Galerien und Treppen durch das Maul eines riesigen Löwen ermöglichen den Zugang zur Anlage. Wassergärten, Paläste und Fresken ergänzen das Bild der Stätte. So stehen innerhalb des Distrikts zwei unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte: eine lebendige religiöse Tradition und die Architektur einer antiken Stadt.
Wandmalerei von der Antike bis heute
Das Dambulla Painting Museum, auch Museum of Wall Paintings genannt, widmet sich ausschließlich der Ausstellung und Erhaltung des reichen sri-lankischen Erbes an Wand- und Höhlenmalereien. Das Thema der Sammlung ist die Entwicklung der sri-lankischen Höhlen- und Wandmalerei. Die gezeigten Malereien stammen aus antiken Tempeln und reichen von der Anuradhapura-Zeit bis in die Gegenwart; dazu gehören auch die bekannten Fresken von Sigiriya. Wer sich für Kunstgeschichte interessiert, findet hier einen eigenen Schwerpunkt: Die Sammlung spannt einen weiten zeitlichen Bogen und umfasst mehr als die Malereien eines einzelnen Tempels.
Arboretum, Wasserfall und Wanderwege
Popham’s Arboretum in Dambulla ist Sri Lankas einziges Arboretum der Trockenzone. Holzbrücken führen dort über kleine Bäche und prägen den Eindruck des Ortes. Ein anderes Naturerlebnis bietet Sera Ella im Dorf Pothatawela nahe Laggala. Der Wasserfall teilt sich in zwei Fälle, die jeweils zehn Meter in die Tiefe stürzen. Über in den Fels gehauene Stufen können Besucher die Höhle hinter dem Wasserfall erreichen, auch wenn Sera Ella vollständig fließt. Bei hohem Wasserstand ist Vorsicht geboten.
Hulangala ist ein Steilhang mit Panoramablicken auf die vielfältigen Landschaften Sri Lankas. Bei Hulangala liegt außerdem Mini World’s End: Die Wanderung dorthin ist 2,3 Kilometer lang; die Wegbedingungen können variieren. Damit stehen ein Landschaftsblick und eine konkret bezifferte Wanderstrecke als eigene Möglichkeiten für die Reiseplanung bereit.
Meemure und die Zentralprovinz
Meemure ist ein traditionelles Dorf an der Grenze zwischen den Distrikten Kandy und Matale. In der Zentralprovinz ist das Dorf zudem von der Knuckles-Bergkette umgeben. Besucher können in Meemure Vögel beobachten, Rad fahren, bergsteigen, wandern, fotografieren und an Safaris teilnehmen; einzelne Angebote können variieren. Dort werden weiterhin traditionelle Formen der Gastfreundschaft praktiziert. Das Flechten von Matten aus Binsen sowie die Herstellung von Produkten aus Rohr oder Rattan sind häusliche Handwerke. Naturaktivitäten und lokal geprägtes Handwerk geben dem Dorf unterschiedliche kulturelle und landschaftliche Akzente.
Orte zur geografischen Orientierung
Nalanda Gedige gilt aufgrund seiner Lage als Mittelpunkt der Insel Sri Lanka. Hulangala bildet eine natürliche Grenze zwischen den Distrikten Matale und Kurunegala. Solche geografischen Bezüge ergänzen die Besuche an Tempeln, im Museum und in der Landschaft um eine weitere Perspektive auf Matale.
Weitere Reiseziele entdecken: Dambulla, Sigiriya, Elkaduwa, Inamaluwa, Madawala, Dambagahamada, Rattota, Kandy.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zentralprovinz.